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	<title>Stiftung Gesundheit Blog &#187; Journalisten</title>
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		<title>Preistr&#228;ger Nikolaus N&#252;tzel: &#8220;Der Publizistik-Preis best&#228;rkt mich weiterzumachen&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 03 May 2010 10:13:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nikolaus Nützel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medizinjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Journalisten]]></category>
		<category><![CDATA[Publizistik-Preis]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich &#252;bertreibe nicht, wenn ich sage, dass ich mich &#252;ber den Publizistik-Preis der Stiftung Gesundheit ausgesprochen gefreut habe. Seit die Einreichungsfrist verstrichen war, habe ich mehrfach t&#228;glich vor mich hingemurmelt, dass ich diesen Preis wirklich besonders gerne bek&#228;me. Das h&#228;ngt zum einen damit zusammen, dass so ein Preis den Narzissmus, unter dem ja viele Journalisten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich &#252;bertreibe nicht, wenn ich sage, dass ich mich &#252;ber den <a title="Der Publizistik-Preis der Stiftung Gesundheit" href="http://www.stiftung-gesundheit.de/publizistik-preis/publizistik-preis.htm" target="_blank">Publizistik-Preis</a> der Stiftung Gesundheit ausgesprochen gefreut habe. Seit die Einreichungsfrist verstrichen war, habe ich mehrfach t&#228;glich vor mich hingemurmelt, dass ich diesen Preis wirklich besonders gerne bek&#228;me. Das h&#228;ngt zum einen damit zusammen, dass so ein Preis den Narzissmus, unter dem ja viele Journalisten ein wenig leiden, pr&#228;chtig bedient. Au&#223;erdem h&#228;ngt es damit zusammen, dass man ja gerade im Bereich der Gesundheitspolitik als Journalist nicht laufend nur Zustimmung und Lob f&#252;r seine Arbeit erh&#228;lt.</p>
<p>Ein kleines Beispiel: Als ich vergangenes Jahr in einer Ratgeber-Sendung des Bayerischen Rundfunks ganz arglos erw&#228;hnte, dass Patienten sich in Hausarztvertr&#228;ge nicht einschreiben <em>m&#252;ssen</em>, sondern dass es ihre freie Entscheidung ist, erhielt eine ganze Reihe ziemlich deutlicher E-Mails von Haus&#228;rzten. Eine davon enthielt folgendes: <em>„Nutzen Sie Ihre journalistische Freiheit, aber wundern Sie sich nicht &#252;ber Gegnerschaft, die Sie sich reichlich geschaffen haben. Jeder wird die Mittel nutzen, die ihm zur Verf&#252;gung  stehen.&#8221; </em>Da fragt man sich ja schon, was das f&#252;r Mittel sind, die ein Arzt nutzen kann. Skalpell? Akupunkturnadel?</p>
<p>Und als ich etwa zur gleichen Zeit Statistiken wiedergab, aus denen hervorgeht, dass bayerische &#196;rzte im Schnitt um ein Zehntel besser verdienen als der Durchschnitt aller bundesdeutschen &#196;rzte, fand ich unter anderem eine Zuschrift eines Orthop&#228;den in meinem E-Mail-Kasten, die folgende Passage enthielt: <em>„Kennen Sie den: Was ist das? Hundert Rechtsanw&#228;lte mit einem Betonklotz am Bein auf dem Grunde des East River? Antwort: Ein guter Anfang. &#196;hnliches gilt f&#252;r das Gros der Journalisten, ob Papier oder Rundfunk.&#8221;</em> Das war nat&#252;rlich nicht als Todesdrohung oder auch Herbeiw&#252;nschen meines baldigen Ablebens gemeint, sondern entsprach der etwas aufgeheizten Atmosph&#228;re, die bei gesundheitspolitischen Debatten immer mal wieder hochkocht.</p>
<p>Zu diesen Debatten geh&#246;rt es leider, dass etliche Diskutanten der Ansicht sind, es gebe nur schwarz und wei&#223;, sprich: Entweder man ist f&#252;r eine Seite oder gegen sie. Dass man grunds&#228;tzlich eine gute Versorgung der Bev&#246;lkerung durch niedergelassene Haus- und Fach&#228;rzte bef&#252;rwortet, gleichzeitig aber nicht jede Argumentation der jeweiligen Verb&#228;nde unterst&#252;tzen mag &#8211; das ist nicht jedem Diskutanten immer eing&#228;ngig. Nicht einmal dann, wenn man ihm erl&#228;utert, dass man sich ja gar nicht gleichzeitig auf die Seite der Haus- wie auch der Fach&#228;rzte stellen kann. Dazu sind deren Interessen einfach zu unterschiedlich und deren Verb&#228;nde zu sehr miteinander in Konkurrenz. Die Erkenntnis, dass es im Gesundheitswesen kein schwarz und wei&#223;, sondern sehr viel Grau in sehr vielen Schattierungen gibt, diese Erkenntnis wird nicht sonderlich gerne geh&#246;rt.</p>
<p>Nun ja, damit muss man als Journalist nat&#252;rlich leben k&#246;nnen. Und bislang habe ich noch keinen &#252;berzeugenden Grund gefunden, warum ich von dem abweichen sollte, was ich mir seit rund 14 Jahren immer wieder vornehme: Meinen eigenen kleinen Beitrag dazu leisten, dass der &#246;ffentliche Diskurs &#252;ber gesundheitspolitische Themen mit ein bisschen Rationalit&#228;t gef&#252;hrt wird. Denn Rationalit&#228;t ist manchmal arg rar in diesem Diskurs.</p>
<p>In diesem Sinne best&#228;rkt mich der Preis darin, dass es sich vielleicht doch lohnt, genau in dieser Richtung weiterzumachen: Sich zu bem&#252;hen, etwas Rationalit&#228;t in die Berichterstattung &#252;bers Gesundheitswesen zu bringen.</p>
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		<title>Neues aus der Ger&#252;chtek&#252;che: &#196;rztefresser, Pharmawichte, Nazis und anderes dummes Zeug</title>
		<link>http://www.stiftung-gesundheit-blog.de/geruechte-zur-stiftung-gesundheit/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Apr 2010 09:01:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ärzte]]></category>
		<category><![CDATA[Journalisten]]></category>
		<category><![CDATA[Patienten]]></category>

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		<description><![CDATA[Alle Ger&#252;chte zur Stiftung Gesundheit]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal wei&#223; ich nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Da fragt mich ein Gespr&#228;chspartner bei einem Meeting nach dem Stifter der Stiftung Gesundheit – einem Arzt aus Kiel, der ungenannt bleiben m&#246;chte. Ob es stimme, dass es sich dabei um den Euthanasie-Arzt aus Kiel handele, der im Nationalsozialismus sein Unwesen getrieben habe!? Nein, das stimmt nicht. Und um es gleich vorwegzunehmen: Wir schlafen auch nicht mit Hakenkreuzfahnen unter dem Kopfkissen.</p>
