Artikel in der Kategorie "Medizinjournalismus"

Aus meiner Tätigkeit als Journalist weiß ich noch um die Bredouille, wenn kurz vor Schluss doch noch ein Artikel ausgetauscht wird und für den aktuellen Bericht noch schnell ein Experte für ein Statement ´ran muss. Natürlich baut sich jeder Journalist in seiner Laufbahn ein Netz an Kontakten auf. Aber nicht immer ist in dieser Liste ein Zahnarzt verzeichnet, dessen Therapieschwerpunkt beispielsweise „Gebiss-Schutz für Sportler” lautet.

Zudem erreichten uns bei der Stiftung Gesundheit kontinuierlich Anfragen von Medienleuten, ob wir auf Basis unseres Arztverzeichnisses, der Arzt-Auskunft, einen medizinischen Experten kennten, der für ein Interview zur Verfügung stünde. Der eine fragte nach einem Herzchirurgen, der nächste nach einem Nuklearmediziner oder auch gar nicht so speziell nach einem Zahnarzt jedoch aus seiner Region. So entstand das Expertenverzeichnis.

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Karl Valentin hat gesagt, “Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit!”. Nun ist es nicht wirklich Kunst, wenn unsere Jury einmal im Jahr den Preisträger unseres “Publizistik-Preises” ermittelt, aber Arbeit, das bereitet das Verfahren dann doch: Jedes Jahr erreichen uns klar über hundert Arbeiten, die sich um die Auszeichnung bewerben.

Und da machen sich die Autoren, oder deren Redakteure, Chefredakteure bzw. die zuständige Abteilung der ganz großen Sender schon richtig Arbeit; sie füllen unsere gestrengen Formulare aus, bis zum letzten Jota.

In erster Schicht teilen sich die Juroren dann die Werke nach Genre auf, arbeiten Stapel von Büchern, Zeitschriftenartikeln, Hörfunk- und TV-CDs durch, klicken durch Online-Angebote, tragen akribisch ihre Häckchen in die Schemata ein, die bei den zutiefst unterchiedlichen Werken einen Vergleich, eine Bemessung möglich machen sollen.

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