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	<title>Stiftung Gesundheit Blog &#187; Ärzte im Zukunftsmarkt Gesundheit</title>
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		<title>Telemedizin/Callcenter-Medizin: &#196;rzte sind skeptisch</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 10:24:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ärzte]]></category>
		<category><![CDATA[Ärzte im Zukunftsmarkt Gesundheit]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn eine Debatte erstmal hinreichend emotional aufgeladen ist, dann darf man bittesch&#246;n kein von Weisheit durchtr&#228;nktes Resultat erwarten. Derart aufgeladen ist ohne Zweifel die Diskussion um Telemedizin. Da trifft es sich erg&#228;nzend, dass die Diskutanten die Terminologie beherzt inkongruent besetzen.
Vorab m&#246;chte ich mal zwei Punkte festhalten:

nicht alle, die mal anderer Meinung sind, m&#252;ssen sogleich bl&#246;de [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn eine Debatte erstmal hinreichend emotional aufgeladen ist, dann darf man bittesch&#246;n kein von Weisheit durchtr&#228;nktes Resultat erwarten. Derart aufgeladen ist ohne Zweifel die Diskussion um Telemedizin. Da trifft es sich erg&#228;nzend, dass die Diskutanten die Terminologie beherzt inkongruent besetzen.</p>
<p>Vorab m&#246;chte ich mal zwei Punkte festhalten:</p>
<ul>
<li>nicht alle, die mal anderer Meinung sind, m&#252;ssen sogleich bl&#246;de oder b&#246;se sein</li>
<li>der pers&#246;nliche Kontakt zwischen Arzt und Patient wird heute und morgen noch nicht vollst&#228;ndig abgeschafft</li>
</ul>
<p>Alles dar&#252;ber hinaus ist derzeit Dissens in Deutschland. Und weil das Thema eine der gro&#223;en Kontroversen der n&#228;chsten Jahre zu werden verspricht, haben wir in der diesj&#228;hrigen Studie „&#196;rzte im Zukunftsmarkt Gesundheit“ die Mediziner nach ihrer Einsch&#228;tzung gefragt.</p>
<p>Das Bild ist klar konturiert. So erwarten &#252;ber 40 Prozent der &#196;rzte, dass fr&#252;her oder sp&#228;ter ganz offen Therapieberatung &#252;ber Callcenter angeboten werden wird. 69 Prozent vermuten gar, dass in diesem Bereich bereits viel mehr gemacht wird, als die Betreiber &#246;ffentlich zugeben.</p>
<p>Wie besorgt &#196;rzte wegen dieser Entwicklungen sind, zeigt sich daran, dass fast 81 Prozent der Meinung sind, dass Therapieberatung &#252;ber Telefon auch k&#252;nftig in Deutschland verboten bleiben muss. Gerade mal 28 Prozent sind der Meinung, dass niedergelassene &#196;rzte mit dieser Entwicklung nichts zu tun haben.</p>
<p>Die Dissonanz zwischen diesen Werten – 81 Prozent wollen‘s verbieten lassen, 69 Prozent vermuten, dass es schon getan wird – zeigt, dass sich &#196;rzte bei dieser Entwicklung &#252;bergangen f&#252;hlen und dem entsprechend ablehnend entgegensehen.</p>
<p>Die Debatte ist schon jetzt sehr aufgeladen, und „Call-Center-Medizin“ l&#228;ngst zum Kampfbegriff verkommen. Dabei ist die M&#246;glichkeit, telefonisch Gesundheitsinformationen einzuholen, ja zun&#228;chst einmal nicht pauschal zu verurteilen. Gerade f&#252;r das Problem der Unterversorgung k&#246;nnte hier ein L&#246;sungsansatz stecken.  Manche Nachbarl&#228;nder wie etwa die Schweiz arbeiten bereits mit Telemedizin-L&#246;sungen – vielleicht lohnt es sich, den Blick einmal unvoreingenommen dorthin zu wenden und aus den Erfahrungen zu lernen.</p>
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		<title>&#196;rzte im Sozialen Netz</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 07:23:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Woerns</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studien]]></category>
