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	<title>Stiftung Gesundheit Blog &#187; Qualitätsmanagement</title>
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		<title>Qualit&#228;tsindikatoren in der Zahnheilkunde</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 07:32:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Marion Marschall</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Qualitätsmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf dem Symposium der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Qualit&#228;tssicherung in der Zahnmedizin e.V. (DGQZ) diskutierten Vertreter, wie man sich dem Thema Qualit&#228;tsmessung in der Zahnmedizin n&#228;hern kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine moderne Ausstattung? Zufriedene Patienten? Lange Garantiezeiten? &#220;berall in der Medizin versuchen die verschiedenen Akteure des Gesundheitswesen, Qualit&#228;t messbar zu machen. Denn Qualit&#228;t fordern die Patienten, die Krankenkassen und auch die Kassen(zahn)&#228;rztlichen Vereinigungen. Das gilt f&#252;r die Zahnheilkunde genauso wie f&#252;r die  Humanmedizin.</p>
<p>Auf dem Symposium der <a title="DGQZ" href="http://www.dgqz.de" target="_blank">Deutschen Gesellschaft f&#252;r Qualit&#228;tssicherung in der Zahnmedizin e.V. (DGQZ)</a> diskutierten verschiedene Vertreter, wie man sich dem Thema Qualit&#228;tsmessung in der Zahnmedizin n&#228;hern kann. Die Krankenkassen, vertreten durch Antonius Wienefoet vom GKV-Spitzenverband, w&#252;nschen sich Indikatoren, die ihren Versicherten klare Auswahlkriterien bieten: etwa erweiterte Garantiezeiten, ein Qualit&#228;tsmanagement-System und Fortbildungen. Dr. Peter M&#252;ller, Vorstand der Stiftung Gesundheit, sieht Schwierigkeiten dabei, Patientenempfehlungen als feste Qualit&#228;tsindikatoren zu verwenden. Manipulationen durch absichtlich falsche positive oder negative Bewertungen k&#246;nnen nicht ausgeschlossen werden. Kritik am Honorarsystem kam von Dr. Willi Janzen, niedergelassener Zahnarzt aus Versmold. Die Geb&#252;hrenordnung und die Honorarvertr&#228;ge seien &#252;beraltert und w&#252;rden den Stand moderner zahnmedizinischer M&#246;glichkeiten nicht widerspiegeln.</p>
<p>Am Ende einigten sich die Teilnehmer auf die kleinsten gemeinsamen Nenner: die Gew&#228;hrleistung &#252;ber die gesetzliche Pflicht hinaus, die fachliche Fortbildung und ein zertifiziertes Qualit&#228;tsmanagement-System. Diese Indikatoren bieten sowohl Patienten als auch den Kostentr&#228;gern Hinweise auf hochwertige Behandlung und Produkte. Schein-Qualit&#228;tsbezeichnungen wie „zertifizierte Wohlf&#252;hlpraxis“ wurden als untauglich eingestuft, da sie nichts &#252;ber die tats&#228;chliche Leistung der Praxis aussagen. Am Ende ist die Diskussion um Qualit&#228;tsindikatoren damit noch lange nicht.</p>
<p>Weitere Informationen zum Symposium der DGQZ finden Sie in der <a title="Bericht zum Symposium in der DZW" href="http://www.dzw.de/nc/de/tagung-fortbildung/artikel/archive/2010/june/article/die-qualitaetsindikatoren-brauchen-externe-ueberpruefung.html?cHash=c7951ff18c&amp;sword_list[0]=j%C3%A4kel%29  " target="_blank">DZW – Die Zahnarzt Woche</a>.</p>
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		<title>Patientensicherheit und Qualit&#228;tsmanagement in der &#228;rztlichen Praxis</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 14:15:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studien]]></category>
		<category><![CDATA[Patientensicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Qualitätsmanagement]]></category>

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		<description><![CDATA[Die j&#228;hrliche Studie „Qualit&#228;tsmanagement in der &#228;rztlichen Praxis“ befasst sich dieses Jahr mit den Auswirkungen von QM auf die Patientensicherheit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Momentan starten wir wieder unsere j&#228;hrliche Studie „<a title="Studien der Stiftung Gesundheit" href="http://www.stiftung-gesundheit.de/forschung/studien.htm" target="_blank"><strong>Qualit&#228;tsmanagement</strong> in der &#228;rztlichen Praxis</a>“. Dieses Mal fragen wir konkret nach den Auswirkungen von QM auf <strong>Patientensicherheit</strong>. QM soll helfen, Arbeitsabl&#228;ufe zu organisieren und zu strukturieren. Denn Fehler entstehen meist nicht, weil eine Person versagt, sondern wegen systemischer Schwachstellen.</p>
