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	<title>Stiftung Gesundheit Blog</title>
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		<title>Dankesrede des Publizistik-Preis-Gewinners Walter Schmidt</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 13:51:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Walter Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Publizistik-Preis]]></category>

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		<description><![CDATA[<em>Auf dem Jahresempfang der Stiftung Gesundheit am 10. Mai 2012 wurde der Publizistik-Preis 2012 verliehen. Der Journalist und Buchautor Walter Schmidt gewann die Auszeichnung für sein Buch <a title="Walter Schmidt: Dicker Hals und kalte Füße" href="http://www.schmidt-walter.de/buecher/dicker-hals-und-kalte-füße-publizistik-preis-2012-der-stiftung-gesundheit" target="_blank">Dicker Hals und kalte Füße</a>. Hier seine Dankesrede:</em>

Verehrtes Publikum, sehr geehrte Preis-Jury!
Auch wer weiß, was in seinem Körper passiert, wenn er eine nicht ganz alltägliche Rede vor unbekannten Menschen hält, ist gegen eine gewisse Aufregung und die dabei ablaufenden Vorgänge in Leib und Seele nicht völlig immun. Ein solcher nervöser Redner hat zum Beispiel einen trockenen Mund (eine auch mir sinnlos erscheinende Reaktion des vegetativen Nervensystems) sowie einen Kloß im Hals, das sogenannte Globussyndrom (von lat. globus für Kugel, Klumpen) – noch schlauer ausgedrückt: einen „Globus pharyngeus“.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1054" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><img class="size-medium wp-image-1054" title="Walter Schmidt erhielt den Publizistik-Preis 2012" src="http://www.stiftung-gesundheit-blog.de/bilder/2012/05/walter-schmidt-300x300.jpg" alt="Walter Schmidt erhielt den Publizistik-Preis 2012" width="240" height="240" /><p class="wp-caption-text">Bildnachweis: Stiftung Gesundheit</p></div>
<p><em>Auf dem Jahresempfang der Stiftung Gesundheit am 10. Mai 2012 wurde der Publizistik-Preis 2012 verliehen. Der Journalist und Buchautor Walter Schmidt gewann die Auszeichnung für sein Buch <a title="Walter Schmidt: Dicker Hals und kalte Füße" href="http://www.schmidt-walter.de/buecher/dicker-hals-und-kalte-füße-publizistik-preis-2012-der-stiftung-gesundheit" target="_blank">Dicker Hals und kalte Füße</a>. Hier seine Dankesrede:</em></p>
<h3>Verehrtes Publikum, sehr geehrte Preis-Jury!</h3>
<p>Auch wer weiß, was in seinem Körper passiert, wenn er eine nicht ganz alltägliche Rede vor unbekannten Menschen hält, ist gegen eine gewisse Aufregung und die dabei ablaufenden Vorgänge in Leib und Seele nicht völlig immun. Ein solcher nervöser Redner hat zum Beispiel</p>
<ul>
<li>einen trockenen Mund (eine auch mir sinnlos erscheinende Reaktion des vegetativen Nervensystems)</li>
<li>einen Kloß im Hals, das sogenannte Globussyndrom (von lat. globus für Kugel, Klumpen) – noch schlauer ausgedrückt: einen „Globus pharyngeus“. Das ist so, weil sich die Schluck- und Halsmuskulatur verspannt, worauf es uns die Sprache verschlägt, damit wir angesichts eines nahen Fressfeindes keinen verräterischen Laut von uns geben. Damit ist das lästige Kloßgefühl ähnlich motiviert wie die Angststarre beim zeitweise allein gelassenen, still verharrenden Rehkitz in seiner Grasmulde oder beim Kaninchen, das beim Anblick der nahenden Schlange sozusagen einfriert.</li>
<li>ein schneller pochendes Herz, weil vom Hirn und den Nebennieren ausgeschüttete Stresshormone den Körper auf Flucht oder Kampf vorbereiten</li>
<li>weiche Knie und angespannte Beinmuskeln, weil wir auf dem Sprung sind und wegrennen wollen und die Muskulatur sich darauf vorbereitet hat</li>
<li>insgesamt angespannte Körpermuskeln, damit im drohenden Abwehrkampf innere Organe etwas besser geschützt sind, vor allem im Unterleib, und damit der Mensch sich seine Gelenke nicht so leicht ausrenkt, wenn der Gegner auf ihn eindrischt oder an ihm zerrt</li>
<li>bisweilen gar einen verbissenen Gesichtsausdruck, weil wir aus demselben Grund – nämlich Gelenkschutz – unseren Kiefer fixieren und so gegen Hiebe schützen wollen</li>
