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	<title>Stiftung Gesundheit Blog &#187; Medizinrecht</title>
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		<title>Dokumentation, Regelleistungsvolumina, Haftung: der 11. Deutsche Medizinrechtstag in G&#246;ttingen</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 09:18:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena Wenz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medizinrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Medizinrechtstag]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der 11. Deutsche Medizinrechtstag findet am 17. und 18. September in G&#246;ttingen statt. Thema „Medizin in der Zwangsjacke: Dokumentation – Regelleistungsvolumina – Haftung“.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem wir letztes Jahr das <a title="Der zehnte Deutsche Medizinrechtstag in Frankfurt" href="http://www.stiftung-gesundheit-blog.de/deutscher-medizinrechtstag-frankfurt/" target="_blank">zehnj&#228;hrige Jubil&#228;um des Medizinrechtstags &#252;ber den D&#228;chern von Frankfurt</a> gefeiert haben, geht es dieses Jahr in Richtung geografische Landesmitte: Der 11. Deutsche Medizinrechtstag findet am 17. und 18. September in G&#246;ttingen statt. Elf Referenten &#8211; mit diversen Hintergr&#252;nden, vom Rechtsanwalt bis Softwareexperten – widmen sich dem Thema „Medizin in der Zwangsjacke: Dokumentation – Regelleistungsvolumina – Haftung“. Darunter auch bekannte Namen wie Prof. Dr. Dr. Erwin Deutsch, Mitbegr&#252;nder der Abteilung f&#252;r Arzt- und Arzneimittelrecht der Universit&#228;t G&#246;ttingen, der zum Bereich Medizinproduktehaftung referiert.</p>
<p>Wir freuen uns, wenn Mediziner, Juristen sowie andere Interessierte (Journalisten nehmen &#252;brigens kostenlos teil) auch dieses Jahr wieder zahlreich mit dabei sind. <a title="Anmeldeformular f&#252;r den Deutschen Medizinrechtstag" href="http://www.medizinrechts-beratungsnetz.de/deutscher-medizinrechtstag/" target="_blank">Programm und Anmeldeunterlagen finden Sie hier.</a></p>
<p>Nach den Vortr&#228;gen und sicherlich wieder hitzigen &#8211; wir sind gespannt &#8211; Diskussionen in den modernen R&#228;umen des <a title="Sartorius" href="http://www.sartorius.de/index.php?id=109" target="_blank">Sartorius College</a> ist f&#252;r Freitag Abend Gem&#252;tliches geplant: Ein gemeinsames Essen im Romantik <a title="Gebhards Hotel" href="http://www.hotelgebhards.de" target="_blank">Hotel Gebhards</a>, direkt im Herzen der Altstadt. Wer angebrochene Debatten dann auch zu sp&#228;terer Stunde noch weiterf&#252;hren m&#246;chte, findet um die Ecke jede Menge Kneipen.</p>
<p>&#220;brigens: G&#246;ttingen ist per ICE ein wahrhafter Katzensprung aus allen Richtungen. Ein paar Beispiele: Hamburg-G&#246;ttingen 1 h 51, Berlin-G&#246;ttingen 2 h 16, Frankfurt-G&#246;ttingen 1 h 43, Stuttgart-G&#246;ttingen 3 h 10, M&#252;nchen-G&#246;ttingen 3 h 34. Und das alles sogar v&#246;llig ohne Umsteigen.</p>
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		<title>&#8220;25 Prozent auf alles&#8221; – In der Medizin aber vermutlich nicht so lange</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 10:37:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medizinrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Ärzte]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
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		<category><![CDATA[Marketing]]></category>

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		<description><![CDATA[Stimmt, die fr&#252;heren Werbebeschr&#228;nkungen f&#252;r &#196;rzte sind gefallen. Da freuten sich ein Sch&#246;nheitschirurg und der Betreiber eines der Arztbewertungs-Startups.