<p>Zugegeben, das war bislang das Irrwitzigste, was ich je in Bezug auf die Stiftung Gesundheit geh&#246;rt habe, aber bei weitem nicht das einzige. Wir w&#252;rden die &#196;rzte schlecht machen, wurde uns unterstellt, als die <a title="Presse-Infomation: QM-Studie ist keine Fehlerstudie" href="http://www.stiftung-gesundheit.de/presseservice/PI_Forschung/pi-2009-08-10.htm" target="_blank">Deutsche Presse-Agentur (DPA) unsere QM-Studie kurzerhand zur „Fehlerstudie“ erkl&#228;rt hat</a>. Gleichzeitig mutma&#223;te ein anderer &#246;ffentlich in der Gegend herum, wir w&#252;rden <a title="Weser Report vom 1.11.2009 im Medienecho der Arzt-Auskunft" href="http://www.arzt-auskunft.de/pdf/medienecho/weser-report_11-2009.pdf" target="_blank">„zu h&#228;ufig die Interessen der &#196;rzte vertreten“</a>. Zum Gl&#252;ck ward uns vor Jahr und Tag in einem Fachbl&#228;ttle schon mal vorgeworfen worden, wir seien „&#196;rztefresser“. Zum Gl&#252;ck, weil dieser Kontrast zeigt, dass beides zugleich nicht wirklich plausibel ist.</p>
<p>Richtig ist: Wir k&#252;mmern uns durchaus; auch um die legitimen Interessen der &#196;rzte, etwa wenn wir im <a title="Der Stiftungsbrief der Stiftung Gesundheit" href="http://www.stiftung-gesundheit.de/stiftungsbrief/stiftungsbrief.htm" target="_blank">Stiftungsbrief </a>Tipps zur Praxisf&#252;hrung geben, oder wenn wir eine <a title="Presse-Information: Stiftung Gesundheit klagt erfolgreich gegen betr&#252;gerische Adressh&#228;ndler" href="http://www.stiftung-gesundheit.de/presseservice/PI_PPreis-Vermischtes/pi-2004-05-17.htm" target="_blank">Sammelklage von &#196;rzten gegen betr&#252;gerische Adressh&#228;ndler anf&#252;hren</a>. Und wir engagieren uns f&#252;r die Interessen von Patienten, wenn wir <a title="Stiftung Gesundheit zertifiziert gepr&#252;fte Ratgeber und Homepages" href="http://www.stiftung-gesundheit.de/gepruefte-ratgeber/gepruefte_ratgeber.htm" target="_blank">B&#252;cher zertifizieren, die Orientierung im Gesundheitsdschungel bieten</a>. Und es kommt auch nicht selten vor, dass Patienten bei uns anrufen und um medizinischen Rat bitten. Da verweisen wir dann je nach Fragestellung an die Seelsorge, seri&#246;se Ombudsleute oder an die <a title="Unabh&#228;ngige Patientenberatung Deutschlands" href="http://www.unabhaengige-patientenberatung.de" target="_blank">Unabh&#228;ngige Patientenberatung Deutschlands (UPD)</a>.</p>
<p>Wir engagieren uns &#252;brigens auch f&#252;r die Interessen von Menschen mit Behinderungen, wenn wir gemeinsam mit dem Bundesministerium f&#252;r Arbeit und Soziales nach <a title="Presse-Information: Stiftung Gesundheit und BMAS suchen barrierefrei Arztpraxen" href="http://www.stiftung-gesundheit.de/presseservice/PI_Arzt-Auskunft/pi-2010-01-19.htm" target="_blank">barrierefreien Arztpraxen suchen</a>. Einmal sogar machte jemand daraus einen Vorwurf: So sei es strafensw&#252;rdig, dass wir es tats&#228;chlich wagen, in der Arzt-Auskunft – deutlich gekennzeichnet (!) – auch Arztpraxen auflisten, die nicht barrierefrei sind… Doch, diesen Vorwurf gab es wirklich. Der guten Ordnung halber habe ich darauf hingewiesen, dass die Arzt-Auskunft f&#252;r jeden Menschen da ist, der einen Arzt sucht.</p>
<p>Und um mal mit allen Ger&#252;chten aufzur&#228;umen, die schon mal unreflektiert und unrecherchiert so geplappert wurden: Nein, die Stiftung Gesundheit geh&#246;rt nicht zur Bertelsmann Stiftung. Nein, wir sind weder „Anti-Pharma“ noch Pharma-nah. Nicht einmal die Russische Mafia steckt hinter der Stiftung Gesundheit (obwohl das unserem Budget sicher guttun w&#252;rde). Wir sind schlicht und einfach niemandes Herr und niemandes Knecht. Sondern unabh&#228;ngig, gemeinn&#252;tzig und werbefrei.</p>
<p>Apropos Budget: Die Finanzierung der Stiftung Gesundheit ruht auf diesen S&#228;ulen: Das Stiftungskapital erm&#246;glicht uns, j&#228;hrlich den <a title="Der Publizistik-Preis der Stiftung Gesundheit" href="http://www.stiftung-gesundheit.de/publizistik-preis/publizistik-preis.htm" target="_blank">Publizistik-Preis</a> zu verleihen. <a title="Stiftung Gesundheit zertifiziert gepr&#252;fte Ratgeber und Homepages" href="http://www.stiftung-gesundheit.de/gepruefte-ratgeber/gepruefte_ratgeber.htm" target="_blank">B&#252;cher und neuerdings auch Websites zu zertifizieren</a>, wird erg&#228;nzend m&#246;glich, indem die Bewerber f&#252;r eine Zertifizierung die externen Gutachter-Kosten tragen – unabh&#228;ngig vom Ergebnis der Gutachten. Mit <a title="Alles &#252;ber die Arzt-Auskunft" href="http://www.arzt-auskunft.de/ueber-uns/index_uu.htm" target="_blank">Spenden und Umlagen der Teilnehmer, Gesundheitsportale und Krankenversicherer</a> finanzieren wir die <a title="Arzt-Auskunft" href="http://www.arzt-auskunft.de" target="_blank">Arzt-Auskunft</a><a href="http://www.arzt-auskunft.de/"></a>, unser werbefreies Arzt-Suchportal.</p>
<p>Viele Ger&#252;chte um die Stiftung Gesundheit sind vermutlich dadurch entstanden, <a title="Hintergrundbericht der &#196;rzte Zeitung im Medienecho der Arzt-Auskunft" href="http://www.arzt-auskunft.de/pdf/medienecho/aerzte-zeitung_01-04-2010.pdf" target="_blank">dass der Stifter ungenannt bleiben wollte</a>. Aber h&#228;tte er sich 1997 bei der Gr&#252;ndung publik gemacht, es w&#228;re mit Sicherheit der Vorwurf gekommen, Werbung f&#252;r sich selbst zu machen. Damals durften &#196;rzte &#252;brigens noch nicht einmal ihre Schwerpunkte nennen, so restriktiv war das Werberecht. Und auch gegen die Arzt-Auskunft wurde <a title="Presse-Information: Gericht best&#228;tigt Rechtm&#228;&#223;igkeit der Arzt-Auskunft" href="http://www.stiftung-gesundheit.de/presseservice/PI_Arzt-Auskunft/pi-1998-11-12.htm" target="_blank">damals geklagt, weil sie angeblich standeswidrige Werbung mache</a>. Aus heutiger Sicht undenkbar.</p>
