Zertifizierte Websites gewünscht
Wer das Internet nutzt, sucht dort häufig auch nach Gesundheitsthemen. Bei weiten Teilen der Bevölkerung ist nicht mehr der Arzt die Informationsquelle Nummer eins für Informationen über Krankheiten und ihre Behandlung. Diagnose und Therapie finden natürlich weiterhin in der ärztlichen Praxis statt; aber der Dialog zwischen Patient und Arzt profitiert von der Unterstützung durch Informationsquellen im Web.
Mehr als hundert wissenschaftliche Studien haben allerdings gezeigt, dass Gesundheitsinformationen im Internet häufig fehlerhaft und durch die Interessenlage der Anbieter systematisch verzerrt sein können. Somit bleibt nach der Internetsuche bei vielen Surfern Verunsicherung.
Rund die Hälfte wünscht sich daher eine unabhängige Instanz, die ihnen die Informationen bestätigt. Mit einer neuen Zertifizierung medizinischer Websites sollen solche Angebote ausgezeichnet werden, die gut zu bedienen sind und auf die sich Surfer auch inhaltlich verlassen können. Mehr über das Zertifizierungsverfahren lesen Sie auch im Stiftungsbrief der Stiftung Gesundheit.
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Über den Autor: Prof. Dr. Uwe Sander ist an der Fachhochschule Hannover für Medizinisches Informationsmanagement zuständig. |















Also ich gehe davon aus dass das Internetrecht in den nächsten Jahren sich um einiges komplizieren wird.
Peter R - Montag, 31. Mai 2010 at 16:47 UhrDazu gehören bei komerziellen Webseiten sicherauch Zwangszertifikate.
Fragen zur Gesundheit spielen im Internet eine zunehmende Rolle. Man soll das Internet nun nicht als Ersatz für eine Beratung bei seinem Arzt sehen, doch immer mehr Menschen informieren sich vor und nach einem Arztbesuch über das Medium Internet u Gesundheitsfragen. Ich kann arbeitsbedingt auch sagen, dass manchmal tatsächlich es echt hilft
Uwe Kai - Freitag, 30. Juli 2010 at 10:05 Uhr