<li>ein flaues Gefühl im Magen, weil der Vagus-Nerv unsere Verdauung hemmt und uns vermeintlich den Magen herumdreht, in Wahrheit ihn aber eher verkrampfen lässt und die Darm-Peristaltik durcheinanderbringt (und dummerweise auch die Harnblasen-Muskulatur entspannt – und nicht nur sie!)</li>
</ul>
<p>Manche Redner haben kein gerötetes Gesicht, das ihnen im Kampf helfen könnte, den Gegner zu beeindrucken und überschüssige Körperwärme loszuwerden, sondern sind stattdessen ganz schön bleich um die Nase, weil bei Angst die feinen Kapillargefäße der Haut sich verschließen, das Blut ins Körperinnere wandert und so einen möglichen Blutverlust bei Hautverletzungen reduziert.</p>
<p>Ein Wunder also, dass noch Reden gehalten und zu Ende gebracht werden können!</p>
<p>Ich danke Ihnen von Herzen für diesen Preis, der mir ein willkommener Lohn für ein gutes halbes Jahr Arbeit ist – und der mich außerordentlich freut!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Vertrauen ist gut, Diskussion noch besser</title>
		<link>http://www.stiftung-gesundheit-blog.de/jahresempfang-2012-rueckschau</link>
		<comments>http://www.stiftung-gesundheit-blog.de/jahresempfang-2012-rueckschau#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 May 2012 11:44:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Peter Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hygiene]]></category>
		<category><![CDATA[Publizistik-Preis]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Glücklicherweise war unser Jahresempfang nicht als Freiluftveranstaltung geplant, denn dann wäre er ins Wasser gefallen. So war es fast ein Vergnügen, den Platzregen auf das Dach unserer Hamburger Zentrale prasseln zu hören. Allemal besser als die Hitze, die im Sommer gelegentlich unter dem hoch gewölbten Dach zu erwarten ist.

Hitzig wurde es aber trotzdem, wenn auch nur im übertragenen Sinne. Anfangs herrschte noch Eintracht: <a href="http://www.ggma.de/" title="Gesellschaft für Gesundheitsmarktanalyse (GGMA)" target="_blank">GGMA-Forschungsleiter Professor Konrad Obermann</a> stellte unsere aktuelle <a href="http://www.stiftung-gesundheit.de/forschung/studien.htm" title="Studien der Stiftung Gesundheit" target="_blank">Studie zu Qualitätsmanagement, Hygiene und Patientensicherheit bei niedergelassenen Ärzten</a> vor. Uns alle hat überrascht, wie offen die Befragten vor allem zu <a href="http://www.stiftung-gesundheit.de/presseservice/PI_Forschung/pi-2012-05-03.htm" title="Pressemeldung: Studie zu Hygiene im ambulanten Sektor" target="_blank">Hygienemängeln in der Arztpraxis</a> Auskunft gaben. Professor Obermann führte das darauf zurück, dass die Ärzte besonderes Vertrauen zur Stiftung Gesundheit haben. Das hört man gern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Glücklicherweise war unser Jahresempfang nicht als Freiluftveranstaltung geplant, denn dann wäre er ins Wasser gefallen. So war es fast ein Vergnügen, den Platzregen auf das Dach unserer Hamburger Zentrale prasseln zu hören. Allemal besser als die Hitze, die im Sommer gelegentlich unter dem hoch gewölbten Dach zu erwarten ist.</p>
<p>Hitzig wurde es aber trotzdem, wenn auch nur im übertragenen Sinne. Anfangs herrschte noch Eintracht: <a href="http://www.ggma.de/" title="Gesellschaft für Gesundheitsmarktanalyse (GGMA)" target="_blank">GGMA-Forschungsleiter Professor Konrad Obermann</a> stellte unsere aktuelle <a href="http://www.stiftung-gesundheit.de/forschung/studien.htm" title="Studien der Stiftung Gesundheit" target="_blank">Studie zu Qualitätsmanagement, Hygiene und Patientensicherheit bei niedergelassenen Ärzten</a> vor. Uns alle hat überrascht, wie offen die Befragten vor allem zu <a href="http://www.stiftung-gesundheit.de/presseservice/PI_Forschung/pi-2012-05-03.htm" title="Pressemeldung: Studie zu Hygiene im ambulanten Sektor" target="_blank">Hygienemängeln in der Arztpraxis</a> Auskunft gaben. Professor Obermann führte das darauf zurück, dass die Ärzte besonderes Vertrauen zur Stiftung Gesundheit haben. Das hört man gern.</p>
<hr noshade="noshade" size="1" color="#b1c7e2" />