Aber, herrje, da stand dann ganz gro&#223;, formatf&#252;llend auf der Seite in dem Portal: &#8220;-25% auf alle Sch&#246;nheits-Operationen. Aktion befristet bis zum 28. Februar 2010.&#8221; (Beinahe vermutete ich noch den Hinweis &#8220;Au&#223;er auf Tiernahrung&#8221; – aber das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stimmt, die fr&#252;heren Werbebeschr&#228;nkungen f&#252;r &#196;rzte sind gefallen. Da freuten sich ein Sch&#246;nheitschirurg und der Betreiber eines der Arztbewertungs-Startups.</p>
<p>Aber, herrje, da stand dann ganz gro&#223;, formatf&#252;llend auf der Seite in dem Portal: &#8220;-25% auf alle Sch&#246;nheits-Operationen. Aktion befristet bis zum 28. Februar 2010.&#8221; (Beinahe vermutete ich noch den Hinweis &#8220;Au&#223;er auf Tiernahrung&#8221; – aber das war dann ja doch der gelb-blaue Billig-Baumarkt.)</p>
<p>Nun sind die Werbebeschr&#228;nkungen f&#252;r &#196;rzte gefallen. Das bedeutet aber nicht den Sprung in die Schrankenlosigkeit. Vielmehr gelten immer noch die Spielregeln des Gesetzes gegen Unlauteren Wettbewerb (UWG), die Berufsordnung(en) f&#252;r &#196;rzte – und dann gibt es auch noch ein Heilmittelwerbegesetz. Moment, da war noch was&#8230; ach ja: Stil.</p>
<p>Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Werbung, die auch bei wohlwollender W&#252;rdigung weniger informierend als vielmehr anpreisend erscheint, hier in Deutschland lange Bestand hat. Vielleicht nicht einmal bis zum 28. Februar.</p>
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		<title>10 . Deutscher Medizinrechtstag – Vokabellernen in Mainhattan</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 13:22:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena Wenz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medizinrecht]]></category>
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		<category><![CDATA[Medizinrechtstag]]></category>
		<category><![CDATA[Patientensicherheit]]></category>
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		<description><![CDATA[Wissen Sie, was der Patientforsikringsforening ist? Auf dem zehnten Deutschen Medizinrechtstag in Frankfurt am Main erhielten die Zuh&#246;rer vom Referenten Klaus Fischer einen D&#228;nisch-Crashkurs. Der Rechtsanwalt aus Flensburg gab einen &#220;berblick &#252;ber das Verfahren bei Arzthaftungsf&#228;llen in dem skandinavischen Land. Zwar erlie&#223; er dem Publikum am Ende den angedrohten Vokabeltest, doch konnte er nicht verhindern, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wissen Sie, was der Patientforsikringsforening ist? Auf dem zehnten Deutschen Medizinrechtstag in Frankfurt am Main erhielten die Zuh&#246;rer vom Referenten Klaus Fischer einen D&#228;nisch-Crashkurs. Der Rechtsanwalt aus Flensburg gab einen &#220;berblick &#252;ber das Verfahren bei Arzthaftungsf&#228;llen in dem skandinavischen Land. Zwar erlie&#223; er dem Publikum am Ende den angedrohten Vokabeltest, doch konnte er nicht verhindern, dass alle etwas lernten: Der D&#228;ne an sich ist konfliktscheu. Die Frage nach der Schuld des Arztes wird in einem Arzthaftungsverfahren nicht thematisiert – statt dessen wird umfassend aus staatlichen Mitteln entsch&#228;digt, wenn durch unzureichende Behandlung ein Schaden entstanden ist. Der Patientforsikringsforening (&#8221;Patientenversicherungsverein&#8221;) tritt als neutraler Mittler auf. Eine Welt ohne Streit…</p>