<p>Soweit der Ausflug in die Vergangenheit. Ich will auch gar nicht &#252;ber all die Ger&#252;chte zetern. Ich freue mich ja, wenn &#252;ber die Stiftung Gesundheit geredet wird. Nichts w&#228;re schlimmer, als wenn niemand unsere Arbeit wahrn&#228;hme. Und eine der absurden Mutma&#223;ungen gef&#228;llt mir pers&#246;nlich sogar sehr gut: „Sie sind so professionell, Sie k&#246;nnen gar nicht gemeinn&#252;tzig sein.“ Danke! Bitte mehr davon.</p>
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		<title>Publizistik-Preis 2010: And the winner is…</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 10:14:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena Wenz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medizinjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Journalisten]]></category>
		<category><![CDATA[Zertifizierungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor zehn Wochen war der Einsendeschluss des Publizistik-Preises 2010 – und wieder hatten die Juroren vielf&#228;ltige Gelegenheit, den eigenen Horizont in die eine oder andere Richtung zu erweitern; dank der klar mehr als hundert Einsendungen, kunterbunt aus allen Genres, Themen und Ans&#228;tzen. Und der Gewinner? Ja, wir haben ihn gefunden! In diesem Jahr sogar mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor zehn Wochen war der Einsendeschluss des <a title="Der Publizistik-Preis der Stiftung Gesundheit" href="http://www.stiftung-gesundheit.de/publizistik-preis/publizistik-preis.htm" target="_blank">Publizistik-Preises 2010</a> – und wieder hatten die Juroren vielf&#228;ltige Gelegenheit, den eigenen Horizont in die eine oder andere Richtung zu erweitern; dank der klar mehr als hundert Einsendungen, kunterbunt aus allen Genres, Themen und Ans&#228;tzen. Und der Gewinner? Ja, wir haben ihn gefunden! In diesem Jahr sogar mit recht schnellem und deutlichem Einvernehmen. (R&#252;ckschau: im Vorjahr wurde lange und intensiv diskutiert, wurden noch erg&#228;nzend zwei weitere Experten hinzugezogen.)</p>
<p>Und wer ist der Preistr&#228;ger? Das sagen wir erst am 29. April 2010, im Rahmen unseres <a title="Einladung zum Jahresempfang der Stiftung Gesundheit" href="http://www.stiftung-gesundheit.de/pdf/JahresempfangStiftungGesundheit-2010.pdf" target="_blank">Jahresempfangs</a>.</p>
<p>An diesem Tag &#246;ffnen wir in Hamburg ab 17 Uhr unsere T&#252;ren f&#252;r unsere G&#228;ste, die einen Blick hinter die Kulissen werfen m&#246;chten – unser Team pers&#246;nlich kennenlernen.</p>
<p>Zweites Thema des Abends ist das neu entwickelte Verfahren zur G&#252;te-Bemessung gesundheitsbezogener Online-Medien. Die Professores Sander und Schult aus Hannover, mit denen wir dieses Instrumentarium in den vergangenen Monaten entwickelt haben, stellen es vor.</p>
<p>Da unsere R&#228;ume nur Platz f&#252;r 50 Personen bieten, bitten wir Sie, wenn Sie teilnehmen m&#246;chten, sich hierf&#252;r bis zum 9. April anzumelden (Mail an Verena Wenz, wenz@stiftung-gesundheit.de) &#8211; oder senden Sie uns das <a title="Einladung zum Jahresempfang der Stiftung Gesundheit" href="http://www.stiftung-gesundheit.de/pdf/JahresempfangStiftungGesundheit-2010.pdf" target="_blank">Anmeldeformular</a> zu. Ihre Anmeldung wird g&#252;ltig, wenn Sie unsere Best&#228;tigung erhalten.</p>
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		<title>Zeitung lesen, DVDs sehen, CDs h&#246;ren… ein sch&#246;ner Job</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 10:02:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk A. Loose</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Medizinjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Journalisten]]></category>
		<category><![CDATA[Publizistik-Preis]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Postbote in unserer Behringstra&#223;e hatte in letzter Zeit so einiges zu schleppen.  Am 15.1. war Einsendeschluss f&#252;r den Publizistik-Preis, und je n&#228;her der Termin r&#252;ckte, desto gr&#246;&#223;er die t&#228;gliche Briefkasten-Ladung. Jetzt liegen vor uns: 35 Zeitschriftenartikel, 28 TV-Produktionen, 19 Zeitungsartikel, 18 Radiosendungen, 16 B&#252;cher und 7 Multimedia-Angebote, ein jedes feins&#228;uberlich verpackt und mit unseren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Postbote in unserer Behringstra&#223;e hatte in letzter Zeit so einiges zu schleppen.  Am 15.1. war Einsendeschluss f&#252;r den <a title="Der Publizistik-Preis" href="http://www.stiftung-gesundheit.de/publizistik-preis/publizistik-preis.htm" target="_blank">Publizistik-Preis</a>, und je n&#228;her der Termin r&#252;ckte, desto gr&#246;&#223;er die t&#228;gliche Briefkasten-Ladung. Jetzt liegen vor uns: 35 Zeitschriftenartikel, 28 TV-Produktionen, 19 Zeitungsartikel, 18 Radiosendungen, 16 B&#252;cher und 7 Multimedia-Angebote, ein jedes feins&#228;uberlich verpackt und mit unseren – zugegeben stark formalisierten – <a title="Ausschreibungsunterlagen" href="http://www.stiftung-gesundheit.de/pdf/publizistik-preis/Ausschreibungsunterlagen_pub-preis_2010.pdf" target="_blank">Papieren</a> begleitet. Schon auf den ersten Blick schaut dies alles sehr erfreulich aus, wie auch schon jeweils in den Jahren zuvor: Vielversprechende Arbeiten sind wieder dabei, daran habe ich keinen Zweifel. Das Lesen, Anschauen, Anh&#246;ren und Durchklicken &#8211; unsere Besch&#228;ftigung der n&#228;chsten Wochen &#8211; verspricht also ein sch&#246;ner Job zu werden. Allerdings immer auch zeitraubend.</p>
<p>Aber wer sind eigentlich „wir“? Wer juriert den Publizistik-Preis?</p>
<p>Weil es ja darum geht, die Einsendungen aus zwei verschiedenen Blickwinkeln unter die Lupe zu nehmen &#8211; medizinisch wie auch sprachlich-journalistisch &#8211; haben wir auch die Jury bunt zusammengesetzt: aus Medizinern und Publizisten.</p>