<h3 style="margin:0px 0px -10px 0px;"><a href="https://picasaweb.google.com/102419973428437036303/JahresempfangDerStiftungGesundheit2012" title="Bildergalerie zum Jahresempfang 2012 der Stiftung Gesundheit bei Picasa" target="blank">Bildergalerie zum Jahresempfang 2012 der Stiftung Gesundheit</a></h3>
<p><a href="https://picasaweb.google.com/102419973428437036303/JahresempfangDerStiftungGesundheit2012" title="Bildergalerie zum Jahresempfang 2012 der Stiftung Gesundheit bei Picasa" target="blank"><img alt="Gespräche beim Jahresempfang 2012 der Stiftung Gesundheit" src="https://lh4.googleusercontent.com/-j5k_RCNpY1o/T60SSq7o8II/AAAAAAAAAE0/evuvJJxTz2A/s128/8.jpg" title="Gespräche beim Jahresempfang 2012 der Stiftung Gesundheit" class="alignnone" /></a> <a href="https://picasaweb.google.com/102419973428437036303/JahresempfangDerStiftungGesundheit2012" title="Bildergalerie zum Jahresempfang 2012 der Stiftung Gesundheit bei Picasa" target="blank"><img alt="Prof. Obermann stellte die neue Studie der Stiftung Gesundheit vor" src="https://lh3.googleusercontent.com/-lsYP6ZRIXBs/T60R6Kx5PnI/AAAAAAAAAIM/wf1lgpjleeA/s128/1.jpg" title="Prof. Obermann stellte die neue Studie der Stiftung Gesundheit vor" class="alignnone" /></a> <a href="https://picasaweb.google.com/102419973428437036303/JahresempfangDerStiftungGesundheit2012" title="Bildergalerie zum Jahresempfang 2012 der Stiftung Gesundheit bei Picasa" target="blank"><img alt="Die Vorstellung der Initiative Daheim statt Heim sorgte für rege Diskussionen" src="https://lh6.googleusercontent.com/-yUHa65B8vpU/T60R-W_LXaI/AAAAAAAAACg/EUwZc5PRmw0/s128/14.jpg" title="Die Vorstellung der Initiative Daheim statt Heim sorgte für rege Diskussionen" class="alignnone" width="128" height="96" /></a> <a href="https://picasaweb.google.com/102419973428437036303/JahresempfangDerStiftungGesundheit2012" title="Bildergalerie zum Jahresempfang 2012 der Stiftung Gesundheit bei Picasa" target="blank"><img alt="Dr. Peter Müller überreichte den Publizistikpreis 2012 an den Autor Walter Schmidt" src="https://lh5.googleusercontent.com/-GqZ_AbHtYuk/T60SCGeTO4I/AAAAAAAAAHg/WMXJNG48ZSw/s128/17.jpg" title="Dr. Peter Müller überreichte den Publizistikpreis 2012 an den Autor Walter Schmidt" class="alignnone" width="128" height="96" /></a></p>
<hr noshade="noshade" size="1" color="#b1c7e2" />
<p>Dann wurde es kontrovers. Wir hatten Christoph Lixenfeld eingeladen, die Bundesinitiative <a href="http://www.bi-daheim.de/" title="Bundesinitiative Daheim statt Heim" target="_blank">Daheim statt Heim</a> vorzustellen, deren Sprecher er ist. Ziel der Organisation ist es, pflegebedürftigen Menschen ein Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen. Enthusiastisch bis, ja, kämpferisch entschlossen trug er seine Position vor: Dass die Strukturen des deutschen Gesundheitssystems ein schlecht funktionierendes Modell stationärer Pflege in Heimen zementieren würden, ja sogar im Ergebnis durch Subventionen überhaupt erst hervorbringen würden. Dies sorgte natürlich für einigen Widerspruch und eine entsprechend lebhafte Diskussion. Herrlich, wenn&#8217;s hoch her geht, wenn kontroverse Meinungen vertreten und verfochten werden. Das hilft. (Wie gräulich sind die Podiumsdiskussionen, in denen die in Wahrheit ärgsten Feinde und Rivalen einander schluchzend in die Arme fallen, weil da doch Konsens besteht, dass &#8220;der Patient&#8221; &#8211; n. b. meinst im Singular! &#8211; im Mittelpunkt stehe.)</p>
<p>Dritter Höhepunkt des Abends war – nein, nicht das Buffet – die Verleihung unseres alljährlichen Publizistikpreises. Da Prof. Loose, unser Vorsitzender des med. Beirates, diesmal verhindert war, hatte ich die Ehre, den Preis zu überreichen. Ausgezeichnet wurde ein sehr schönes und auch amüsantes Buch darüber, &#8220;was Redensarten über Körper und Seele verraten&#8221;. Und es war eine Freude, der Dankesrede des Autors Walter Schmidt zu lauschen, in der er uns ganz im Sinne seines Buches einen kleinen Einblick in die körperlichen und seelischen Zustände eines aufgeregten Redners gab: trockener Hals (mit Kloß darin), feuchte Hände und noch viel mehr sprachgebräuchliche Symptome setzte er gekonnt in ihre medizinischen (und evolutionsbiologischen) Zusammenhänge. Ein echter Spaß und zugleich Erkenntnisgewinn, soweit es mich betrifft.</p>