<p>In unserem B&#252;ro haben wir auch ein QM-System eingef&#252;hrt. Hier geht es zwar nicht um die Sicherheit der Patienten. Aber ein wirtschaftlicher Schaden ist auch &#228;rgerlich. Wenn wir etwa den <a title="Der Stiftungsbrief der Stiftung Gesundheit" href="http://www.stiftung-gesundheit.de/stiftungsbrief/stiftungsbrief.htm" target="_blank">Stiftungsbrief </a> an viele tausend Empf&#228;nger per Post verschicken, dann erh&#228;lt jeder Empf&#228;nger ein individuelles Anschreiben mit eigener Adresse. F&#252;r den Serienbrief m&#252;ssen unsere Mitarbeiter die Adressen aufbereiten. Und das kann Fehler bergen. Verrutscht etwa eine Zeile, und die Postleitzahl stimmt nicht mehr, dann kommen tausend Briefe an uns zur&#252;ck. Das bedeutet: Themenkonferenz, Artikel schreiben, Layout, Druck, kuvertieren und Porto waren umsonst. Und mehr: das R&#252;ckporto f&#252;r die unzustellbaren Sendungen w&#252;rde sich garstig auft&#252;rmen; etwa so wie die Postberge, die dann zur&#252;ckk&#228;men (in den kleinen gelben Postsch&#252;tten gerechnet immerhin ein Turm von der H&#246;he eines f&#252;nfst&#246;ckigen Hauses, ungef&#228;hr). Ein wirtschaftlich immenser Schaden, entstanden durch einen Alltagsfehler, der jedem mal passieren kann. Schon bei dem Gedanken daran wird mir hei&#223; und kalt.</p>
<p>So, schnell das Fenster &#246;ffnen und auf k&#252;hle Gedanken bringen&#8230;</p>
<p>Wir haben, QM sei Dank, f&#252;r unseren Briefversand Ablaufpl&#228;ne verfasst. Auf denen ist jeder einzelne Arbeitsschritt festgehalten. Und am Ende gibt es eine Checkliste, anhand derer man das Ergebnis kontrollieren kann. Die Ablaufpl&#228;ne dienen nicht nur im Arbeitsalltag, gerade bei Krankheit oder Urlaubsvertretung gibt es den Mitarbeitern ein St&#252;ck Sicherheit, wenn sie die Aufgaben erledigen, mit denen sie sonst seltener befasst sind.</p>
<p>Ich habe mich zu einem Anh&#228;nger von Qualit&#228;tsmanagement entwickelt. Allerdings war es bei mir eine freiwillige Entscheidung. Mich hat kein Gesetzgeber dazu verpflichtet, bis zu einem bestimmten Zeitpunkt QM einzuf&#252;hren. Wie ist das bei Ihnen, liebe &#196;rzte, Zahn&#228;rzte und Psychotherapeuten? Wie ist Ihre Sicht auf Qualit&#228;tsmanagement? Ich hoffe, Sie nehmen an unserer Studie Teil und beantworten die Fragen. Immerhin wurden Sie dann als Mitglied der repr&#228;sentativen Vertreter Ihres Standes ausgew&#228;hlt; repr&#228;sentativ nach Fachdisziplin, Geschlecht, Art des geografischen Einzugsgebietes und vieler weiterer rechnerischer Stratifikationen mehr.</p>
<p>Die Ergebnisse k&#246;nnen Sie dann auf unserer Internetseite <a title="Zu den Studien der Stiftung Gesundheit" href="http://www.stiftung-gesundheit.de/forschung/studien.htm" target="_blank">www.stiftung-gesundheit.de</a> nachlesen, und Ausz&#252;ge daraus nat&#252;rlich auch im Stiftungsbrief. Falls Sie ihn noch nicht abonniert haben, k&#246;nnen Sie das hier tun: <a title="Den Stiftungsbrief der Stiftung Gesundheit abonnieren" href="http://www.stiftung-gesundheit.de/stiftungsbrief/stiftungsbrief_abonnieren.htm" target="_blank">Stiftungsbrief abonnieren</a>. Dann kriegen Sie ihn viertelj&#228;hrlich kostenfrei zugeschickt. Es sei denn, einem unserer Mitarbeiter unterl&#228;uft beim Versand des Stiftungsbriefs ein Fehler mit den Adressen, weil er die Checklisten ignoriert. Dagegen ist QM machtlos.</p>
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		<title>Barrierefreie Praxis: Orientierungshilfe statt Dogma</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 10:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Birgit Pscheidl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreie Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Ärzte]]></category>
		<category><![CDATA[Laien]]></category>
		<category><![CDATA[Patientensicherheit]]></category>
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		<description><![CDATA[Geh&#246;rlose oder sehbehinderte Patienten und Rollstuhlfahrer sind darauf angewiesen, dass eine Arztpraxis &#252;ber bestimmte Ausstattungselemente verf&#252;gt. Damit sie stets genau wissen, ob sie die n&#246;tigen Bedingungen vorfinden, braucht es eindeutige, sprechende Bezeichnungen und Kategorien f&#252;r diese Elemente.
