Artikel in der Kategorie "Medizinjournalismus"

Sarah Bernhard

Übers Sterben sprechen wir nicht. Oder zumindest nicht gerne. Schon gar nicht in der Öffentlichkeit. Weil wir uns dann der Tatsache stellen müssten, dass wir alle sterben werden. Früher oder später. Doch übers Sterben müssen wir sprechen. Weil nur so gewährleistet ist, dass wir den Sterbeprozess bekommen, den wir uns wünschen. Weil es im Zweifel schon zu spät ist, wenn unser eigenes Sterben begonnen hat. Deshalb war es sinnvoll und notwendig, das Thema Tod dort anzusprechen, wo sich Menschen auch heute noch über das Geschehen in ihrem Umfeld informieren: auf den verschiedenen Kanälen ihres Heimat-Mediums – oder anders gesagt: mitten im Lokalteil.

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Thorben Wengert / pixelio.de

Haben Sie eigentlich schon mal einen Menschen mit Behinderung gesehen, der eine Fernsehsendung moderiert, in der es nicht um Menschen mit Behinderungen geht? Oder haben Sie schon mal eine dieser Allerwelts-Umfragen in der Lokalzeitung gesehen, bei der beispielsweise ein Rollstuhlfahrer seine Meinung zum Valentinstag sagt? Ich nicht – und bislang ist mir, die ich Teil dieses Systems Journalismus bin, diese Tatsache auch noch nie aufgefallen. In meinem Kopf stößt die so häufig genannte Inklusion also schnell an ihre Grenzen. Und in Ihrem?






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Bildnachweis: Stiftung Gesundheit

„And the Winner is“ – Und der Gewinner ist… – nun ja, korrekt hieß es diesmal: „Und die Gewinner sind…“! Zum einen haben wir in diesem Jahr erstmals in der Geschichte des Publizistik-Preises auch die Plätze zwei und drei vergeben und den ersten Platz bejubelte gleich ein ganzes Team. Nicht ihr allein gebühre die Ehre, darauf legte WDR-Redakteur Claudia Heiss großen Wert, der Gewinner-Beitrag zum Nocebo Effekt war eine Team-Leistung. Daher gehen unsere Glückwünsche neben Frau Heiss auch an Judith König, Hilmar Liebsch, Kristin Raabe, Eva Schultes und Ranga Yogeshwar.






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Stapel mit Zeitschriften

Nur noch wenige Wochen, dann ist es soweit: Die Stiftung Gesundheit verleiht den Publizistik-Preis 2013. Der Gewinner – oder vielleicht die Gewinnerin – steht schon fest, aber psssst – bis zum Jahresempfang am 23. April in Berlin wird nichts verraten. Nur so viel, auch in diesem Jahr ist uns Juroren die Wahl wieder schwer gefallen, denn es erreichten uns wirklich gute Bewerbungen. Da es tatsächlich schade ist, jedes Jahr aus den vielen hervorragenden Beiträgen nur einen einzigen als Sieger herauszugreifen, gibt es dieses Jahr auch eine Premiere: Erstmals hat der Publizistik-Preis auch einen Platz zwei und drei! Besonders spannend: In diesem Jahr lieferten sich Platz eins und zwei bis zum Schluss ein Kopf an Kopf-Rennen.






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Internet

Es war im Winter 2006, als ich zum ersten Mal die Räumlichkeiten des Gesundheitsportals Onmeda in Köln betrat. Ich erinnere mich noch gut: Während des Bewerbungsgesprächs war ich so aufgeregt, dass ich mich vor der Chefredakteurin an meinem Wasser verschluckt habe. Schließlich musste ich mich besonders anstrengen, um zu überzeugen, so glaubte ich – denn als Erziehungswissenschaftlerin würde ich es im Vergleich zu Konkurrenten mit naturwissenschaftlichem oder gar medizinischem Hintergrund sicher schwer haben. Würde ich mich durchsetzen können? Hatte ich als Geisteswissenschaftlerin überhaupt eine Chance, bei einem Portal, das medizinische Inhalte vermittelt, als Redakteurin eingestellt zu werden?






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Walter Schmidt: Dicker Hals und kalte Füße

„Immer wenn ich diesen Quatsch mit der Psychosomatik höre, dreht sich mir der Magen um…“ – entrüstete sich einmal ein Arzt alter Schule auf einem Medizin-Kongress seinen Kollegen gegenüber.