<p>Ganz anders in Deutschland, wo &#196;rzte- und Patientenvertreter sich oft genug unvers&#246;hnlich ineinander verbei&#223;en. Die Tagung unter dem Gesamtthema &#8220;Haftung ohne Grenzen&#8221; warf vielf&#228;ltige Schlaglichter auf die Risiken der heilenden T&#228;tigkeiten. Dabei konnte es im Tagungsraum hoch &#252;ber den D&#228;chern Frankfurts durchaus auch lebhaft werden, wie eine hitzige Diskussion &#252;ber die N&#252;tzlichkeit der Schlichtungsstellen zeigte. Zu schlichten blieb da nicht viel &#252;brig.</p>
<p>Daf&#252;r gelang es am Abend der Impro-Theatertruppe RatzFatz.de, die vielen offenen Enden provokativ zusammenzubinden. Damit einher ging auch der von Fischer angek&#252;ndigte Vokabeltest – bei dem das Publikum durchfiel, denn &#8220;Patientforsikringsforening&#8221; war nicht h&#228;ngengeblieben. Daf&#252;r eine andere gro&#223;e Erkenntnis, die vom Moderator ger&#252;hrt pr&#228;sentiert wurde: Ob Krankenversicherer, &#196;rzte oder Anw&#228;lte – alle sehen sich als Altruisten. Darauf trank man dann noch einen – ganz Frankfurt-typisch, in der Daxx-Bar von Mainhattan.</p>
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		<title>Spa&#223; mit der GKV und andere lautstarke Episoden auf dem Medizinrechtstag</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Aug 2009 07:28:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medizinrecht]]></category>
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		<description><![CDATA[Anw&#228;lte leben davon, dass andere sich streiten. Und das Gesundheitswesen mit all seinen Verzweigungen muss sich nicht hinter anderen Branchen verstecken mit dem, was es der Anwaltschaft zu bieten hat.
Aber haben Sie schon mal erlebt, dass es bei einer gemeinsamen Tagung von Juristen, &#196;rzten, Richtern und Funktionstr&#228;gern dieser Branche geradezu, na, ich sage mal, kombattant [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anw&#228;lte leben davon, dass andere sich streiten. Und das Gesundheitswesen mit all seinen Verzweigungen muss sich nicht hinter anderen Branchen verstecken mit dem, was es der Anwaltschaft zu bieten hat.</p>
<p>Aber haben Sie schon mal erlebt, dass es bei einer gemeinsamen Tagung von Juristen, &#196;rzten, Richtern und Funktionstr&#228;gern dieser Branche geradezu, na, ich sage mal, kombattant wird?</p>
<p>Doch, doch: Da referierte zum Beispiel der Gesch&#228;ftsf&#252;hrer eines Dienstleistungsunternehmens in diesem Markt. Da hielt es in der vorletzten Reihe einen Anwalt nicht mehr auf dem Stuhl. Er sprang auf und rief aus vollem Halse: &#8220;Wenn Sie das so machen, dann verklage ich Sie!&#8221; Nun, auf Basis dieses Impulses entspann sich eine lebhafte Debatte. Der Gang zu Gericht allerdings blieb aus, denn die Diskutanten stellten fest, dass die Materie interessant ist, auch komplex, aber dann doch nicht zum reziproken Verklagen taugt.</p>
<p>Einem OLG-Richter, ein andermal, entrang sich in der Diskussion der Wunsch, es m&#246;ge endlich mal ein Arzt folgendes Problem zu Gerichte tragen, damit es gekl&#228;rt werden k&#246;nne: &#196;rzte stecken in der garstigen Zwickm&#252;hle aus Budget und Gesetz. Eine notwendige Diagnostik bzw. Therapie darf ein Arzt einem Patienten nicht versagen. Der Deckel im Budget f&#252;hrt aber dazu, dass er dies gratis tun m&#252;sste. Nein, sagt der Richter, kein Gesetz darf einen Arzt dazu verpflichten, kostenlos Leistungen zu erbringen. Das w&#252;rde er gern ausurteilen.</p>