In der Arzt-Auskunft haben wir mit dem Projekt &#8220;barrierefreie Praxis&#8221; entsprechende Kategorien  integriert und bieten so pr&#228;zisere Orientierungshilfe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Geh&#246;rlose oder sehbehinderte Patienten und Rollstuhlfahrer sind darauf angewiesen, dass eine Arztpraxis &#252;ber bestimmte Ausstattungselemente verf&#252;gt. Damit sie stets genau wissen, ob sie die n&#246;tigen Bedingungen vorfinden, braucht es eindeutige, sprechende Bezeichnungen und Kategorien f&#252;r diese Elemente.</p>
<p>In der Arzt-Auskunft haben wir mit dem <a title="Kriterien f&#252;r eine barrierefreie Praxis" href="http://www.arzt-auskunft.de/arzt-service/barrierefreie-praxis/kriterien.htm" target="_blank">Projekt &#8220;barrierefreie Praxis&#8221; entsprechende Kategorien  integriert</a> und bieten so pr&#228;zisere Orientierungshilfe als bisher. Beispielsweise bei der Suche nach einer barrierefreien Arztpraxis oder nach Praxen, bei denen Geh&#246;rlose den Termin online oder per Fax vereinbaren k&#246;nnen. Dabei geht es nicht um ein &#8220;Diktat der Barrierefreiheit&#8221;, sondern einfach um eine klare Kennzeichnung und damit Orientierung.</p>
<p>Es bedarf dabei einer klaren Abgrenzung der Begrifflichkeiten, denn &#8220;stufenfrei&#8221; hei&#223;t nun mal, dass keine Stufe zu Praxis &#252;berwunden werden muss. Darauf soll sich der Rollstuhlfahrer oder Gehbehinderte dann auch verlassen k&#246;nnen. Niemandem ist geholfen, wenn der Patient vor einer angeblich rollstuhlgerechten Praxis steht und die vier kleinen Stufen zum Erdgeschoss schlecht und schon gar nicht ohne Hilfe &#252;berwinden kann. Da n&#252;tzt es auch nichts, wenn es danach in der Praxis selbst keine weiteren Barrieren gibt.</p>
<p>Sicherlich fallen durch solche Normierungen auch Praxen unter die Kategorie &#8220;nicht stufenfrei zug&#228;nglich&#8221;, die eben nur &#252;ber eine kleine Stufe zu erreichen sind und zu deren Patienten seit Jahren Rollstuhlfahrer geh&#246;ren. Im Zweifel gelten die eindeutig definierten Kategorien, denn &#8220;ein bisschen barrierefrei&#8221; gibt es nicht. Klare Definitionen hingegen k&#246;nnen viel Frust und auch unn&#246;tige Termine vermeiden helfen – und das ist f&#252;r alle Beteiligten von Vorteil.</p>
<p>Dabei steht au&#223;er Frage, dass Praxisangestellte beispielsweise sehbehinderten Patienten bei der Orientierung in der Arztpraxis helfen oder auch bei der &#220;berwindung der einen oder anderen Stufe eine helfende Hand gereicht und so die Behandlung in der Praxis erm&#246;glicht wird. Das ist erfreulich und soll auch so bleiben, aber es bedeutet eben nicht, dass die Praxis barrierefrei ist. Denn Barrierefreiheit hei&#223;t nun mal, dass R&#228;umlichkeiten, Medien oder Einrichtungen so angelegt sind, dass sie von jedem Menschen unabh&#228;ngig von einer eventuell vorhandenen Einschr&#228;nkung benutzt werden k&#246;nnen und dass sie grunds&#228;tzlich ohne fremde Hilfe auffindbar, zug&#228;nglich und nutzbar sind. Seh- oder Geh&#246;rbehinderte sollen also nicht grunds&#228;tzlich in Begleitung ihrer Angeh&#246;rigen oder Freunde zum Arzt gehen m&#252;ssen.</p>
<p>Zudem geht es bei der barrierefreien Praxis auch in keiner Weise darum, mit dem Finger auf Praxen zu zeigen, die aus den unterschiedlichsten Gr&#252;nden nicht barrierefrei sind. Auch hier sind die Gr&#252;nde mannigfaltiger Art: vom denkmalgesch&#252;tzten Haus, f&#252;r das die Genehmigung einer Rampe verweigert wird, &#252;ber fehlende Behindertenparkpl&#228;tze, da die Praxis in einer Fu&#223;g&#228;ngerzone liegt – und zu guter Letzt den oft erheblichen Kosten f&#252;r einen umfangreichen Praxisumbau.</p>
<p>Barrierefreiheit ist kein Dogma, sondern dient einzig als Orientierungshilfe. Es geht au&#223;erdem darum Barrierefreiheit zu thematisieren und ein Bewusstsein daf&#252;r zu schaffen – damit Aussagen wie &#8220;das WC ist barrierefrei, aber nicht mit dem Rollstuhl zug&#228;ngig&#8221; niemanden mehr in die Irre tappen l&#228;sst.</p>
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		<title>Projekt &#8220;Barrierefreie Praxis&#8221;</title>
		<link>http://www.stiftung-gesundheit-blog.de/barrierefreie-praxis-grusswort/</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 08:53:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans-Joachim Fuchtel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreie Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Ärzte]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Laien]]></category>
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		<category><![CDATA[Service]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum Start des Projekts &#8220;Barrierefreie Praxis&#8221; der Stiftung Gesundheit &#8211;  abgebildet in der Arzt-Auskunft - sendet uns Hans-Joachim Fuchtel, Staatssekret&#228;r im Bundesministerium f&#252;r Arbeit und Soziales, ein Gru&#223;wort:
Allen Menschen einen barrierefreien Zugang zum &#246;ffentlichen Raum zu erm&#246;glichen ist ein wichtiges Anliegen dieser Bundesregierung. Wir werden weiter daran arbeiten, vorhandene Hemmnisse Schritt f&#252;r Schritt abzubauen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Zum Start des Projekts &#8220;Barrierefreie Praxis&#8221; der Stiftung Gesundheit &#8211;  abgebildet in der Arzt-Auskunft -</em><em> sendet uns Hans-Joachim Fuchtel, Staatssekret&#228;r im Bundesministerium f&#252;r Arbeit und Soziales, ein Gru&#223;wort:</em></p>
<p>Allen Menschen einen barrierefreien Zugang zum &#246;ffentlichen Raum zu erm&#246;glichen ist ein wichtiges Anliegen dieser Bundesregierung. Wir werden weiter daran arbeiten, vorhandene Hemmnisse Schritt f&#252;r Schritt abzubauen, um Menschen mit Behinderungen einen gleichberechtigten Zugang zu allen Lebensbereichen zu erm&#246;glichen. Das &#220;bereinkommen der Vereinten Nationen &#252;ber die Rechte von Menschen mit Behinderungen mit dem Ziel einer inklusiven Gesellschaft wird dabei die Richtschnur unseres Handelns sein.</p>