<p>Ein &#228;rztliches Votum bekommen wir zum Beispiel von meiner Kollegin <a title="Homepage Dr. Hinteregger-M&#228;nnel" href="http://www.dr-maennel.com" target="_blank">Dr. med. Jessica Hinteregger-M&#228;nnel</a>. Sie ist als Allgemeinmedizinerin in D&#252;sseldorf niedergelassen und besch&#228;ftigt sich besonders mit Osteopathie und Naturheilverfahren. Fit ist sie aber auch in wirtschaftlichen Themen sowie beim Publizieren selbst: Sie hat lange in einer Unternehmensberatung gearbeitet und ist nebenbei Buchautorin und freie Journalistin. Frau Dr. Hinteregger-M&#228;nnel sitzt &#252;brigens auch der F&#246;rdergemeinschaft der Stiftung Gesundheit vor.</p>
<p>Unser zweiter Mediziner ist <a title="Vita Prof. Dr. Dr. Obermann" href="http://www.ggma.de/vita_obermann.htm" target="_blank">Prof. Dr. med. Dr. rer. pol. Konrad Obermann</a>. Mit ihm haben wir zugleich in Doppelqualifikation einen &#214;konom an Bord. Obermann wacht als Forschungsleiter der Stiftung Gesundheit regelm&#228;&#223;ig &#252;ber unsere Studien. Wenn er denn mal in Deutschland ist &#8211; denn er ist ein wahrer Globetrotter, zuletzt standen Nepal und Khatar, Vietnam und Tansania auf seinem Reiseplan: Sein Job ist, weltweit Regierungen in Fragen des Gesundheitswesens zu beraten.</p>
<p>Und dann be&#228;ugen noch vier Journalisten die Einsendungen kritisch: Zum einen Elisabeth Schuster und die <a title="Wissen.de" href="http://wissen.de" target="_blank">Wissen.de</a>-Ressortleiterin Barbara Steiger. Zum anderen zwei Gesichter aus unseren eigenen Reihen: Stiftung Gesundheit-Vorstand Dr. Peter M&#252;ller, der selbst seit 25 Jahren Medizinjournalist ist, sowie Verena Wenz, die unsere Veranstaltungen und damit auch die Publizistik-Preis-Vergabe managt. Auch sie ist gelernte Medizin-Redakteurin.</p>
<p>Und ich selbst? Als Vorsitzender des medizinischen Beirats der Stiftung darf ich die Jury leiten &#8211; wie auch schon in den letzten Jahren. Ich bin <a title="Prof. Dr. Loose" href="http://www.prof-loose.de" target="_blank">Facharzt f&#252;r Chirurgie, Gef&#228;&#223;chirurgie und Phlebologie</a> in Hamburg, komme also auch aus der &#228;rztlichen Zunft und werfe medizinisches Fachwissen in den Topf.</p>
<p>Mehrfach schon hatten wir in den vergangenen Jahren dann aber obendrein den Fall, dass zwei, manchmal drei hervorragende Arbeiten zugleich nicht nur preisw&#252;rdig waren, sondern mehr noch, die Juroren lange und intensiv diskutierten. Ein oder mehrere Juroren argumentierten hartn&#228;ckig f&#252;r ihre jeweiligen Favoriten. Wir hatten in diesen F&#228;llen dann noch ein, zwei weitere Gutachter um ihr Votum gebeten; Gutachter, die wir entsprechend der Sujets jeweils aktuell ausgew&#228;hlt hatten. Die Jury  wird also m&#246;glicherweise &#8211; wenn’s wieder knapp wird bei der Entscheidung, kurz vor Schluss noch verst&#228;rkt werden.</p>
<p>Vielleicht klingt es ja ein bisserl durch: Die ganze Sache ist leider sehr zeitaufw&#228;ndig. Macht aber auch sehr viel Spa&#223;.</p>
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		<title>Qualit&#228;t gewinnt: Preise f&#252;r Medizinjournalisten</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 13:19:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena Wenz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medizinjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Journalisten]]></category>
		<category><![CDATA[Publizistik-Preis]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Wenn etwas leicht zu lesen ist, dann war es schwer zu schreiben&#8221;, sagte einmal der spanische Schriftsteller Enrique Jardiel Poncela (1901-1952). Recht hat er, ganz besonders im Hinblick auf den Medizinjournalismus. Wer &#252;ber Gesundheitsthemen schreibt, muss einen kniffligen Spagat leisten – zwischen einer meist hochkomplexen Materie und einem Laien-Publikum, das nur eines will: verstehen. Krankheiten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Wenn etwas leicht zu lesen ist, dann war es schwer zu schreiben&#8221;, sagte einmal der spanische Schriftsteller Enrique Jardiel Poncela (1901-1952). Recht hat er, ganz besonders im Hinblick auf den Medizinjournalismus. Wer &#252;ber Gesundheitsthemen schreibt, muss einen kniffligen Spagat leisten – zwischen einer meist hochkomplexen Materie und einem Laien-Publikum, das nur eines will: verstehen. Krankheiten – Therapien – Gesundheitspolitik. Ohne Fachchinesisch und &#196;rztelatein, zuverl&#228;ssig recherchiert und objektiv pr&#228;sentiert.</p>
<p>Um so besser, dass gelungene Arbeit auch mal belohnt wird; und zwar mit Preisen, Awards und Auszeichnungen verschiedener Vereine und Einrichtungen. Das f&#228;ngt beim Kollegium der Medizinjournalisten an, das mit <a title="Informationen zum Preis &quot;Medizin im Wort&quot;" href="http://www.kollegium-der-medizinjournalisten.de/journalistenpreise.0.12.1.html" target="_blank">&#8220;Medizin im Wort&#8221;</a> seit 1975 den &#228;ltesten der Preise vergibt. Weitere Auszeichnungen verleihen Verb&#228;nde, Fachgesellschaften und Interessenvereinigungen, Versicherer und Unternehmen.</p>
<p>Ein Ausschnitt aus der Preis-Landschaft:</p>
<ul>
<li><a title="Informationen zum Europ&#228;ischen Journalistenpreis" href="http://www.journalistenvereinigung.de" target="_blank">&#8220;Europ&#228;ischer Journalistenpreis&#8221;</a> des Verbands Deutscher Medizinjournalisten, vergeben zusammen mit der Bayer HealthCare AG</li>
<li><a title="Zum Medienpreis der AOK Bayern" href="http://www.aok.de/bayern/die-aok/presse-dr-georg-schreiber-medienpreis-31685.php" target="_blank">&#8220;Dr. Georg Schreiber-Medienpreis&#8221;</a>, verliehen von der AOK Bayern zusammen mit der Deutschen Journalistenschule und dem Verein der Nachwuchsjournalisten in Bayern – ein Preis f&#252;r junge Journalisten bis 35 Jahre</li>
<li><a title="Inofs zum Preis &quot;Medizin in den Medien&quot;" href="http://www.kollegium-der-medizinjournalisten.de/Medizin-in-den-Medien.0.13.1.html" target="_blank">&#8220;Medizin in den Medien&#8221;</a> – vergeben vom Kollegium der Medizinjournalisten; auch hier: Zielgruppe bis 40 Jahre</li>