<p>Ich jedenfalls freue mich schon auf den nächsten Jahresempfang.</p>
<p>Ach ja, positive Stimmen erhielt auch der Rotwein. Ein außereordentlich trockener Syrah aus Sizilien. Aus 2009. Vom Weingut Cusumano, das mittlerweile aber ja kein Geheimtipp mehr ist.</p>
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		<title>Starke Männer und volle Kühlschränke&#8230;</title>
		<link>http://www.stiftung-gesundheit-blog.de/jahresempfang-2012-vorbereitung</link>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 11:26:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena Wenz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Publizistik-Preis]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Es geht doch einfach nichts über starke Männer! Davon hatten wir heute und gestern zum Glück genug. Denn heute Abend ist es mal wieder so weit: Wie jedes Jahr um diese Zeit sieht unser Büro für einen Tag mal so gar nicht aus wie ein Büro – sondern darf Bühne für unseren mittlerweile schon traditionellen <a href="http://www.stiftung-gesundheit.de/jahresempfang-2012.pdf" title="Stiftung Gesundheit Jahresempfang" target="_blank">Jahresempfang</a> spielen.

Das hieß für uns seit gestern mittag konkret: schleppen, schleppen, schleppen. Und zwar Computer, Maschinen, Aktenordner, Telefone, diverse Büro-Gegenstände, Notizensammlungen, Bücher, Broschüren (unglaublich, was man alles so ansammelt im Laufe des Jahres!), ja sogar Schreibtische und Regale. All das musste in die Verbannung wandern, um heute Abend mit Stehtischen, Blumendeko und Präsentationswand ein angemessenes Ambiente zum Feiern zu schaffen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_835" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-835" src="http://www.stiftung-gesundheit-blog.de/bilder/2011/10/stiftung-gesundheit-hauptbuero-300x154.jpg" alt="Hamburger Hauptsitz der Stiftung Gesundheit" width="300" height="154" /><p class="wp-caption-text">Bildnachweis: Stiftung Gesundheit</p></div>
<p>Es geht doch einfach nichts über starke Männer! Davon hatten wir heute und gestern zum Glück genug. Denn heute Abend ist es mal wieder so weit: Wie jedes Jahr um diese Zeit sieht unser Büro für einen Tag mal so gar nicht aus wie ein Büro – sondern darf Bühne für unseren mittlerweile schon traditionellen <a title="Stiftung Gesundheit Jahresempfang" href="http://www.stiftung-gesundheit.de/jahresempfang-2012.pdf" target="_blank">Jahresempfang</a>spielen.</p>
<p>Das hieß für uns seit gestern mittag konkret: schleppen, schleppen, schleppen. Und zwar Computer, Maschinen, Aktenordner, Telefone, diverse Büro-Gegenstände, Notizensammlungen, Bücher, Broschüren (unglaublich, was man alles so ansammelt im Laufe des Jahres!), ja sogar Schreibtische und Regale. All das musste in die Verbannung wandern, um heute Abend mit Stehtischen, Blumendeko und Präsentationswand ein angemessenes Ambiente zum Feiern zu schaffen. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle fleißigen Helfer, die über Stunden im Einsatz waren und keine Schweißtropfen gescheut haben!! Nun geht es also in Phase 2: Tischdecken, Servietten, Gläser, Getränke, letztes Mal Putzlappen passieren, Soundcheck, Deko. Die Kühlschränke brummen derweil zufrieden vor sich hin – mit so viel Sekt auf einmal werden sie sonst auch nicht oft gefüttert.</p>
<p>Umso mehr Spaß macht die Vorbereitung, da wir auch in diesem Jahr wieder rund 60 Gäste begrüßen dürfen, zum Teil auch von weit her angereiste. Und wir haben ja auch Spannendes vor: Prof. Dr. Dr. Konrad Obermann wird die aktuelle Studie der Stiftung Gesundheit zum Thema <a title="Hygiene in Arztpraxen" href="http://www.stiftung-gesundheit.de/PDF/studien/Studie_QM-Sicherheit-2012-Schwerpunkt-Hygiene_Kurzfassung.pdf" target="_blank">Hygiene im ambulanten Sektor</a> vorstellen. Die Bundesinitiative <a title="Daheim statt Heim" href="http://www.bi-daheim.de/" target="_blank">Daheim statt Heim</a> präsentiert ihre Arbeit. Und last but not least: Unser <a title="Publizistik-Preis 2012" href="http://www.stiftung-gesundheit.de/publizistik-preis/preis_2012_Schmidt.htm" target="_blank">Publizistik-Preis-Gewinner 2012, Walter Schmidt</a>, wird feierlich seinen Preis entgegennehmen.</p>