<p>Von den Erfolgen beim Abbau von Barrieren profitieren aber nicht nur behinderte, sondern auch kranke und &#228;ltere Menschen. Wer freut sich nicht mit Kinderwagen, Einkaufst&#252;ten oder einem schweren Koffer bepackt, &#252;ber den Komfort eines Aufzugs anstelle einer Treppe? Auf den Punkt gebracht: Mehr Barrierefreiheit bedeutet mehr Lebensqualit&#228;t f&#252;r viele Menschen in unserem Land.</p>
<p>Der barrierefreie Zugang zu &#228;rztlicher Versorgung, gerade auch zu ambulanten Angeboten, spielt dabei eine besonders wichtige Rolle. Bereits bei der Planung, dem Bau und der Ausstattung einer Praxis sollten die spezifischen Bed&#252;rfnisse behinderter Menschen mitber&#252;cksichtigt werden. F&#252;r die Patientinnen und Patienten kann die Zug&#228;nglichkeit einer Praxis ein gewichtiges Argument bei der Auswahl eines Arztes sein, so dass barrierefreie Praxen hier zus&#228;tzlich punkten k&#246;nnen.</p>
<p>Das gerade gestartete Projekt <a title="Projekt &quot;Barrierefreie Praxis&quot; bei der Arzt-Auskunft" href="http://www.arzt-auskunft.de/arzt-service/barrierefreie-Praxis/barrierefreie-praxis.htm">&#8220;Barrierefreie Praxis&#8221;</a> der Stiftung Gesundheit ist ein guter Weg, um &#196;rzte und weitere Leistungserbringer im Gesundheitssystem f&#252;r dieses wichtige Thema zu sensibilisieren und die zum Teil noch ungenauen Kenntnisse dar&#252;ber, was Barrierefreiheit konkret bedeutet, gezielt zu f&#246;rdern. Gleichzeitig schafft das Projekt mehr Transparenz &#252;ber barrierefreie Behandlungsangebote und erleichtert den B&#252;rgerinnen und B&#252;rgern die gezielte Suche nach solchen Angeboten. Das Bundesministerium f&#252;r Arbeit und Soziales unterst&#252;tzt das Projekt fachlich und hofft auf eine gro&#223;e Beteiligung.</p>
<p>Der Stiftung Gesundheit und allen am Projekt &#8220;Barrierefreie Praxis&#8221; Beteiligten danke ich f&#252;r ihr Engagement und w&#252;nsche dem Projekt gro&#223;en Zuspruch und gute Ergebnisse.</p>
<p><em>Hans-Joachim Fuchtel</em></p>
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<p class="MsoNormal"><span style="line-height: 150%;">Allen Menschen einen barrierefreien Zugang zum &#246;ffentlichen Raum zu erm&#246;glichen ist ein wichtiges Anliegen dieser Bundesregierung. Wir werden weiter daran arbeiten, vorhandene Hemmnisse Schritt f&#252;r Schritt abzubauen, um Menschen mit Behinderungen einen gleichberechtigten Zugang zu allen Lebensbereichen zu erm&#246;glichen. Das &#220;bereinkommen der Vereinten Nationen &#252;ber die Rechte von Menschen mit Behinderungen mit dem Ziel einer inklusiven Gesellschaft wird dabei die Richtschnur unseres Handelns sein.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="line-height: 150%;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="line-height: 150%;">Von den Erfolgen beim Abbau von Barrieren profitieren aber nicht nur behinderte, sondern auch kranke und &#228;ltere Menschen. Wer freut sich nicht mit Kinderwagen, Einkaufst&#252;ten oder einem schweren Koffer bepackt, &#252;ber den Komfort eines Aufzugs anstelle einer Treppe? Auf den Punkt gebracht: Mehr Barrierefreiheit bedeutet mehr Lebensqualit&#228;t f&#252;r viele Menschen in unserem Land.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="line-height: 150%;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="line-height: 150%;">Der barrierefreie Zugang zu &#228;rztlicher Versorgung, gerade auch zu ambulanten Angeboten, spielt dabei eine besonders wichtige Rolle. Bereits bei der Planung, dem Bau und der Ausstattung einer Praxis sollten die spezifischen Bed&#252;rfnisse behinderter Menschen mitber&#252;cksichtigt werden. F&#252;r die Patientinnen und Patienten kann die Zug&#228;nglichkeit einer Praxis ein gewichtiges Argument bei der Auswahl eines Arztes sein, so dass barrierefreie Praxen hier zus&#228;tzlich punkten k&#246;nnen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="line-height: 150%;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="line-height: 150%;">Das gerade gestartete Projekt „Barrierefreie Praxis“ der Stiftung Gesundheit ist ein guter Weg, um &#196;rzte und weitere Leistungserbringer im Gesundheitssystem f&#252;r dieses wichtige Thema zu sensibilisieren und die zum Teil noch ungenauen Kenntnisse dar&#252;ber, was Barrierefreiheit konkret bedeutet, gezielt zu f&#246;rdern. Gleichzeitig schafft das Projekt mehr Transparenz &#252;ber barrierefreie Behandlungsangebote und erleichtert den B&#252;rgerinnen und B&#252;rgern die gezielte Suche nach solchen Angeboten. Das Bundesministerium f&#252;r Arbeit und Soziales unterst&#252;tzt das Projekt fachlich und hofft auf eine gro&#223;e Beteiligung.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="line-height: 150%;"> </span></p>
<p><span style="font-size: 11pt; line-height: 150%; font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Der Stiftung Gesundheit und allen am Projekt „Barrierefreie Praxis“ Beteiligten danke ich f&#252;r ihr Engagement und w&#252;nsche dem Projekt gro&#223;en Zuspruch und gute Ergebnisse.</span></div>
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		<title>Telemedizin/Callcenter-Medizin: &#196;rzte sind skeptisch</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 10:24:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ärzte]]></category>
		<category><![CDATA[Ärzte im Zukunftsmarkt Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Laien]]></category>
		<category><![CDATA[Patientensicherheit]]></category>
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		<category><![CDATA[Telemedizin]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn eine Debatte erstmal hinreichend emotional aufgeladen ist, dann darf man bittesch&#246;n kein von Weisheit durchtr&#228;nktes Resultat erwarten. Derart aufgeladen ist ohne Zweifel die Diskussion um Telemedizin. Da trifft es sich erg&#228;nzend, dass die Diskutanten die Terminologie beherzt inkongruent besetzen.