<p>Und dann war da noch der Staatsanwalt, der mit Verve vortrug, dass eine typische Vertragsart von Gemeinschaftspraxen Straftatbest&#228;nde enth&#228;lt, die er gern verfolgen w&#252;rde. Da stand ein Arzt auf und teilte lapidar mit, dass exakt dieses Vertragsmuster von der Kassen&#228;rztlichen Vereinigung ausgeh&#228;ndigt und empfohlen wird.</p>
<p>Und wussten Sie eigentlich, wie viel Spa&#223; man dann auch noch mit gesetzlichen Krankenversicherungen haben kann? Der GKV-Experte G&#252;nter Danner jedenfalls ist voriges Jahr in seinem Vortrag unterbrochen worden. Mehrmals. Lautstark. Vom Gel&#228;chter und Szenenapplaus.</p>
<p>Ich bin gespannt auf den 10. Deutschen Medizinrechtstag am 4. und 5. September in Frankfurt am Main.</p>
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		<title>Patienten anschreiben &#8211; was darf man noch?</title>
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		<pubDate>Fri, 29 May 2009 08:25:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medizinrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Ärzte]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[UWG]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Neufassung des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) hat offenbar bei vielen &#196;rzten f&#252;r Unsicherheit gesorgt. Viele Fragen erreichen uns, was denn nun noch erlaubt sei. Darf ich Patienten noch per Brief auf Vorsorgetermine oder einen &#8220;Tag der offenen T&#252;r&#8221; hinweisen? Und wie ist es, wenn ich per Telefon oder E-Mail Kontakt aufnehmen will? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Neufassung des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) hat offenbar bei vielen &#196;rzten f&#252;r Unsicherheit gesorgt. Viele Fragen erreichen uns, was denn nun noch erlaubt sei. Darf ich Patienten noch per Brief auf Vorsorgetermine oder einen &#8220;Tag der offenen T&#252;r&#8221; hinweisen? Und wie ist es, wenn ich per Telefon oder E-Mail Kontakt aufnehmen will? Darf ich Patienten noch seine Laborergebnisse faxen, oder ist das auch schon verboten?</p>
<p>Wir haben nachgefragt: &#196;rzten ist es nach Auskunft der Anw&#228;lte auch nach dem neuen UWG weiterhin gestattet, ihre Patienten per Post zum Beispiel auf Angebote und Aktionen der Praxis hinzuweisen. Es handelt sich dabei zwar um Werbung, die Zustellung von Briefen ist von der Versch&#228;rfung der Rechtslage jedoch nicht betroffen.</p>
<p>Die Kontaktaufnahme per E-Mail, Fax oder Telefon zu Werbezwecken ist dagegen nur mit ausdr&#252;cklicher Zustimmung der Patienten gestattet. Rechtsanw&#228;ltin Dr. Wiebke Baars von der Kanzlei Taylor Wessing, Hamburg, r&#228;t: &#8220;&#196;rzte sollten sich von ihren Patienten gleich bei der Erhebung der Daten die ausdr&#252;ckliche Einwilligung einholen, sie auch per E-Mail, Fax oder Telefon auf besondere Aktionen hinweisen zu d&#252;rfen.&#8221;</p>
<p>Die Beschr&#228;nkungen gelten nur f&#252;r Werbema&#223;nahmen. Die normale Kommunikation im Arzt-Patienten-Verh&#228;ltnis ist weiterhin &#252;ber alle Kan&#228;le zul&#228;ssig, f&#252;r die die Patienten ihre Kontaktdaten angegeben haben. Um beispielsweise Laborergebnisse oder Terminausf&#228;lle mitzuteilen, k&#246;nnen &#196;rzte und Praxismitarbeiter frei zwischen den verschiedenen Medien w&#228;hlen. Aber Achtung: F&#252;r vertrauliche Informationen eignet sich das Fax nicht, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass auch Dritte darauf Zugriff haben.</p>
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