Artikel zum Schlagwort "Ärzte"

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Wird das Kind krank, leiden Eltern und Kinder gleichermaßen. Dazu kommt, dass kleine Patienten oftmals große Angst vor Ärzten, Spritzen und Co. haben. Unsere neue interaktive Bilderbuch-App „Doktor Lilliput“ soll Vorschulkindern zwischen 3 und 6 Jahren diese Angst
nehmen –und sie gleichzeitig über die Wunderwelt des menschlichen Körpers aufklären.

Entdeckungsreise durch den menschlichen Körper
Im Zentrum der atmosphärisch gestalteten Bilderbuchgeschichte stehen der fingernagelgroße Doktor Lilliput, sein sprechender Arztkoffer Luis und der fliegende Krankenwagen Paula.

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“Choosing Wisely”: Welcher Arzt wollte das nicht – kluge Entscheidungen mit und für Patienten treffen? Auf einem Workshop der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie auf dem DGIM-Kongress gingen Experten der Frage nach, ob die nordamerikanische Initiative „Choosing Wisely“ ein Modell auch für das deutsche Gesundheitswesen sein könnte.

Mutiger Zwischenruf

Der Arzt und Philosoph Howard Brody trifft einen Nerv, als er 2010 in einem viel beachteten Artikel im New England Journal of Medicine die Frage nach Überversorgung[1] stellt – mitten in der Wirtschafts- und Finanzkrise, die auch das Gesundheitssystem nicht verschont hat: Für die zukunftssichere Weiterentwicklung und Finanzierbarkeit der Gesundheitsversorgung trügen alle Beteiligten Verantwortung – auch die Ärzte, sagt Brody, seit 2006 Direktor des „Institute for the Medical Humanities“ und Professor für Allgemeinmedizin an der Universität Texas.

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Bildnachweis: Stiftung Gesundheit

Die Honorierung meines SWR-Hörfunkbeitrags »Mama hat Krebs« durch die Stiftung Gesundheit hat mich besonders gefreut. Zum einen ist natürlich ein solcher Medienpreis für einen Autor eine persönliche Ehrung. Zum anderen finde ich es bemerkenswert, dass die Stiftung Gesundheit die Relevanz des Themas erkannt hat. Immerhin werden jedes Jahr rund 200.000 Kinder mit der Tatsache konfrontiert, dass ein Elternteil an Krebs erkrankt ist. Umso erstaunlicher, dass selbst die Fachöffentlichkeit die Brisanz dieser Entwicklung nicht bemerkt. Im klinischen Alltag kommt das Thema praktisch gar nicht vor. Dies, obwohl die Fakten mittlerweile klar auf der Hand liegen: Kinder kann man in einer solchen Situation nicht belügen. Sie merken intuitiv, dass etwas Schlimmes passiert ist.

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Bildnachweis: "Was hab' ich?" gemeinnützige GmbH

Kennen Sie das? Sie sind beim Arzt, erhalten Ihren Befund und verstehen kaum, worum es eigentlich geht. Das Internet-Portal “Was hab’ ich?” schafft Abhilfe: Hier werden medizinische Befunde kostenlos in eine für Patienten leicht verständliche Sprache “übersetzt”.

Dazu laden die Nutzer unter www.washabich.de ihren medizinischen Befund anonym hoch oder senden ihn per Fax ein. Die Übersetzung wird innerhalb weniger Tage von einem Team aus Medizinstudenten höherer Semester erstellt. Bei komplexen Befunden stehen den Studenten ein Ärzteteam sowie zwei Psychologen beratend zur Seite. Der Patient kann die Übersetzung anschließend passwortgeschützt online abrufen. So können Patienten den ärztlichen Befund und die sich daraus ergebenden möglichen Folgen besser einschätzen. Die Medizinstudenten arbeiten ehrenamtlich für “Was hab’ ich?” und bereiten sich damit engagiert und praxisnah auf ihr Berufsleben vor. Durch die Auseinandersetzung mit realen Patientenfällen eigenen sich die Studenten neues medizinisches Fachwissen an und lernen gleichzeitig, komplexe Medizin patientengerecht zu erklären.

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Bildnachweis: Stiftung Gesundheit

Es ist wieder so weit. Ich gehe in die nächste Runde. Ich bin der Stiftungsbrief der Stiftung Gesundheit. Gerade sind alle meinen fleißigen Schöpfer dabei, mir ein neues Outfit zu verpassen. Schließlich soll ich immer aktuell sein und meine Leser auf dem Laufenden halten. So rauchen in unserem Konferenzraum zurzeit die Köpfe – die Redaktionskonferenz ist in vollem Gange: Themen werden vorgeschlagen, wieder verworfen und neue Ideen diskutiert. Angeregt zeichnen unsere Redakteure Skizzen von mir auf, um zu schauen, wo welcher Artikel seinen Platz finden soll. Das ist spannend, denn bis kurz vor Schluss weiß nicht mal ich, wie ich am Ende aussehe.