Vorab m&#246;chte ich mal zwei Punkte festhalten:

nicht alle, die mal anderer Meinung sind, m&#252;ssen sogleich bl&#246;de [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn eine Debatte erstmal hinreichend emotional aufgeladen ist, dann darf man bittesch&#246;n kein von Weisheit durchtr&#228;nktes Resultat erwarten. Derart aufgeladen ist ohne Zweifel die Diskussion um Telemedizin. Da trifft es sich erg&#228;nzend, dass die Diskutanten die Terminologie beherzt inkongruent besetzen.</p>
<p>Vorab m&#246;chte ich mal zwei Punkte festhalten:</p>
<ul>
<li>nicht alle, die mal anderer Meinung sind, m&#252;ssen sogleich bl&#246;de oder b&#246;se sein</li>
<li>der pers&#246;nliche Kontakt zwischen Arzt und Patient wird heute und morgen noch nicht vollst&#228;ndig abgeschafft</li>
</ul>
<p>Alles dar&#252;ber hinaus ist derzeit Dissens in Deutschland. Und weil das Thema eine der gro&#223;en Kontroversen der n&#228;chsten Jahre zu werden verspricht, haben wir in der diesj&#228;hrigen Studie „&#196;rzte im Zukunftsmarkt Gesundheit“ die Mediziner nach ihrer Einsch&#228;tzung gefragt.</p>
<p>Das Bild ist klar konturiert. So erwarten &#252;ber 40 Prozent der &#196;rzte, dass fr&#252;her oder sp&#228;ter ganz offen Therapieberatung &#252;ber Callcenter angeboten werden wird. 69 Prozent vermuten gar, dass in diesem Bereich bereits viel mehr gemacht wird, als die Betreiber &#246;ffentlich zugeben.</p>
<p>Wie besorgt &#196;rzte wegen dieser Entwicklungen sind, zeigt sich daran, dass fast 81 Prozent der Meinung sind, dass Therapieberatung &#252;ber Telefon auch k&#252;nftig in Deutschland verboten bleiben muss. Gerade mal 28 Prozent sind der Meinung, dass niedergelassene &#196;rzte mit dieser Entwicklung nichts zu tun haben.</p>
<p>Die Dissonanz zwischen diesen Werten – 81 Prozent wollen‘s verbieten lassen, 69 Prozent vermuten, dass es schon getan wird – zeigt, dass sich &#196;rzte bei dieser Entwicklung &#252;bergangen f&#252;hlen und dem entsprechend ablehnend entgegensehen.</p>
<p>Die Debatte ist schon jetzt sehr aufgeladen, und „Call-Center-Medizin“ l&#228;ngst zum Kampfbegriff verkommen. Dabei ist die M&#246;glichkeit, telefonisch Gesundheitsinformationen einzuholen, ja zun&#228;chst einmal nicht pauschal zu verurteilen. Gerade f&#252;r das Problem der Unterversorgung k&#246;nnte hier ein L&#246;sungsansatz stecken.  Manche Nachbarl&#228;nder wie etwa die Schweiz arbeiten bereits mit Telemedizin-L&#246;sungen – vielleicht lohnt es sich, den Blick einmal unvoreingenommen dorthin zu wenden und aus den Erfahrungen zu lernen.</p>
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		<title>&#196;rzte im Sozialen Netz</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 07:23:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Woerns</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studien]]></category>
		<category><![CDATA[Ärzte]]></category>
		<category><![CDATA[Ärzte im Zukunftsmarkt Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Qualitätsmanagement]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Social Web ist zweifellos das Gegenteil einer H&#228;ngematte. Es braucht schon ein ordentliches Ma&#223; an Zeit und Enthusiasmus, sich da hinein zu begeben. Ein &#220;berma&#223; an freier Zeit steht den &#196;rzten hierzulande ja eher nicht zur Verf&#252;gung. Und doch gibt es im deutschsprachigen Raum schon ein halbes Dutzend Plattformen ausschlie&#223;lich f&#252;r &#196;rzte. Begeben die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Social Web ist zweifellos das Gegenteil einer H&#228;ngematte. Es braucht schon ein ordentliches Ma&#223; an Zeit und Enthusiasmus, sich da hinein zu begeben. Ein &#220;berma&#223; an freier Zeit steht den &#196;rzten hierzulande ja eher nicht zur Verf&#252;gung. Und doch gibt es im deutschsprachigen Raum schon ein halbes Dutzend Plattformen ausschlie&#223;lich f&#252;r &#196;rzte. Begeben die sich dennoch in diese noch jungen virtuellen Welten? Und wenn ja, wof&#252;r?</p>