		<category><![CDATA[Ärzte]]></category>
		<category><![CDATA[Ärzte im Zukunftsmarkt Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Qualitätsmanagement]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Social Web ist zweifellos das Gegenteil einer H&#228;ngematte. Es braucht schon ein ordentliches Ma&#223; an Zeit und Enthusiasmus, sich da hinein zu begeben. Ein &#220;berma&#223; an freier Zeit steht den &#196;rzten hierzulande ja eher nicht zur Verf&#252;gung. Und doch gibt es im deutschsprachigen Raum schon ein halbes Dutzend Plattformen ausschlie&#223;lich f&#252;r &#196;rzte. Begeben die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Social Web ist zweifellos das Gegenteil einer H&#228;ngematte. Es braucht schon ein ordentliches Ma&#223; an Zeit und Enthusiasmus, sich da hinein zu begeben. Ein &#220;berma&#223; an freier Zeit steht den &#196;rzten hierzulande ja eher nicht zur Verf&#252;gung. Und doch gibt es im deutschsprachigen Raum schon ein halbes Dutzend Plattformen ausschlie&#223;lich f&#252;r &#196;rzte. Begeben die sich dennoch in diese noch jungen virtuellen Welten? Und wenn ja, wof&#252;r?</p>
<p>Als ein Segment der diesj&#228;hrigen Befragung f&#252;r die Studie „&#196;rzte im Zukunftsmarkt Gesundheit“ haben wir danach gefragt.</p>
<p>Dass die Mehrheit der &#196;rzte bereits ganz allgemein von dem einen oder anderen Dienst geh&#246;rt hat, war nicht so &#252;berraschend. Interessanter war dann aber doch, mit welcher Deutlichkeit sich die einzelnen Portale auch in der Wahrnehmung der &#196;rzte unterscheiden. So ist der Markf&#252;hrer immerhin 71 Prozent der &#196;rzte ein Begriff, w&#228;hrend der Zweitplatzierte immerhin noch auf 52 Prozent Bekanntheit kam. Danach bricht die Markenbekanntheit dann jedoch drastisch ab: Einen dritten Anbieter kannten immerhin noch fast 18 Prozent, w&#228;hrend sich der Rest im Bereich unter f&#252;nf Prozent Bekanntheit bewegte.</p>
<p>„Kennen“ bedeutet aber noch lange nicht „Mitmachen“. Deshalb haben wir auch gefragt, ob und wenn ja, wof&#252;r die &#196;rzte die Arztnetzwerke nutzen. 65,2 Prozent der &#196;rzte nutzen die eine oder andere Arzt-Plattform – und sei es, dass sie nur sporadisch reinschauen. Doch es gibt unter ihnen auch „heavy user“, die diese neuen Instrumente offenkundig schon in den Arbeitsalltag integrieren: Mehrmals pro Woche oder gar t&#228;glich loggen sich 30,4 Prozent der &#196;rzte ein.</p>
<p>Und was suchen die &#196;rzte in den Netzwerken? Die Kommunikation mit Kollegen steht eher nicht im Vordergrund, nur 27 Prozent der Portalnutzer gaben dies an. Der eigentliche Vorteil der Portale scheint in den angebotenen Informationen gesehen zu werden: 68 Prozent informieren sich hier &#252;ber Gesundheitspolitik, 51 Prozent sind auf fachliche Fortbildung aus, 47 Prozent wollen Aktuelles zur berufsst&#228;ndischen Politik wissen, und immerhin noch 32 Prozent informieren sich &#252;ber Rechtsfragen.</p>
<p>Fazit: Arztnetzwerke im Internet sind offenkundig dabei, bei der gro&#223;en Zahl der &#196;rzte in den Alltag einzuziehen – in den Arbeitsalltag allerdings, denn anders als bei den Facebooks und *vz  dieser Welt steht nicht die Unterhaltung im Vordergrund, sondern berufsrelevante Sujets.</p>
<p>Aber das darf ich eigentlich noch gar nicht sagen, denn die Studie „&#196;rzte im Zukunftsmarkt Gesundheit 2009“ wird erst im November ver&#246;ffentlicht.</p>
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