<p>Wir wünschen allen Teilnehmern einen schönen Abend!</p>
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		<item>
		<title>Hygiene in Arztpraxen: Es könnte besser sein</title>
		<link>http://www.stiftung-gesundheit-blog.de/hygiene-in-arztpraxen</link>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 07:33:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Peter Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studien]]></category>
		<category><![CDATA[Ärzte]]></category>
		<category><![CDATA[Hygiene]]></category>
		<category><![CDATA[Patientensicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Qualitätsmanagement]]></category>

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		<description><![CDATA[Puuh! Das war doch nicht nötig:  Da hat mein geschätzter Orthopäde, der schon so viel Schmerz von mir genommen hat, mitten in der Behandlung den Tupfer in den Mülleimer geworfen. Aber musste er wirklich mit der nackten Hand innen in den Deckel hineinfassen? Wo der Kübel doch per Fußhebel aufgeklappt werden kann. 

Hygiene im Krankenhaus, das Thema ist seit hundert Jahren bekannt. Und in den vergangenen Jahren hat sich die <a href="http://www.aktion-sauberehaende.de/" title="Aktion saubere Hände" target="_blank">„Aktion Saubere Hände“</a> so ihre Meriten verdient, die da an der Bewusstheit zu diesem vitalen Thema arbeitet. Bei hundertausenden Betroffenen und womöglich zehntausenden Todesopfern von im-Krankenhaus-erworbenen Infektionen darf da aber gern weitergeforscht und gearbeitet werden. So weit so gut. Doch wie schaut es im Ambulanten aus? ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_1025" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><img src="http://www.stiftung-gesundheit-blog.de/bilder/2012/05/hygiene-in-der-arztpraxis.jpg" alt="Hygiene in der Arztpraxis: Neue Studie der Stiftung Gesundheit" title="Hygiene in der Arztpraxis: Neue Studie der Stiftung Gesundheit" width="240" height="240" class="size-full wp-image-1025" /><p class="wp-caption-text">Bildnachweis: Dieter Schütz/pixelio.de</p></div>Puuh! Das war doch nicht nötig:  Da hat mein geschätzter Orthopäde, der schon so viel Schmerz von mir genommen hat, mitten in der Behandlung den Tupfer in den Mülleimer geworfen. Aber musste er wirklich mit der nackten Hand innen in den Deckel hineinfassen? Wo der Kübel doch per Fußhebel aufgeklappt werden kann. </p>
<p>Hygiene im Krankenhaus, das Thema ist seit hundert Jahren bekannt. Und in den vergangenen Jahren hat sich die <a href="http://www.aktion-sauberehaende.de/" title="Aktion saubere Hände" target="_blank">„Aktion Saubere Hände“</a> so ihre Meriten verdient, die da an der Bewusstheit zu diesem vitalen Thema arbeitet. Bei hundertausenden Betroffenen und womöglich zehntausenden Todesopfern von im-Krankenhaus-erworbenen Infektionen darf da aber gern weitergeforscht und gearbeitet werden. </p>
<p>So weit so gut. Doch wie schaut es im Ambulanten aus? Die 2.200 Kliniken lassen sich ja recht nett beforschen. Doch die 200.000 niedergelassenen Ärzte und Zahnärzte? Na gut, die Psychologischen Psychotherapeuten nehme ich hier mal aus, ausnahmsweise, weil da die Hygiene schwerpunktmäßig im Kopf stattfindet. </p>
<p>Diese 200.000 sind alle anders: Das Tätigkeitsspektrum, Dienst- und Lebensalter, die Mitarbeiterschaft, die Patientenklientel – bei jedem einzelnen gänzlich anders als bei dem Kollegen. </p>
<p>Dieser Bereich ist zweifellos methodisch diffiziler und zahlenmäßig aufwändiger zu beforschen. Doch es müssen auch dicke Bretter gebohrt werden, um Erkenntnisse zu gewinnen. Deshalb haben wir die „Aktion Saubere Hände“ nun auf den gesamten ambulanten Sektor projiziert. </p>