<p>Als ein Segment der diesj&#228;hrigen Befragung f&#252;r die Studie „&#196;rzte im Zukunftsmarkt Gesundheit“ haben wir danach gefragt.</p>
<p>Dass die Mehrheit der &#196;rzte bereits ganz allgemein von dem einen oder anderen Dienst geh&#246;rt hat, war nicht so &#252;berraschend. Interessanter war dann aber doch, mit welcher Deutlichkeit sich die einzelnen Portale auch in der Wahrnehmung der &#196;rzte unterscheiden. So ist der Markf&#252;hrer immerhin 71 Prozent der &#196;rzte ein Begriff, w&#228;hrend der Zweitplatzierte immerhin noch auf 52 Prozent Bekanntheit kam. Danach bricht die Markenbekanntheit dann jedoch drastisch ab: Einen dritten Anbieter kannten immerhin noch fast 18 Prozent, w&#228;hrend sich der Rest im Bereich unter f&#252;nf Prozent Bekanntheit bewegte.</p>
<p>„Kennen“ bedeutet aber noch lange nicht „Mitmachen“. Deshalb haben wir auch gefragt, ob und wenn ja, wof&#252;r die &#196;rzte die Arztnetzwerke nutzen. 65,2 Prozent der &#196;rzte nutzen die eine oder andere Arzt-Plattform – und sei es, dass sie nur sporadisch reinschauen. Doch es gibt unter ihnen auch „heavy user“, die diese neuen Instrumente offenkundig schon in den Arbeitsalltag integrieren: Mehrmals pro Woche oder gar t&#228;glich loggen sich 30,4 Prozent der &#196;rzte ein.</p>
<p>Und was suchen die &#196;rzte in den Netzwerken? Die Kommunikation mit Kollegen steht eher nicht im Vordergrund, nur 27 Prozent der Portalnutzer gaben dies an. Der eigentliche Vorteil der Portale scheint in den angebotenen Informationen gesehen zu werden: 68 Prozent informieren sich hier &#252;ber Gesundheitspolitik, 51 Prozent sind auf fachliche Fortbildung aus, 47 Prozent wollen Aktuelles zur berufsst&#228;ndischen Politik wissen, und immerhin noch 32 Prozent informieren sich &#252;ber Rechtsfragen.</p>
<p>Fazit: Arztnetzwerke im Internet sind offenkundig dabei, bei der gro&#223;en Zahl der &#196;rzte in den Alltag einzuziehen – in den Arbeitsalltag allerdings, denn anders als bei den Facebooks und *vz  dieser Welt steht nicht die Unterhaltung im Vordergrund, sondern berufsrelevante Sujets.</p>
<p>Aber das darf ich eigentlich noch gar nicht sagen, denn die Studie „&#196;rzte im Zukunftsmarkt Gesundheit 2009“ wird erst im November ver&#246;ffentlicht.</p>
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		<title>Zufriedenheit – Compliance – Wirtschaftlichkeit</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Aug 2009 09:52:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Oberender</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Laien]]></category>
		<category><![CDATA[Patientensicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Qualitätsmanagement]]></category>
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		<description><![CDATA[Die knappen Ressourcen erfordern einen m&#246;glichst rationalen, vern&#252;nftigen Umgang mit den begrenzten Mitteln. Dieser Grundtatbestand gilt unver&#228;nderlich auch im Gesundheitswesen. Voraussetzung f&#252;r eine rationale Medizin ist Transparenz hinsichtlich der medizinischen und &#246;konomischen Konsequenzen des Handelns der Akteure.