<li><a title="&#220;ber den Journalistenpreis der DGN" href="http://www.dgn.org/preise-der-dgn-12.html" target="_blank">&#8220;Deutscher Journalistenpreis Neurologie&#8221;</a> der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Neurologie f&#252;r Ver&#246;ffentlichungen zum Thema Neurologie</li>
<li><a title="Infos zum Preis f&#252;r Beitr&#228;ge &#252;ber Diabetes" href="http://www.diabetesstiftung.de/pmedienpreis.html" target="_blank">&#8220;Medienpreis der Deutschen Diabetes-Stiftung&#8221;</a> f&#252;r aufkl&#228;rende Beitr&#228;ge &#252;ber Diabetes</li>
<li><a title="Infos zum Preis f&#252;r Beitr&#228;ge &#252;ber Rheuma" href="http://rheuma-liga.de/home/layout2/medienpreis_535_19.html" target="_blank">&#8220;Herta-Seeba&#223;-Medienpreis&#8221;</a> der Deutschen Rheuma-Liga f&#252;r Bearbeitungen des Themas Rheuma</li>
<li><a title="Journalistenpreis der DGU" href="http://www.dgu.de/" target="_blank">&#8220;Medienpreis der Urologen&#8221;</a> der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Urologie (DGU)  f&#252;r laienverst&#228;ndliche urologische Beitr&#228;ge</li>
<li><a title="Preis f&#252;r moderne Gesundheitskommunikation" href="http://www.healthmediaaward.de" target="_blank">&#8220;Health Media Award&#8221;</a> des Unternehmensnetzwerks EEC-Network f&#252;r herausragende Leistungen in der Gesundheitskommunikation – Publikationen wie auch Kampagnen</li>
<li>Und nat&#252;rlich ist da auch noch unser eigener <a title="Publizistik-Preis der Stiftung Gesundheit" href="http://www.stiftung-gesundheit.de/publizistik-preis/publizistik-preis.htm" target="_blank">Publizistik-Preis</a>. Seit 14 Jahren verleihen wir ihn nun. Hier ist &#252;brigens gerade Endspurt angesagt: Einsendeschluss f&#252;r 2010 ist diesen Freitag, 15. Januar.</li>
</ul>
<p>Wohin man blickt also: Preise &#252;ber Preise, dotiert bis in den f&#252;nfstelligen Bereich – wenn das keine Motivation f&#252;r guten Journalismus ist. Von Vollst&#228;ndigkeit ist obige Liste weit entfernt, f&#252;r eine stattliche &#220;bersicht sei jedoch das St&#246;bern auf <a title="Mehr Preise f&#252;r Journalisten" href="http://www.journalistenpreise.de" target="_blank">Journalistenpreise.de</a> empfohlen.</p>
<p><img id="myFxSearchImg" style="border: medium none; position: absolute; z-index: 2147483647; opacity: 0.6; display: none;" src="data:image/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABgAAAAYCAYAAADgdz34AAADsElEQVR4nK2VTW9VVRSGn33OPgWpYLARbKWhQlCHTogoSkjEkQwclEQcNJEwlfgD/AM6NBo1xjhx5LyJ0cYEDHGkJqhtBGKUpm3SFii3vb2956wPB/t+9raEgSs52fuus89613rftdcNH8/c9q9++oe/Vzb5P+3McyNcfm2CcPj9af9w6gwjTwzvethx3Bx3x8xwd1wNM8dMcTNUHTfFLPnX6nVmZpeIYwf3cWD/PhbrvlPkblAzVFurKS6GmmGqqComaS+qmBoTI0Ncu3mXuGvWnrJ+ZSxweDgnkHf8ndVTdbiT3M7cQp2Z31dRTecHAfqydp4ejhwazh6Zezfnu98E1WIQwB3crEuJ2Y45PBTAQUVR9X4At66AppoEVO1Q8sgAOKJJjw6Am6OquDmvHskZ3R87gW+vlHz98zpmiqphkkRVbQtsfPTOC30lJKFbFTgp83bWh7Zx/uX1B6w3hI3NkkZTqEpBRDBRzG2AQHcwcYwEkOGkTERREbLQ/8HxJwuW7zdYrzfZ2iopy4qqEspKaDYravVm33k1R91Q69FA1VBRzFIVvXbx5AgXT44A8MWP81yfu0utIR2aVK3vfCnGrcUNxp8a7gKYKiLCvY2SUvo/aNtnM3e49ucK9S3p0aDdaT0UAVsKi2tVi6IWwNL9JvdqTdihaz79/l+u/rHMxmaJVMLkS2OoKKLWacdeE3IsSxctc2D5Qcl6vUlVVgNt+fkPPcFFmTw1xruvT7SCd7nuVhDQvECzJH90h0azRKoKFRkAmP5lKTWAGRdefoZL554FQNUxB92WvYeA5UN4PtSqwB2phKqsqMpBgAunRhFR3j49zuU3jnX8k6fHEQKXzh1jbmGDuYU6s4t1rt6socUeLLZHhYO2AHSHmzt19ihTZ48O8Hzl/AmunD/BjTvrvPfNX3hWsNpwJCvwYm+ngug4UilSCSq6k8YPtxDwfA+WRawIWFbgscDiULcCEaWqBFOlrLazurupOSHLqGnEKJAY8TwBEHumqUirAjNm52vEPPRV4p01XXMPAQhUBjcWm9QZwijwokgAeYHlHYA06KR1cT6ZvoV56pDUJQEjw0KeaMgj1hPEY4vz2A4eW0/e1qA7KtQdsxTYAG0H3iG4xyK1Y+xm7XmEPOJZDiENzLi2WZHngeOjj2Pe+sMg4GRYyLAsx7ME4FnsyTD9pr0PEc8zPGRAwKXBkYOPEd96cZRvf11g9MDe7e3R4Z4Q+vyEnn3P4t0XzK/W+ODN5/kPfRLewAJVEQ0AAAAASUVORK5CYII%3D" alt="" width="24" height="24" /></p>
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		<title>eHealth f&#252;r alle: Barrierefreiheit versus IT</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 14:14:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena Wenz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreie Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Ärzte]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Journalisten]]></category>
		<category><![CDATA[Laien]]></category>
		<category><![CDATA[Service]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ganz selbstverst&#228;ndlich nutzt man am laufenden Band die verschiedensten technischen Plattformen. Wenn dann der Computer mal abst&#252;rzt oder der Fahrkartenautomat &#8220;out of order&#8221; ist, raufen wir uns die Haare und schimpfen auf die Technik. Dabei sind das harmlose Sperenzchen. Andere haben best&#228;ndig gravierendere Probleme mit der Technik. Ein Blinder kann keinen Text auf dem Bildschirm [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz selbstverst&#228;ndlich nutzt man am laufenden Band die verschiedensten technischen Plattformen. Wenn dann der Computer mal abst&#252;rzt oder der Fahrkartenautomat &#8220;out of order&#8221; ist, raufen wir uns die Haare und schimpfen auf die Technik. Dabei sind das harmlose Sperenzchen. Andere haben best&#228;ndig gravierendere Probleme mit der Technik. Ein Blinder kann keinen Text auf dem Bildschirm lesen. Bei einer motorischen Beeintr&#228;chtigung hilft die normale Computermaus nicht weiter. F&#252;r Menschen mit Lernschwierigkeiten erscheinen Websites meist einfach nur als Fachchinesisch. Gerade heute, wo computergest&#252;tzte Kommunikation immer mehr ins Gesundheitswesen einzieht, Telematik und eHealth in aller Munde sind, d&#252;rfen Menschen mit Behinderungen nicht wegen unbedachter Technik-Designs ausgegrenzt werden.</p>
<p>Doch wo Probleme sind &#8211; werden L&#246;sungen zumindest eifrig gesucht. Der 29. Dialog eHealth in Hamburg gab einen &#220;berblick &#252;ber mannigfaltige Initiativen mit einem gemeinsamen Ziel: Gesundheitsdaten barrierefrei zug&#228;nglich machen. Menschen mit und ohne Behinderungen, Produktentwickler und Zielgruppe trafen sich, um Ideen vorzustellen, Probleme aufzusp&#252;ren und gemeinsam Verbesserungsm&#246;glichkeiten zu finden.</p>