<p>Und siehe da: Die Ärzteschaft gibt gern Auskunft. Und das differenziert und selbstkritisch. Kurzum, sagen die Niedergelassenen in Deutschland, es könnte auch in den Praxen in der Summe ein bisserl besser stehen. </p>
<p>Doch dann folgen doch wieder bekannte Reflexe: Wer soll was tun? Natürlich die Kammer, klar. Hilfsweise soll die KV ran. </p>
<p>Ausnahmsweise wage ich hier einmal der Mehrzahl der Niedergelassenen zu widersprechen: Bitte packen Sie sich an die eigene Nase, statt achtlos in den Mülleimer. Und dann ggf. Hände waschen. </p>
<p>Die Studie <a href="http://www.stiftung-gesundheit.de/forschung/studien.htm" title="Qualitätsmanagement, Patientensicherheit und Hygiene in der ärztlichen Praxis 2012 " target="_blank">„Qualitätsmanagement, Patientensicherheit und Hygiene in der ärztlichen Praxis 2012“</a> ist frei im Internet verfügbar.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Leichte Sprache: So versteht jeder worum es geht!</title>
		<link>http://www.stiftung-gesundheit-blog.de/leichte-sprache-so-versteht-jeder-worum-es-geht</link>
		<comments>http://www.stiftung-gesundheit-blog.de/leichte-sprache-so-versteht-jeder-worum-es-geht#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 09:44:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Jessica Hinteregger-Männel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreies Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Journalisten]]></category>
		<category><![CDATA[Laien]]></category>
		<category><![CDATA[Service]]></category>

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		<description><![CDATA[Leichte Sprache kennen Sie nicht? Wenn Sie sich auch gerne von einer bekannten Fernseh-Maus erklären lassen, wie die Streifen in die Zahnpasta kommen, wird Ihnen die Ausdrucksweise bestimmt bekannt vorkommen. Kurze Sätze, verständliche Begriffe und  für schwierige Wörter eine Erklärung – darauf kommt es an. Wortakrobaten und jene, die gerne mit Fachbegriffen und komplizierten Formulierungen beeindrucken möchten, haben hier keine Chance.

Zur Veranschaulichung ein Beispiel von der neuen Internetseite der Stiftung Gesundheit Fördergemeinschaft: „Die Stiftung Gesundheit verdient Geld mit Projekten. Das heißt, sie handelt unternehmerisch. Die Projekte sind für alle Menschen gut. Ein schwieriges Wort dafür ist „Sozial-Unternehmen“.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1014" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><img class="size-medium wp-image-1014" title="Sendung mit der Maus" src="http://www.stiftung-gesundheit-blog.de/bilder/2012/04/6266645996_d3af76b17c_o-225x300.jpg" alt="Sendung mit der Maus" width="225" height="300" /><p class="wp-caption-text">Bildnachweis: Medienmagazin pro (via flickr)</p></div>
<p>Leichte Sprache kennen Sie nicht? Wenn Sie sich auch gerne von einer bekannten Fernseh-Maus erklären lassen, wie die Streifen in die Zahnpasta kommen, wird Ihnen die Ausdrucksweise bestimmt bekannt vorkommen. Kurze Sätze, verständliche Begriffe und  für schwierige Wörter eine Erklärung – darauf kommt es an. Wortakrobaten und jene, die gerne mit Fachbegriffen und komplizierten Formulierungen beeindrucken möchten, haben hier keine Chance.</p>
<p>Zur Veranschaulichung ein Beispiel von der neuen Internetseite der Stiftung Gesundheit Fördergemeinschaft: „Die Stiftung Gesundheit verdient Geld mit Projekten. Das heißt, sie handelt unternehmerisch. Die Projekte sind für alle Menschen gut. Ein schwieriges Wort dafür ist „Sozial-Unternehmen“.</p>
<p>Damit auch Menschen mit Lernschwierigkeiten zum Beispiel nachlesen können, was Soziales Unternehmertum ist und wie das mit der Stiftung Gesundheit und ihrer Fördergemeinschaft zusammenhängt, haben wir uns entschieden, die neue Internetseite der Fördergemeinschaft in Leichte Sprache übersetzen zu lassen. So geschrieben sind Texte besser verständlich, übrigens nicht nur für Menschen mit Lernschwierigkeiten, sondern auch für alle anderen Leser.</p>
