Artikel in der Kategorie "Arzt-Auskunft"

Arzt-Auskunft der Stiftung Gesundheit

Wenn die Zugriffszahlen bei unserer Arztsuche, der Arzt-Auskunft, plötzlich nach oben schnellen, kann das alle möglichen Gründe haben. Am Samstag vor dem vierten Advent da jammerten die Server ein wenig und und heizten wohl den Serverraum um noch ein paar Grad mehr auf: Innerhalb einer Stunde stürzten sich so viele User auf unsere Seiten, dass alle unsere Server für die Arzt-Auskunft an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit gerieten. Wer glaubt, dass das Fernsehen ein sterbendes Medium in den Endzügen ist, der sei eines besseren belehrt.

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Barrierefreie Arztpraxen

Das Projekt „Barrierefreie Praxis“ geht in die nächste Runde. In unserer Online-Abfrage können noch bis Anfang Januar 2012 alle niedergelassenen Ärzte, Zahnärzte und Psychologischen Psychotherapeuten Angaben zum Grad der Barrierefreiheit in ihren Praxen machen. Diese sind dann auf der Seite der Arzt-Auskunft sowie auf einfach-teilhaben.de, dem Portal vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), für jeden zugänglich.

Gemeinsam mit unseren Partnern, dem BMAS und der Ärzte-Zeitung, starteten wir die erste bundesweite Umfrage im Frühjahr 2010. Die Antwort: Zu 68.000 Ärzten, Zahnärzten und Psychologischen Psychotherapeuten liegen Angaben zur Barrierefreiheit vor. Dabei haben wir u.a. nach Behindertenparkplätzen, stufenfreien Zugängen, barrierefreiem Fahrstuhl, verstellbaren Untersuchungsmöbeln, rollstuhlgerechtem WC, Gebärdensprache für Gehörlose und Orientierungshilfen für Menschen mit Sehbehinderungen gefragt.

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Bildnachweis: Stiftung Gesundheit

Sollten Arztsuchportale Bewer­tungen über Ärzte als Kommentare in freier Textform veröffentlichen? Da scheiden sich die Geister. Viele Ärzte befürchten Diffamierungen – Portalbetreiber die Manipulationsan­fälligkeit sowie den hohen Aufwand, Schmähkritik herauszufiltern.

Wir haben allerdings in unserem Usability-Labor beobachtet, dass ei­nige Nutzer die Kommentare von Pa­tienten gerne verwenden, um einen geeigneten Arzt zu finden. So wird für einen Patienten, der mit Unbe­hagen an den Zahnarztbesuch denkt, der folgende Kommentar hilfreich sein: „Das Team und die Praxis neh­men einem die Angst vorm Zahnarzt.“

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Portal "Der Privatpatient" der Verbands der Privaten Krankenversicherungen (PKV)

Online-Arztsuchen sind für Kran­kenversicherungen längst Standard. Als Verband haben wir die Stiftung Gesundheit als Provider ausgewählt, weil sie uns die Informationen lie­fert, die unsere Versicherten interes­sieren: Angaben zu Service, Sprech­stunden, Wartezeiten in der Praxis, Spezialisierungen und mehr.

Auch die Adressqualität der Stif­tung Gesundheit überzeugt uns: Wir müssten mehrere Mitarbeiter an­stellen, die ausschließlich daran ar­beiten, die Adressen auf dem aktu­ellen Stand zu halten – das könnten wir gar nicht leisten. Da gebietet es die ökonomische Vernunft, die Arzt-Auskunft zu nutzen.

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"einfach teilhaben" - Portal der Bundesministeriums für Arbeit und Soziales

So eine Online-Arztsuche ist theoretisch eine einfache Angelegenheit: Es gibt eine Homepage mit einem Suchschlitz. In diesen trägt man den Namen ein, den Körperteil, wo’s weh tut, dazu die Postleitzahl oder den Ort, und die Arztsuche spuckt die Treffer aus. Falls ein neuer Arzt gesucht wird, geben die User die Facharztbezeichnung und die Stadt ein, etwa Orthopädie und Berlin. So weit, so gut – zumindest in der Theorie.

Denn überall dort, wo Krankenversicherungen und Gesundheitsportale unsere Arztsuche, die Arzt-Auskunft, in Absprache mit uns übernehmen, wird die Theorie von der Praxis überholt. Privatversicherte wollen beispielsweise auf den ersten Blick Servicekriterien auswählen können. Also haben wir die Arzt-Auskunft für das Portal www.derprivatpatient.de des Verbands der Privaten Krankenversicherung entsprechend angepasst. Customizing heißt diese Anpassung auf Neudeutsch. Das bedeutet, dass jede Krankenversicherung, jedes Gesundheitsportal und jede Krankenkasse die Arztsuche nicht nur im eigenen Design erhält, nicht nur in den jeweiligen Farben, Formen, Proportionen: Auch die Inhalte und die Modi der Suchprozesse und der Userführung individualisieren wir. Manche wollen die Schnellsuche, andere die Schritt-für-Schritt-Suche und manche eine eigene Mischform. Kein Problem.