<h3>Maussteuerung per Mund</h3>
<p>Und zu tun ist viel, das zeigte zum Beispiel der Referent von BIK@work, einem Gemeinschaftsprojekt der deutschen Blinden- und Sehbehindertenverb&#228;nde DBSV und DVBS, klipp und klar. Das Projekt wurde ins Leben gerufen, um &#252;ber die Anforderungen an barrierefreie Webangebote und IT-Anwendungen aufzukl&#228;ren und so behindertengerechte Arbeitspl&#228;tze zu schaffen. Die Liste von zu Beachtendem ist lang, H&#252;rden lauern &#252;berall: Menschen mit Sehbehinderungen zum Beispiel sind darauf angewiesen, sich Text mit speziellen Programmen vergr&#246;&#223;ern zu lassen. Ist der Text daf&#252;r nicht angelegt, werden Umbruch und Layout zerst&#246;rt. F&#252;r Blinde gibt es spezielle Screenreader, die Geschriebenes vom Bildschirm ablesen. Doch bei Grafiken (oft wird auch Text als Grafik dargestellt) ohne Erl&#228;uterung m&#252;ssen selbst diese passen &#8211; die Information geht verloren. Auf der anderen Seite ist es aber auch beeindruckend, welche Erfindungen Behinderten bereits die PC-Arbeit erm&#246;glichen: von Braillezeilen, die Text in Blindenschrift umwandeln, &#252;ber griffige Tastaturen f&#252;r Menschen mit Sehbehinderungen bis hin zum Cursor, der mit dem Mund bewegt werden kann.</p>
<p>Das Portal Einfach-teilhaben.de des Bundesministeriums f&#252;r Arbeit und Soziales hat viele der Leitlinien zur Barrierefreiheit bereits umgesetzt. Die Webseite ging im Sommer 2009 an den Start, um Menschen mit Behinderungen Hilfe in verschiedenen Lebenslagen zu bieten. Diese Hilfe gibt es zum Beispiel nicht nur in der &#8220;Alltagssprache&#8221;. Menschen mit kognitiven Schw&#228;chen k&#246;nnen sich per Button zu &#8220;Leichter Sprache&#8221; klicken. Get&#252;ftelt wird dar&#252;ber hinaus an einem Avatar, der Schrift automatisch in Geb&#228;rdensprache &#252;bersetzt. Warum? F&#252;r Geh&#246;rlose ist unsere Sprache, selbst in geschriebener Form, wie eine Fremdsprache gegen&#252;ber der im Alltag verwendeten Geb&#228;rdensprache.</p>
<p>Barrierefreiheit – ein gro&#223;es Thema auch f&#252;r die Entwickler der elektronischen Gesundheitskarte. Versicherte sollen k&#252;nftig an eKiosken ihre gespeicherten Daten verwalten k&#246;nnen &#8211; doch was hilft das, wenn der Service Menschen mit Behinderungen unzug&#228;nglich ist? Die Gesellschaft f&#252;r Telematikanwendungen der Gesundheitskarte (gematik) lud G&#228;ste explizit dazu ein, einen eKiosk zu testen – mit aller notwendigen Kritik.</p>
<p>Ein sch&#246;nes Gef&#252;hl, in einem solch befl&#252;gelnden, dialogreichen Umfeld auch unser eigenes Projekt <a title="Projekt &quot;Barrierefreie Praxis&quot; bei der Arzt-Auskunft" href="http://www.arzt-auskunft.de/arzt-service/barrierefreie-Praxis/barrierefreie-praxis.htm" target="_blank">Barrierefreie Praxis</a> vorstellen zu k&#246;nnen.</p>
<h3>Arbeit, die sich lohnt</h3>
<p>Alles in allem hat das Treffen uns noch einmal mehr gezeigt: Mit der Barrierefreiheit ist es wie mit der Kunst, von der Karl Valentin uns sagte, dass sie viel Arbeit macht. Sehr viel Arbeit. Arbeit, die sich aber lohnt. Denn nur so k&#246;nnen Menschen mit Beeintr&#228;chtigungen ein selbstbestimmtes Leben f&#252;hren.</p>
<p>Mehr Blogartikel zum Thema <a title="Mehr zu Barrierefreiheit von Arztpraxen" href="http://www.stiftung-gesundheit-blog.de/kategorien/barrierefreie-praxis/" target="_self">&#8220;Barrierefreie Praxis&#8221;</a></p>
<p><img id="myFxSearchImg" style="border: medium none; position: absolute; z-index: 2147483647; opacity: 0.6; display: none;" src="data:image/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABgAAAAYCAYAAADgdz34AAADsElEQVR4nK2VTW9VVRSGn33OPgWpYLARbKWhQlCHTogoSkjEkQwclEQcNJEwlfgD/AM6NBo1xjhx5LyJ0cYEDHGkJqhtBGKUpm3SFii3vb2956wPB/t+9raEgSs52fuus89613rftdcNH8/c9q9++oe/Vzb5P+3McyNcfm2CcPj9af9w6gwjTwzvethx3Bx3x8xwd1wNM8dMcTNUHTfFLPnX6nVmZpeIYwf3cWD/PhbrvlPkblAzVFurKS6GmmGqqComaS+qmBoTI0Ncu3mXuGvWnrJ+ZSxweDgnkHf8ndVTdbiT3M7cQp2Z31dRTecHAfqydp4ejhwazh6Zezfnu98E1WIQwB3crEuJ2Y45PBTAQUVR9X4At66AppoEVO1Q8sgAOKJJjw6Am6OquDmvHskZ3R87gW+vlHz98zpmiqphkkRVbQtsfPTOC30lJKFbFTgp83bWh7Zx/uX1B6w3hI3NkkZTqEpBRDBRzG2AQHcwcYwEkOGkTERREbLQ/8HxJwuW7zdYrzfZ2iopy4qqEspKaDYravVm33k1R91Q69FA1VBRzFIVvXbx5AgXT44A8MWP81yfu0utIR2aVK3vfCnGrcUNxp8a7gKYKiLCvY2SUvo/aNtnM3e49ucK9S3p0aDdaT0UAVsKi2tVi6IWwNL9JvdqTdihaz79/l+u/rHMxmaJVMLkS2OoKKLWacdeE3IsSxctc2D5Qcl6vUlVVgNt+fkPPcFFmTw1xruvT7SCd7nuVhDQvECzJH90h0azRKoKFRkAmP5lKTWAGRdefoZL554FQNUxB92WvYeA5UN4PtSqwB2phKqsqMpBgAunRhFR3j49zuU3jnX8k6fHEQKXzh1jbmGDuYU6s4t1rt6socUeLLZHhYO2AHSHmzt19ihTZ48O8Hzl/AmunD/BjTvrvPfNX3hWsNpwJCvwYm+ngug4UilSCSq6k8YPtxDwfA+WRawIWFbgscDiULcCEaWqBFOlrLazurupOSHLqGnEKJAY8TwBEHumqUirAjNm52vEPPRV4p01XXMPAQhUBjcWm9QZwijwokgAeYHlHYA06KR1cT6ZvoV56pDUJQEjw0KeaMgj1hPEY4vz2A4eW0/e1qA7KtQdsxTYAG0H3iG4xyK1Y+xm7XmEPOJZDiENzLi2WZHngeOjj2Pe+sMg4GRYyLAsx7ME4FnsyTD9pr0PEc8zPGRAwKXBkYOPEd96cZRvf11g9MDe7e3R4Z4Q+vyEnn3P4t0XzK/W+ODN5/kPfRLewAJVEQ0AAAAASUVORK5CYII%3D" alt="" width="24" height="24" /></p>
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		<title>Preisverd&#228;chtig: Medizinjournalismus, der weiterhilft</title>
		<link>http://www.stiftung-gesundheit-blog.de/preisverdaechtig-medizinjournalismus-der-weiterhilft/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Sep 2009 12:55:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena Wenz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medizinjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Journalisten]]></category>
		<category><![CDATA[Laien]]></category>
		<category><![CDATA[Publizistik-Preis]]></category>

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		<description><![CDATA[Schlimm genug, wenn man von Krankheit geplagt ist. Wenn Knochen schmerzen, Allergien Sorgen machen oder Migr&#228;ne qu&#228;lt. Kaum jemand tut es mit Freude, doch wer betroffen ist, sucht Informationen: Hintergr&#252;nde &#252;ber die Ursachen seiner Erkrankung, Therapiem&#246;glichkeiten und Heilungschancen.