Das Paradigma der Honorierung muss sich vom kranken zum gesunden Menschen hin wandeln. Die Leistungserbringer sollen insbesondere dann honoriert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die knappen Ressourcen erfordern einen m&#246;glichst rationalen, vern&#252;nftigen Umgang mit den begrenzten Mitteln. Dieser Grundtatbestand gilt unver&#228;nderlich auch im Gesundheitswesen. Voraussetzung f&#252;r eine rationale Medizin ist Transparenz hinsichtlich der medizinischen und &#246;konomischen Konsequenzen des Handelns der Akteure.</p>
<p>Das Paradigma der Honorierung muss sich vom kranken zum gesunden Menschen hin wandeln. Die Leistungserbringer sollen insbesondere dann honoriert werden, wenn die Patienten m&#246;glichst lange gesund sind.</p>
<p>Eine wichtige Rolle spielt in diesem Zusammenhang die Compliance, das hei&#223;t die Therapietreue der Patienten. Voraussetzung f&#252;r gute Compliance ist, dass Patienten zum einen Wissen &#252;ber die Konsequenzen der Therapie und zum anderen Vertrauen in den Arzt haben. Daf&#252;r m&#252;ssen Versicherte eine m&#246;glichst umfassende Information &#252;ber den jeweiligen Leistungserbringer erhalten. Diese kann von anderen Versicherten, Krankenkassen, Leistungserbringern oder auch von einer unabh&#228;ngigen Institution kommen, die eine Bewertung der Leistungserbringer vornimmt. Es ist deshalb zu begr&#252;&#223;en, wenn &#8211; wie dies gegenw&#228;rtig geschieht &#8211; die Krankenkassen &#252;ber die Befragung ihrer Versicherten versuchen, mehr Transparenz hinsichtlich der Qualit&#228;t der Versorgung in das System zu bringen.</p>
<p>Sehr sinnvoll ist daher die verst&#228;rkte Investition in die Compliance der Versicherten &#8211; sei es durch Information, sei es durch St&#228;rkung der Patientenzufriedenheit und des Vertrauens. Denn je rationaler die Akteure im Gesundheitswesen mit den knappen Mitteln umgehen, umso effizienter und effektiver wird das System.</p>
<p>Einen Weg dorthin stellt eine dezentrale indikationsbezogene Komplexpauschale dar. Hierbei wird zwischen einzelnen Kassen und Gruppen von Leistungserbringern eine Komplexpauschale dezentral vereinbart. Ein gutes Beispiel hierf&#252;r ist das MS-Projekt in Gie&#223;en. Dort wurden pro Patient 13.000 Euro vereinbart, die interne Verteilung wird unter den Akteuren geregelt. Bemerkenswert ist, dass die Patientenzufriedenheit und die Qualit&#228;t der Versorgung der MS-Patienten h&#246;her ist als in vergleichbaren anderen Modellen. In diesem Projekt haben die Akteure einen Anreiz, m&#246;glichst sparsam mit den knappen Ressourcen umzugehen. Denn je weniger sie f&#252;r den MS-Patienten ausgeben, umso h&#246;her wird ihr verbleibendes Honorar sein. Alles in allem kann festgehalten werden, dass Therapietreue einen signifikanten Wirtschaftlichkeits- und Qualit&#228;tsfaktor in unserem Gesundheitssystem darstellt.</p>
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		<title>Fehlerkultur und nachrichtenarme Zeit</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Aug 2009 14:32:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Müller</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Patientensicherheit]]></category>
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		<description><![CDATA[ Herr, da war die Not wohl wieder gro&#223;: nachrichtenarme Zeit, Sommerloch, der arme Redakteur verdonnert, w&#246;rtlich: „Irgend eine Geschichte zu machen. Irgendwas mit &#196;rzten.&#8221; Und, jawoll, &#196;rzte machen Fehler. Wenn diese beiden Dinge nun zuf&#228;llig zusammentreffen, wird es gef&#228;hrlich, denn die sinntragenden Bestandteile „Arzt&#8221; und „Fehler&#8221; l&#246;sen leicht spezifische Schl&#252;sselreize aus.
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<p>Und so stand es dann auch geschrieben: Behandlungsfehler bei jedem Dritten Praxis-Arzt: eine Studie fordert mehr Qualit&#228;tsmanagement.</p>
<p>Schade, denn das war schlicht ausgedacht, denn wir fordern nicht. Schade, Chance vertan, denn eigentlich ist die Geschichte richtig spannend. Denn &#196;rzte sind es, die begonnen haben, eine fruchtbare Fehlerkultur zu entwickeln. &#196;rzte sind es, die sich um Qualit&#228;tsmanagement bem&#252;hen. &#196;rzte sind es, die damit einen Zuwachs an Patientensicherheit erreichen. Und damit kein Journalist vor solch Auff&#228;lligkeiten erschrecken muss, gibt es daf&#252;r eine repr&#228;sentative Studie, mit solider Methodik und differenzierten Aussagen und Erkenntnissen, auf die er sich beziehen kann.</p>
<p>Liebe Journalisten, Sie lernen, dass „Hund bei&#223;t Mann&#8221; keine interessante Geschichte ist, wohl aber „Mann bei&#223;t Hund&#8221;. Und trotzdem musste hier nochmal das Klischee ´ran und es ward getitelt: „Arzt macht Fehler&#8221;. Dabei steckt hier doch solch eine Mann-bei&#223;t-Hund-Geschichte: Ein Berufsstand modernisiert sich. Fragen Sie zum Vergleich doch mal nach Fehlerkultur und Qualit&#228;tsmanagement bei, sagen wir, Verwaltungsbeamten, Lehrern, Journalisten.</p>
<p><!--[if gte mso 10]><br />
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		<title>QEP setzt sich durch</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Jul 2009 12:54:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studien]]></category>
		<category><![CDATA[Ärzte]]></category>
		<category><![CDATA[Patientensicherheit]]></category>
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		<description><![CDATA[Von der neuen Studie &#8220;Qualit&#228;tsmanagement in den &#228;rztlichen Praxis&#8221; habe ich ja an dieser Stelle schon geschrieben. Die Medien, insbesondere die Publikumspresse, interessierten sich verst&#228;ndlicherweise insbesondere f&#252;r das Thema Arzt-Fehler resp. Fehlerkultur unter &#196;rzten.