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Es gibt Situationen, da versteht man einfach nur Bahnhof. Und es gibt Situationen, da wäre man froh, wenn man wenigstens Bahnhof verstünde. Arztbesuche gehören nicht selten dazu. Während des Gesprächs hörte sich alles gar nicht so schlimm an. Dann trägt man den Überweisungsschein in den Händen und mit ihm ein Konglomerat aus Abkürzungen und lateinischen Bezeichnungen. Mein Latinum ist abgeschlossen, aber schon lange verstaubt. Und sicher nicht für medizinische Fachbegriffe ausgelegt. Das muss es auch nicht, ich behandele mich schließlich nicht selbst. Also Augen zu und zum nächsten Facharzt, im Vertrauen darauf, dass sich die Kollegen untereinander schon verstehen werden. Aber ein mulmiges Gefühl der Verunsicherung bleibt. Hat der Arzt mir etwas verschwiegen? Der Fachjargon weckt beunruhigende Gefühle. Vielleicht wäre ein Notizblock zum Mitschreiben die Lösung. Absurder Gedanke. Und der verwirrende Überweisungsschein verwirrt dennoch.

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Bildquelle: Stiftung Gesundheit

Seit wenigen Tagen erstrahlt die Arzt-Auskunft in neuem Glanz. Der erste Schritt eines großen Umbaus liegt hinter uns, und wir können tief durchatmen.

Was gibt es Neues? Unser Ziel war es vor allem, die Nutzerfreundlichkeit der Arzt-Auskunft zu verbessern und zu modernisieren. Natürlich ist es das neue Design des Portals, was zuerst ins Auge fällt. Doch die Änderungen gehen weit darüber hinaus. Lassen Sie mich etwas ins Detail gehen:

Die neue Arzt-Auskunft kann ohne Umwege auf mobilen Geräten wie Smartphones und Tablet-PCs genutzt werden. Das neue Design passt sich flexibel an beliebige Bildschirmbreiten an. Bei sehr kleinen Bildschirmen (z. B. Handys) werden zudem nur die wirklich essenziellen Funktionen angezeigt, um die Nutzung der Arzt-Auskunft auf diesen Geräten zu erleichtern.

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Yuri Arcurs - Fotolia.com

Nichts illustriert den aktuellen Wandel des ärztlichen Standes so gut wie die Insignie des Arztes schlechthin: der weiße Kittel. Im Anfang dieses Wandels waren die Rollen noch klar verteilt: Der Arzt trug weißen Kittel, wusste Bescheid und heilte die Patienten. Der Gesetzgeber erkannte vor fünfzig Jahren die Gefahr darin und verbot, dass sich Angehörige der Heilberufe in Berufskleidung abbilden lassen durften (HWG § 11 „Kittelparagraph“) Das sollte, so Kommentatoren seinerzeit, die Patienten vor einer Art psychosozialer Duldungsstarre angesichts eines Weißen Kittels bewahren. Mancher mags vernommen haben: Das Patientenbild hat sich gewandelt und so hat der Gesetzgeber reagiert und den Kittelparagraphen mit dem Jahreswechsel ersatzlos gestrichen. Als Nebenwirkung entfällt damit nun ein Instrument der auch interkollegialen Abmahnung, insbesondere seit Erfindung der Website. Andere Transitionsprozesse verlaufen weniger pittoresk und vor allem schneller.

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An unserer kardiologischen Abteilung im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Linz wurde zur Professionalisierung des „Zuweiser-Managements“ die „Initiative für partnerschaftliches Patientenmanagement“ ins Leben gerufen. Ziel dieses Pilotprojekts war die Erarbeitung von Maßnahmen zur effizienteren Zusammenarbeit zwischen unserer kardiologischen Abteilung sowie den einweisenden Allgemeinmedizinern und Fachärzten für Innere Medizin.

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Allin1Social / Stiftung Gesundheit

Beim Hauptstadtkongress trifft sich alljährlich die Creme de la Creme der Gesundheitswirtschaft. Heißt es. Die „großen Fragen“ kommen zur Sprache: Wohin bewegt sich die Branche? Wie sehen die Experten die Chancen und Risiken aktueller Entwicklungen? Ich durfte dort ein paar Gedanken zu den Herausforderungen vortragen, die die neuen Sozialen Medien im Internet für die Gesundheitswirtschaft bringen. Ehrlich gesagt, dachte ich mir, dass mittlerweile nun doch die Mehrzahl der Anwesenden im Fachpublikum um die Grundlagen von Internet, Internetnutzung, -nutzern und dergleichen wissen. Ich wollte mir deshalb mal einen kleinen Blick nach vorne gönnen.

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