<p>Leichte Sprache trägt außerdem zur Barrierefreiheit bei. Denn so wie eine Stufe eine Barriere für Menschen mit Gehbehinderung darstellt, schließen komplizierte Texte mit vielen Fremdwörtern Menschen mit Lernschwierigkeiten von der Teilhabe aus. Darum haben wir bei der Internetseite auch auf eine verstellbare Schriftgröße und deutliche Kontraste geachtet. So sind die Inhalte besser lesbar. Das gilt übrigens nicht nur für die Leichte Sprache, sondern auch für die in deutscher Alltagssprache. Und damit sich auch Menschen, die kein Deutsch sprechen über die Fördergemeinschaft und ihre Aufgaben informieren können, gibt es die Seite zusätzlich auf Englisch. Schauen Sie doch mal vorbei: <a title="www.stiftung-gesundheit-foerdergemeinschaft.de" href="http://www.stiftung-gesundheit-foerdergemeinschaft.de/" target="_blank">www.stiftung-gesundheit-foerdergemeinschaft.de</a>.</p>
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		<title>Dicker Hals und kalte Füße – auf psychosomatischer Entdeckungstour in der Alltagssprache</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 09:09:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Peter Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medizinjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Journalisten]]></category>
		<category><![CDATA[Laien]]></category>
		<category><![CDATA[Publizistik-Preis]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[„Immer wenn ich diesen Quatsch mit der Psychosomatik höre, dreht sich mir der Magen um…“ – entrüstete sich einmal ein Arzt alter Schule auf einem Medizin-Kongress seinen Kollegen gegenüber. 

Eine wunderbar entlarvende Episode, die auch unseren diesjährigen Publizistik-Preis-Gewinner Walter Schmidt so sehr erheiterte, dass er sie als einleitendes Appetithäppchen seines Buches „Dicker Hals und kalte Füße“ serviert.  Nach dem Motto „Was Redensarten über Körper und Seele verraten“ entführt Schmidt auf den folgenden rund 200 Seiten auf einen heiteren Streifzug durch die Alltags-Weisheit des Volksmundes. Dies und jenes, was dieser ohne Medizinstudium rein intuitiv „munter drauflos plappert“, fördert er dabei zu Tage und untersucht es akribisch, nicht aber ohne permanentes Augenzwinkern, auf seine medizinischen Hintergründe. Und das macht er so spannend, unterhaltsam, fundiert und lehrreich, dass die Jury das Werk einstimmig zum Gewinner des Publizistik-Preises 2012 erwählt hat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1002" class="wp-caption alignleft" style="width: 205px"><img class="size-medium wp-image-1002" title="Walter Schmidt: Dicker Hals und kalte Füße" src="http://www.stiftung-gesundheit-blog.de/bilder/2012/04/dicker-hals-und-kalte-fuesse-pp2012-195x300.jpg" alt="Walter Schmidt: Dicker Hals und kalte Füße" width="195" height="300" /><p class="wp-caption-text">Bildnachweis: Gütersloher Verlagshaus</p></div>
<p>„Immer wenn ich diesen Quatsch mit der Psychosomatik höre, dreht sich mir der Magen um…“ – entrüstete sich einmal ein Arzt alter Schule auf einem Medizin-Kongress seinen Kollegen gegenüber.</p>
<p>Eine wunderbar entlarvende Episode, die auch unseren diesjährigen Publizistik-Preis-Gewinner Walter Schmidt so sehr erheiterte, dass er sie als einleitendes Appetithäppchen seines Buches „Dicker Hals und kalte Füße“ serviert.  Nach dem Motto „Was Redensarten über Körper und Seele verraten“ entführt Schmidt auf den folgenden rund 200 Seiten auf einen heiteren Streifzug durch die Alltags-Weisheit des Volksmundes. Dies und jenes, was dieser ohne Medizinstudium rein intuitiv „munter drauflos plappert“, fördert er dabei zu Tage und untersucht es akribisch, nicht aber ohne permanentes Augenzwinkern, auf seine medizinischen Hintergründe. Und das macht er so spannend, unterhaltsam, fundiert und lehrreich, dass die Jury das Werk einstimmig zum Gewinner des Publizistik-Preises 2012 erwählt hat.</p>
<p>Was passiert zum Beispiel im Körper, wenn man einen „Kloß im Hals“ hat? Warum „sti<strong>n</strong>ken“ einem gewisse Personen? Haben manche Leute tatsächlich ein „Herz aus Stein“? Warum geht einem manches einfach „an die Nieren“, und wie bloß sehen „blank liegende Nerven“ aus? Kapitel für Kapitel vermittelt Schmidt interessante und überraschende Wissenshappen. Seine schalkhafte Freude am Entlarven, wo immer sich Redensarten mit tatsächlichen biologischen Fakten untermauern lassen, oder wo Dr. Volksmund einfach die Phantasie überquillt, springt schon nach wenigen Seiten auf den Leser über, der sich fast schon dazu hingerissen fühlt, munter mitzuraten: „Wahr oder unwahr?“</p>