Das ist aber beileibe nicht der einzige interessante Aspekt: &#220;ber die Jahre konnten wir in der Fortsetzungsstudie beobachten, wie sich die Implementierung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von der neuen Studie <a title="Zur Studie der Stiftung Gesundheit" href="http://www.stiftung-gesundheit.de/PDF/studien/Studie_QM_2009.pdf" target="_blank">&#8220;Qualit&#228;tsmanagement in den &#228;rztlichen Praxis&#8221;</a> habe ich ja an dieser Stelle schon geschrieben. Die Medien, insbesondere die Publikumspresse, interessierten sich verst&#228;ndlicherweise insbesondere f&#252;r das Thema Arzt-Fehler resp. Fehlerkultur unter &#196;rzten.</p>
<p>Das ist aber beileibe nicht der einzige interessante Aspekt: &#220;ber die Jahre konnten wir in der Fortsetzungsstudie beobachten, wie sich die Implementierung des Qualit&#228;tsmanagements vollzog. Einer der aufregendsten Aspekte davon war der Wettbewerb der verschiedenen Zertifizierungssysteme.</p>
<p>Noch 2007, in der ersten Studie, hatten sich lediglich ein Drittel der Responder &#252;berhaupt f&#252;r ein QM-System entschieden. Marktf&#252;hrer war damals mit gro&#223;em Abstand DIN EN ISO 9000ff mit 12 Prozent, also gut einem Drittel der bisherigen Zertifizierungen. QEP, das damals gerade gestartete QM-System der Kassen&#228;rztlichen Bundesvereinigung, lag bei einem Anteil von 4,9 Prozent. Damals war &#8220;DIN&#8221; bisweilen noch synonym mit QM. Da haben sogar in Einzelf&#228;llen windige Berater einer Ein-Personen-Psychotherapeuten-Praxis das s&#252;ndhaft teure DIN EN ISO-Verfahren aufgeschwatzt &#8211; mit Hinweis auf die vermeintliche Gesetzeslage. Humbug, wenn nicht gar Betrug, war so etwas.</p>
<p>In diesem Jahr nun hat QEP das ISO-System in der Verbreitung &#252;berholt. QEP liegt nun bei einem Anteil von 26,4 Prozent. ISO hat mit 24,1 Prozent seine deutliche F&#252;hrung verloren.</p>
<p>Die Entwicklung erscheint schl&#252;ssig, wenn man bedenkt, dass QEP speziell f&#252;r die Anforderungen kleinerer Arztpraxen entwickelt wurde, w&#228;hrend das ISO-System urspr&#252;nglich aus industriellen Zusammenh&#228;ngen stammt und sich heute im Medizinbetrieb als eher f&#252;r gr&#246;&#223;ere Einheiten tauglich gezeigt hat. Zudem ist QEP kosteng&#252;nstiger &#8211; und auch seine Herkunft aus der KBV d&#252;rfte eine Rolle spielen.</p>
<p>Spannend wird 2010 die Frage, was den Arztpraxen droht, die noch immer kein QM-System implementiert haben. Zu Ende 2009 ist QM verpflichtend vorgeschrieben f&#252;r alle niedergelassenen &#196;rzte.</p>
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		<title>Und dennoch: &#196;rzte sprechen &#252;ber Fehler</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Jun 2009 07:37:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studien]]></category>
		<category><![CDATA[Ärzte]]></category>
		<category><![CDATA[Laien]]></category>
		<category><![CDATA[Patientensicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Qualitätsmanagement]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Auswertung von Studien kann schon spannend sein. Manchmal k&#246;nnen dabei selbst erfahrene Hasen noch &#252;berrascht werden. Die Erhebung &#8220;Qualit&#228;tsmanagement in der &#228;rztlichen Praxis&#8221; haben wir nach 2007 und 2008 nun zum dritten Mal durchgef&#252;hrt. Sie wird von Jahr zu Jahr aufregender.
Einen Schwerpunkt setzten wir in diesem Jahr auf einen wesentlichen Ausl&#228;ufer von QM: das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Auswertung von Studien kann schon spannend sein. Manchmal k&#246;nnen dabei selbst erfahrene Hasen noch &#252;berrascht werden. Die Erhebung &#8220;Qualit&#228;tsmanagement in der &#228;rztlichen Praxis&#8221; haben wir nach 2007 und 2008 nun zum dritten Mal durchgef&#252;hrt. Sie wird von Jahr zu Jahr aufregender.</p>
<p>Einen Schwerpunkt setzten wir in diesem Jahr auf einen wesentlichen Ausl&#228;ufer von QM: das Thema Patientensicherheit, Critical Incidents, Ablauf- und Behandlungsfehler. Von 985 &#196;rzten, Zahn&#228;rzte und Psychotherapeuten haben wir valide Frageb&#246;gen zur&#252;ckbekommen.</p>
<p>Und nun dies: Weit mehr als 90 Prozent der Responder haben diese Fragen zu Critical Incidents, zu Fehlern und Fehlern mit Patientenschaden beantwortet. Freiwillig. Wobei keine der Fragen und Antworten obligatorisch war, sondern leicht h&#228;tte &#252;berbl&#228;ttert werden k&#246;nnen. Die Auswertung ist noch nicht fertig, doch schon die Auskunftsbereitschaft der &#196;rzte &#252;berrascht bei einem Thema, das noch vor wenigen Jahren tabu war.</p>
<p>Ich bin mir sicher, da w&#228;chst eine neue, gute Fehlerkultur heran. Zu denen, die dazu einen erheblichen Beitrag geleistet haben, z&#228;hlt zweifellos das <a title="Zur Webseite des Aktionsb&#252;ndnis Patientensicherheit" href="http://www.aktionsbuendnis-patientensicherheit.de/" target="_blank">Aktionsb&#252;ndnis Patientensicherheit</a>. Mit der Aktion und der Brosch&#252;re <a title="Publizistik-Preis der Stiftung Gesundheit 2009" href="http://www.stiftung-gesundheit.de/publizistik-preis/preis_2009_aktionbuendniss.htm" target="_blank">&#8220;Aus Fehlern lernen&#8221;</a> hat das Aktionsb&#252;ndnis dem Thema im vergangenen Jahr eine intensive Fach&#246;ffentlichkeit beschert.</p>
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