Eine wunderbar entlarvende Episode, die auch unseren diesjährigen Publizistik-Preis-Gewinner Walter Schmidt so sehr erheiterte, dass er sie als einleitendes Appetithäppchen seines Buches „Dicker Hals und kalte Füße“ serviert. Nach dem Motto „Was Redensarten über Körper und Seele verraten“ entführt Schmidt auf den folgenden rund 200 Seiten auf einen heiteren Streifzug durch die Alltags-Weisheit des Volksmundes. Dies und jenes, was dieser ohne Medizinstudium rein intuitiv „munter drauflos plappert“, fördert er dabei zu Tage und untersucht es akribisch, nicht aber ohne permanentes Augenzwinkern, auf seine medizinischen Hintergründe. Und das macht er so spannend, unterhaltsam, fundiert und lehrreich, dass die Jury das Werk einstimmig zum Gewinner des Publizistik-Preises 2012 erwählt hat.






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Publizistik-Preis der Stiftung Gesundheit

Viele von Ihnen haben sicher in diesen Tagen den einen oder anderen Neujahrsvorsatz gefasst. Wir haben da noch ein mögliches Ziel für Sie im neue Jahr: den Publizistik-Preis 2012 gewinnen. Wenn Sie im Jahr 2011 ein kluges Wort publiziert haben in Sachen Medizin und Gesundheit, dann kann es losgehen: Bis zum 13. Januar nehmen wir noch Bewerbungen für diese Auszeichnung entgegen und sind gespannt auf alles, was unter dem Stichwort „Publizistik-Preis“ in unserem Briefkasten landet. Bewerben können sich Journalisten, die im Laufe des Jahres 2011 einen Beitrag zum Thema Gesundheit und Medizin in einem öffentlich zugänglichen Medium publiziert haben – also in einer Zeitung oder Zeitschrift, in Hörfunk oder Fernsehen, als Buch, Multimedia- oder Internet-Angebot.






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Prof. Dirk A. Loose und Dr. Pia Heinemann bei der Verleihung des Publizistik-Preises 2011

Auf dem Jahresempfang der Stiftung Gesundheit am 10. Mai 2011 wurde der Publizistik-Preis 2011 erstmals an zwei Preisträgerinnen vergeben. Neben Iris Gesang erhielt auch Dr. Pia Heinemann den Publizistik-Preis. Sie gewann die Auszeichnung für den Artikel „Aspirin – eine gegen alles?“ aus der Welt am Sonntag vom 12. Dezember 2010. Hier Ihre Dankesrede:

Ich möchte mich hiermit sehr herzlich dafür bedanken, dass Sie mir heute den Publizistik-Preis ihrer Stiftung verleihen. Er bedeutet mir als unabhängiger Preis wirklich sehr viel.






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Prof. Dirk A. Loose und Hans-Jürgen Dorow bei der Verleihung des Publizistik-Preises 2011

Auf dem Jahresempfang der Stiftung Gesundheit am 10. Mai 2011 wurde der Publizistik-Preis 2011 erstmals an zwei Preisträgerinnen vergeben. Neben Dr. Pia Heinemann erhielt auch Iris Gesang den Publizistik-Preis. Sie gewann die Auszeichnung für den Galileo-Beitrag „Mein Leben als Stotterer“. Leider konnte Iris Gesang den Preis nicht persönlich entgegenehmen. Folgende Dankesrede hat Hans-Jürgen Dorow von der Bundesvereinigung Stotterer Selbsthilfe stellvertretend verlesen:

Ich freue mich natürlich sehr, dass Sie meinen Film „Mein Leben als Stotterer“ auszeichnen, denn dieser kleine leise Film hat mir sehr am Herzen gelegen.






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Ein Blick aus dem Bürofenster in unserem schönen Hamburg-Ottensen: bunt gefärbte Bäume in allen Richtungen. Unzweifelhaft: Das Jahr 2010 legt gerade seinen Endspurt hin. Herbst, Advent, Lebkuchen, Weihnachtsmärkte – ab jetzt verfliegen die Wochen wieder nur so, und ehe wir uns versehen, prosten wir 2011 zu.

Wie jedes Jahr um diese Zeit ein Anlass, uns zu fragen: Was hat dieses Jahr an besonders gelungenen Publikationen zum Thema Gesundheit hervorgebracht? Wo erlebten Patienten einen Aha-Effekt, den sie so schnell nicht vergessen? Wo wurde Kompliziertes spielend leicht erklärt? Wo gab es tiefe Einblicke in die Medizin, Gesundheitspolitik oder -wirtschaft – spannend, anschaulich und faszinierend dargeboten?






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