Artikel in der Kategorie "Barrierefreies Internet"

Einsatz von Captchas bei der Arztbewertung der Arzt-Auskunft

Ein Dozent von mir zitierte gerne den wohl prägendsten Spruch der Behindertenbewegung: „Man ist nicht behindert, man wird behindert.“ Und er hatte recht. Ob farbliche Kontraste, unbeschriftete Fotos oder nicht untertitelte Videos – gerade das Internet birgt so viele Fallstricke für sehbehinderte und ältere Menschen, die gar nicht sein müssen.

Was bedeutet überhaupt „Barrierefreies Web“? Im Großen und Ganzen heißt es, dass jeder – Menschen mit und ohne Behinderung – eine Internetseite unabhängig von Browser und Hardware und ohne fremde Hilfe betrachten und nutzen kann.

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Braille-Schrift

In Deutschland leben etwa 164.000 blinde und eine Million hochgradig sehbehinderte Menschen, weltweit sind es sogar 39,8 und 285,3 Millionen. Angeboren oder im Kindes- bzw. Erwachsenenalter erworben – die Ursachen von Erblindung sind vielfältig. Seit 2001 feiert die World Blind Union den 4. Januar als „Welt-Braille-Tag“. Die Braille-Schrift funktioniert so: Sechs Punkte sind in zwei Spalten und drei Zahlen so angeordnet, dass die Form bequem unter die Fingerkuppe passt und optimal zu lesen ist. Diese sechs Punkte erlauben 64 Kombinationsmöglichkeiten und können so alle Buchstaben, Akzente und Satzzeichen in allen Sprachen darstellen, die die lateinischen Buchstaben verwenden.

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