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Arztlotse des Verbands der Ersatzkassen (VDEK)

Politik ist, wenn hinter den Kulissen gestritten wird. Nicht nur in Schleswig-Holstein. Wenige Wissen unterdessen, welch beschwerlich große Leistung es ist, ein Set von unterschiedlichen Interessen und Präferenzen zusammenzuführen.

Nun will ich gar nicht abstrakt orakeln, ich habe da gleich zwei leuchtende Beispiele vor Augen. Gestern noch an der Grenze zwischen den Koreas, diesen Samstag im früher einmal geteilten Berlin, spielt, mit großer Medienbegleitung, das West-Eastern Divan Orchestra unter der Leitung von Daniel Barenboim: Er orchestriert Musiker, die aus all den verfeindeten Lagern des schier unversöhnlichen Nahen Ostens stammen – zu Beethovens Neunter Sinfonie, „Freude schöner Götterfunken“. Welch eine Leistung. Hier ein Ausschnitt bei Youtube.

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Achim Kolanoski, Vorstand der Deutschen BKK

Wozu all die Aufregung über den AOK-Arztnavigator? Was die AOK und die Bertelsmann Stiftung seit 2010 tun, haben wir ein Jahr zu­vor bereits in die Tat umgesetzt. Mit der Arzt-Auskunft der Stiftung Gesundheit haben wir 2009 ein be­stehendes Portal in unsere Homepage integriert. Der Vorteil für uns: Die Stiftung Gesundheit bietet Rechtssicherheit, und wir müssen uns um Umsetzung und Pflege nicht weiter kümmern. Und statt bei Null anzufangen, konnten wir auf tausende, bereits vorhandene Bewertungen zugreifen.

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Arzt-Auskunft der Stiftung Gesundheit

Sie kennen die Legende vom alten Sisyphos (heute auch bei jüngeren Generationen bekannt aus der TV-Reklame für eine Koffein-Brause). Unsere Arbeit in der Adress-Redaktion erinnert gern mal an diese griechische Sagengestalt, deren Los es ist, einen Stein den Berg hinauf zu schieben, der dann kurz vor der Spitze wieder runterrollt – eine Sisyphos-Arbeit eben. Unsere Adressredaktion, die das deutschlandweite, umfassende Verzeichnis der ärztlichen Leistungserbringer pflegt, kommt auch nie ans Ziel. Denn die Arbeit der Adress-Aktualisierung endet schier nie. Ein Aufwand, den jeder, der es nicht selbst mit hohem Anspruch schon gemacht hat, drastisch verkennt. Mich selbst übrigens damals, als ich angefangen habe, eingeschlossen.

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Die zweite Welle der Arztbewertungen im Internet rollt an: Anno 2007 waren es garagen-basierte Start-ups, die einschlägige Portale ins Netz stellten. Jetzt, ausgelöst durch die Ankündigung des AOK-Bundesverbands, seinen Arzt-Navigator zu starten, steigen die Schwergewichte im Gesundheitsmarkt, die Krankenversicherungen, in den Ring. Doch wenn eine Krankenkasse ein Portal betreiben will, steigen die ohnehin schon hohen Anforderungen noch einmal. Denn Krankenkassen – als öffentlich-rechtliche Einrichtungen – haben noch höheren Anforderungen zu genügen als private Betreiber. In der aktuellen Ausgabe des Berliner Ärzteblatts ist ein interessanter Bericht darüber.

Stichwort Datenschutz: Das Sozialgesetzbuch V, § 284 erlaubt Krankenkassen das Speichern von Versicherten- und Behandlerdaten nur in sehr begrenztem Rahmen.

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Anmeldebogen für die Arzt-Auskunft

Sie sind Arzt und haben veraltete oder falsche Angaben in ihrem Eintrag in der Arzt-Auskunft entdeckt? Es gibt zwei einfache Wege, diese zu korrigieren.

Weg 1: Sie loggen sich ein und aktualisieren Ihre Angaben schnell und einfach online. Jeder Arzt mit einem Eintrag in der Arzt-Auskunft verfügt über einen eigenen Login und hat diesen auch per Briefpost mitgeteilt bekommen. Falls Sie diese Mitteilung nicht mehr griffbereit haben, können Sie sich Ihre Login-Daten erneut zuschicken lassen (per Fax). Informationen dazu gibt es ebenfalls auf der Zugangs-Seite der Arzt-Auskunft.

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