Doch umso schlimmer, wenn zu dem ohnehin vorhandenen Leidensdruck nun noch ein neuer hinzukommt: Das &#8220;Nur-Bahnhof-Verstehen&#8221;-Syndrom. Ein bedr&#252;ckender [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schlimm genug, wenn man von Krankheit geplagt ist. Wenn Knochen schmerzen, Allergien Sorgen machen oder Migr&#228;ne qu&#228;lt. Kaum jemand tut es mit Freude, doch wer betroffen ist, sucht Informationen: Hintergr&#252;nde &#252;ber die Ursachen seiner Erkrankung, Therapiem&#246;glichkeiten und Heilungschancen.</p>
<p>Doch umso schlimmer, wenn zu dem ohnehin vorhandenen Leidensdruck nun noch ein neuer hinzukommt: Das &#8220;Nur-Bahnhof-Verstehen&#8221;-Syndrom. Ein bedr&#252;ckender Schmerz, entstanden dadurch, dass angeblich an Patienten gerichtete Publikationen mit Fachbegriffen um sich werfen, Zusammenh&#228;nge nicht zufriedenstellend erkl&#228;ren und mehr Fragen aufwerfen als sie kl&#228;ren. Gerade das, was Erkrankte am allerwenigsten gebrauchen k&#246;nnen.</p>
<p>So etwas darf nicht sein, finden wir von der Stiftung Gesundheit. Um wirklich guten Medizinjournalismus zu f&#246;rdern – egal, ob in Form von Zeitungs- oder Zeitschriftenartikeln, TV- oder H&#246;rfunksendungen, Multimedia-Angeboten oder B&#252;chern –, haben wir 1998 den Publizistik-Preis ins Leben gerufen. Jedes Fr&#252;hjahr zeichnen wir mit 2.500 Euro eine Ver&#246;ffentlichung aus, die gesundheitliches Wissen hervorragend vermittelt – anschaulich und transparent, und mit einem H&#246;chstma&#223; an fachlicher wie auch didaktisch-journalistischer Kompetenz. Und die Resonanz ist gro&#223;. Stapelweise treffen hochwertige Arbeiten bei uns ein und zeigen, dass es m&#246;glich ist: Medizinisches Fachwissen kann durchaus patientenverst&#228;ndlich, interessant und ansprechend dargeboten werden.</p>
<h3>Publizistik-Preis – Gewinner der letzten Jahre</h3>
<p>Zum Beispiel im letzten Jahr – da landete auf unserem Schreibtisch das Buch &#8220;Schaut mich ruhig an. Wie brandverletzte Kinder und Jugendliche ihr Leben meistern&#8221;. Der Inhalt: Aus vielen verschiedenen, zum Teil auch unkonventionellen Perspektiven (etwa des Fotografen, der die Bilder f&#252;r das Buch gemacht hatte) wurde Einblick in das Leben brandverletzter Kinder gew&#228;hrt. Nachvollziehbar pr&#228;sentierte medizinische Hintergr&#252;nde wechselten ab mit authentischen Schilderungen seelischer Vorg&#228;nge. Ein schnell passierter Unfall mit gro&#223;en Folgen f&#252;r die Kinder und ihre Familien – das Buch macht es nur allzu deutlich. Und das nicht ohne zugleich Betroffenen Mut zu machen, mit der Situation positiv umzugehen.</p>
<p>Oder vorletztes Jahr: Damals befand sich unter den Einreichungen die Sendung &#8220;Besser sehen&#8221; der Fernsehreihe &#8220;Quarks &amp; Co&#8221;. Die Funktionsweise des Auges, Fehlsichtigkeiten und das Prinzip verschiedener Sehhilfen wurden hier anschaulich erkl&#228;rt – verst&#228;ndlich f&#252;r jedermann und spannend in Bilder gefasst.</p>
<p>Beeindruckend war auch der im Fr&#252;hjahr 2007 ausgezeichnete Gewinnerbeitrag: eine sechsteilige Artikel-Reihe &#252;ber das deutsche Gesundheitssystem. &#196;rzte, Kliniken, Krankenh&#228;user, Forschung&#8230; – die zahlreichen Akteure des Gesundheitswesens bilden ein f&#252;r den Laien wahrhaft nicht leicht durchdringbares Dickicht. Der Autor jedoch schl&#252;sselte es in aller Transparenz auf.</p>
<p>Vor einer Woche erst haben wir den Publizistik-Preis 2010 ausgeschrieben. Kaum jemand ist so gespannt wie wir selbst, wen wir im Fr&#252;hjahr zum Sieger k&#252;ren d&#252;rfen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Rat mit G&#252;tesiegel</title>
		<link>http://www.stiftung-gesundheit-blog.de/rat-mit-guetesiegel/</link>
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		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 07:39:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Birgit Pscheidl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Journalisten]]></category>
		<category><![CDATA[Laien]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Patientensicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Service]]></category>
		<category><![CDATA[Zertifizierungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu jedem Zwicken im R&#252;cken und jeder Krankheit gibt es eine Handvoll unterschiedlichster Ratgeber, die Wege zur Besserung aufzeigen und Hilfestellung bieten wollen. Allein beim Buchgro&#223;h&#228;ndler Libri.de bringt die Suche nach „Ratgeber Gesundheit&#8221; mehr als 12.000 Treffer. Daneben gibt es zahlreiche Brosch&#252;ren, H&#246;rb&#252;cher und CD-Roms, die den Markt erg&#228;nzen.
Das ist nat&#252;rlich erstmal erfreulich, erm&#246;glicht dieses [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu jedem Zwicken im R&#252;cken und jeder Krankheit gibt es eine Handvoll unterschiedlichster Ratgeber, die Wege zur Besserung aufzeigen und Hilfestellung bieten wollen. Allein beim Buchgro&#223;h&#228;ndler Libri.de bringt die Suche nach „Ratgeber Gesundheit&#8221; mehr als 12.000 Treffer. Daneben gibt es zahlreiche Brosch&#252;ren, H&#246;rb&#252;cher und CD-Roms, die den Markt erg&#228;nzen.</p>
<p>Das ist nat&#252;rlich erstmal erfreulich, erm&#246;glicht dieses Angebot doch weitere Schritte hin zum informierten Patienten. Gleichzeitig mehrt die Auswahl aber auch die Qual der Wahl: F&#252;r welchen Ratgeber soll ich mich entscheiden? Das mit der sch&#246;nsten Gestaltung? Den prominentesten Autoren? Dem g&#252;nstigsten Preis &#8211; oder doch den mit den meisten Bildern? Wie auch andernorts in der Medizin ist die fachliche Qualit&#228;t f&#252;r Laien kaum zu beurteilen. Geben wirklich alle eine gleichwertige Gesamtschau, einen Einblick in die medizinischen M&#246;glichkeiten und die Risiken? Eine unabh&#228;ngige Zertifizierung durch Dritte ist eine gute Entscheidungshilfe f&#252;r den Ratsuchenden.</p>
<p>Seit Anbeginn ist die F&#246;rderung von Transparenz im Gesundheitswesen und praktische Orientierungshilfe die Hauptaufgabe der Stiftung Gesundheit. Was liegt da n&#228;her, als sich auch den Gesundheitsratgebern zu widmen? So ist ein Satzungszweck die Pr&#252;fung von Medien aller Art auf ihre Eignung, durch Information Transparenz und Sicherheit f&#252;r Patienten zu schaffen. Zu diesem Zweck haben wir ein Verfahren entwickelt, bei dem u.a. die sachlich-medizinische Qualit&#228;t &#252;berpr&#252;ft und sichergestellt wird, dass die jeweils wesentlichen Ans&#228;tze, Konzepte und Therapieformen samt Problemen, Grenzen und Risiken umrissen werden und nicht einzelne Methoden bzw. Behandlungsformen unkritisch hervorgehoben werden. Dar&#252;ber hinaus m&#252;ssen die Ratgeber aber auch f&#252;r Patienten verst&#228;ndlich sein &#8211; denn was n&#252;tzen die neuesten Erkenntnisse, wenn man nur jedes dritte Wort versteht.</p>
<p>Die Themenpalette der Ratgeber ist so vielschichtig, dass auch unsere Gremienmitglieder nicht auf alles spezialisiert sein k&#246;nnen: Von Alzheimer, Kinderwunsch, Urtikaria bis hin zu Psychopharmaka und Zahnimplantate, stets unterst&#252;tzen uns engagierte Spezialisten aus den unterschiedlichsten Bereichen bei der Pr&#252;fung und Zertifizierung von Ratgebern.</p>
<p>Verlage und Autoren nutzen die M&#246;glichkeit, die Qualit&#228;t ihrer B&#252;cher und Brosch&#252;ren, ihrer H&#246;rb&#252;cher und CD-Roms durch unsere Zertifizierungsverfahren pr&#252;fen und bescheinigen zu lassen und so in die Reihe der <a title="Zur Zertifizierungsseite der Stiftung Gesundheit" href="http://www.stiftung-gesundheit.de/gepruefte-ratgeber/gepruefte_ratgeber.htm" target="_blank">gepr&#252;ften Ratgeber</a> aufgenommen zu werden. Eine sch&#246;ne Win-Win-Situation: die Leser erhalten die Gewi&#223;heit, ein gutes und aufrechtes Werk gefunden zu haben, Verlag und Autor k&#246;nnen die G&#252;te ihres Werkes durch das Zertifizierungssiegel der Stiftung Gesundheit dokumentieren. Und wir freuen uns &#252;ber sinnvolle, gut gemachte Ratgeber, die ihrem Namen alle Ehre machen.</p>
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		<title>Fehlerkultur und nachrichtenarme Zeit</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Aug 2009 14:32:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studien]]></category>
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		<category><![CDATA[Journalisten]]></category>
		<category><![CDATA[Patientensicherheit]]></category>
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		<description><![CDATA[ Herr, da war die Not wohl wieder gro&#223;: nachrichtenarme Zeit, Sommerloch, der arme Redakteur verdonnert, w&#246;rtlich: „Irgend eine Geschichte zu machen. Irgendwas mit &#196;rzten.&#8221; Und, jawoll, &#196;rzte machen Fehler. Wenn diese beiden Dinge nun zuf&#228;llig zusammentreffen, wird es gef&#228;hrlich, denn die sinntragenden Bestandteile „Arzt&#8221; und „Fehler&#8221; l&#246;sen leicht spezifische Schl&#252;sselreize aus.
Und so stand es [...]]]></description>
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<p>Und so stand es dann auch geschrieben: Behandlungsfehler bei jedem Dritten Praxis-Arzt: eine Studie fordert mehr Qualit&#228;tsmanagement.</p>
<p>Schade, denn das war schlicht ausgedacht, denn wir fordern nicht. Schade, Chance vertan, denn eigentlich ist die Geschichte richtig spannend. Denn &#196;rzte sind es, die begonnen haben, eine fruchtbare Fehlerkultur zu entwickeln. &#196;rzte sind es, die sich um Qualit&#228;tsmanagement bem&#252;hen. &#196;rzte sind es, die damit einen Zuwachs an Patientensicherheit erreichen. Und damit kein Journalist vor solch Auff&#228;lligkeiten erschrecken muss, gibt es daf&#252;r eine repr&#228;sentative Studie, mit solider Methodik und differenzierten Aussagen und Erkenntnissen, auf die er sich beziehen kann.</p>
<p>Liebe Journalisten, Sie lernen, dass „Hund bei&#223;t Mann&#8221; keine interessante Geschichte ist, wohl aber „Mann bei&#223;t Hund&#8221;. Und trotzdem musste hier nochmal das Klischee ´ran und es ward getitelt: „Arzt macht Fehler&#8221;. Dabei steckt hier doch solch eine Mann-bei&#223;t-Hund-Geschichte: Ein Berufsstand modernisiert sich. Fragen Sie zum Vergleich doch mal nach Fehlerkultur und Qualit&#228;tsmanagement bei, sagen wir, Verwaltungsbeamten, Lehrern, Journalisten.</p>
<p><!--[if gte mso 10]><br />
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		<title>Ein Service f&#252;r Journalisten: das &#228;rztliche Expertenverzeichnis</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Aug 2009 14:07:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medizinjournalismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Journalisten]]></category>
		<category><![CDATA[Service]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus meiner T&#228;tigkeit als Journalist wei&#223; ich noch um die Bredouille, wenn kurz vor Schluss doch noch ein Artikel ausgetauscht wird und f&#252;r den aktuellen Bericht noch schnell ein Experte f&#252;r ein Statement ´ran muss. Nat&#252;rlich baut sich jeder Journalist in seiner Laufbahn ein Netz an Kontakten auf. Aber nicht immer ist in dieser Liste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus meiner T&#228;tigkeit als Journalist wei&#223; ich noch um die Bredouille, wenn kurz vor Schluss doch noch ein Artikel ausgetauscht wird und f&#252;r den aktuellen Bericht noch schnell ein Experte f&#252;r ein Statement ´ran muss. Nat&#252;rlich baut sich jeder Journalist in seiner Laufbahn ein Netz an Kontakten auf. Aber nicht immer ist in dieser Liste ein Zahnarzt verzeichnet, dessen Therapieschwerpunkt beispielsweise „Gebiss-Schutz f&#252;r Sportler&#8221; lautet.</p>
<p>Zudem erreichten uns bei der Stiftung Gesundheit kontinuierlich Anfragen von Medienleuten, ob wir auf Basis unseres Arztverzeichnisses, der <a title="Arzt-Auskunft" href="http://www.arzt-auskunft.de" target="_blank">Arzt-Auskunft</a>, einen medizinischen Experten kennten, der f&#252;r ein Interview zur Verf&#252;gung st&#252;nde. Der eine fragte nach einem Herzchirurgen, der n&#228;chste nach einem Nuklearmediziner oder auch gar nicht so speziell nach einem Zahnarzt jedoch aus seiner Region. So entstand das Expertenverzeichnis.</p>
<p>Hier sind die Spezialisten aus Forschung und Praxis verzeichnet, die uns gegen&#252;ber ausdr&#252;cklich, ja und schriftlich best&#228;tigt haben, dass sie als Ansprechpartner f&#252;r Pressevertreter zur Verf&#252;gung stehen. Dieses Expertenverzeichnis ist Journalisten vorbehalten. Deshalb befindet es sich unter <a title="Stiftung Gesundheit" href="http://www.stiftung-gesundheit.de" target="_blank">www.stiftung-gesundheit.de</a> in der Rubrik „Presseservice&#8221; im geschlossenen Pressebereich. Nach der Anmeldung &#252;ber ein Online-Formular erhalten Berechtigte ihren Login, Benutzernamen und Passwort, per Mail.</p>
<p>Der anderen Seite, den &#196;rzten, geben wir in unseren Publikationen wie im <a title="Stiftungsbrief" href="http://www.stiftung-gesundheit.de/stiftungsbrief/stiftungsbrief.htm" target="_blank">Stiftungsbrief</a> immer wieder Tipps zum Umgang mit Journalisten &#8211; da die ja unter ganz anderen Bedingungen arbeiten als eben die &#196;rzte. So erkl&#228;ren wir beispielsweise, dass sich &#196;rzte schnellstm&#246;glich zur&#252;ckmelden sollen, wenn ein Journalist versucht, sie zu erreichen, weil ihm der Redaktionsschluss im Nacken sitzt. Zudem sollten auch all die Praxis-Mitarbeiter von der Bereitschaft ihres Chefs, mit der Presse in Kontakt zu treten, informiert sein. Wir geben uns also beiderseits M&#252;he, damit die Vertreter dieser beiden oft immer noch arg fremden Welten, einfacher zueinanderfinden. Im beiderseitigen Interesse. &#220;brigens, liebe Journalisten-Kollegen, die Zahl der kooperativen &#196;rzte ist erfreulich gro&#223;: Gut 20.000 finden Sie in unserem Verzeichnis der pressefreundlichen &#196;rzte. Und sogar Beitr&#228;ge aus unserem Newsletter zum Umgang mit Medienleuten wurden sogar noch Jahre nach Erscheinen angefordert.</p>
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