<p>Wir überreichen den Publizistik-Preis auf unserem <a title="Jahresempfang der Stiftung Gesundheit" href="http://www.stiftung-gesundheit.de/jahresempfang-2012.pdf" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Jahresempfang</span></a> am 10. Mai 2012. Und unser Herz wird dabei sicherlich vor Freude hüpfen.</p>
<p><a title="Publizistik-Preis der Stiftung Gesundheit" href="http://www.stiftung-gesundheit.de/publizistik-preis/publizistik-preis.htm" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Mehr zum Publizistik-Preis der Stiftung Gesundheit finden Sie hier</span></a>.</p>
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		<title>Wenn ein Arzt einen gehörlosen Patienten hat…</title>
		<link>http://www.stiftung-gesundheit-blog.de/wenn-ein-arzt-einen-gehoerlosen-patienten-hat</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 09:14:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nina Rodenberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreie Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Ärzte]]></category>
		<category><![CDATA[Patienten]]></category>

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		<description><![CDATA[… hat er zunächst ein Kommunikationsproblem. Eine befreundete Ärztin erzählte mir neulich, dass „Gott sei Dank“ ein Dolmetscher dabei war, als sie einen gehörlosen Patienten behandelte. Gerade im Gesundheitswesen kommt es oft zu Missverständnissen bei der Kommunikation. Deswegen hat der Deutsche Gehörlosenbund e.V. eine Broschüre mit Tipps zum Umgang mit gehörlosen Patienten veröffentlicht.

Deutsche Gebärdensprache lernen viele gehörlose Menschen von der Pike auf. Sie besitzt eine eigene Grammatik, die sich grundlegend von der gesprochener Sprachen unterscheidet und ist nicht etwa eine Universal-Sprache, wie viele meinen.  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_985" class="wp-caption alignleft" style="width: 227px"><a href="http://www.stiftung-gesundheit-blog.de/wenn-ein-arzt-einen-gehoerlosen-patienten-hat/auszeit-timeout" rel="attachment wp-att-985"><img class="size-medium wp-image-985" title="Gebärdensprache ist wichtig bei gehörlosen Patienten" src="http://www.stiftung-gesundheit-blog.de/bilder/2012/04/Gebärdensprache-217x300.jpg" alt="Gebärdensprache ist wichtig bei gehörlosen Patienten" width="217" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Bildnachweis: Thommy Weiss/pixelio.de</p></div>
<p>… hat er zunächst ein Kommunikationsproblem. Eine befreundete Ärztin erzählte mir neulich, dass „Gott sei Dank“ ein Dolmetscher dabei war, als sie einen gehörlosen Patienten behandelte. Gerade im Gesundheitswesen kommt es oft zu Missverständnissen bei der Kommunikation. Deswegen hat der Deutsche Gehörlosenbund e.V. eine <a title="Informatinsbroschüre zu gehörlosen Patienten" href="http://www.gehoerlosen-bund.de/dgb/images/stories/pdfs/dgb_flyer_dgp_dina5_final_web.pdf" target="_blank">Broschüre mit Tipps zum Umgang mit gehörlosen Patienten</a> veröffentlicht.</p>
<p>Deutsche Gebärdensprache lernen viele gehörlose Menschen von der Pike auf. Sie besitzt eine eigene Grammatik, die sich grundlegend von der gesprochener Sprachen unterscheidet und ist nicht etwa eine Universal-Sprache, wie viele meinen.  Gebärdensprache verwendet Mimik und Gestik, also Handzeichen, Bewegung und Körperhaltung. Seit 2002 ist sie in Deutschland als eigene Sprache anerkannt und nach Sozialgesetzbuch haben hörbehinderte Menschen das Recht, sie in der Kommunikation mit Behörden und Ärzten anzuwenden.</p>
<p>Deutsch ist also mehr eine Fremd- als eine Muttersprache für Gehörlose. Dementsprechend schwierig ist es für manche von ihnen, sich in Deutsch, sowohl in gesprochener als auch geschriebener Form, auszudrücken. Wer meint, von den Lippen ablesen wäre einfach, der irrt: Nur etwa 30 Prozent des Gesprächsinhaltes können wirklich über das Mundbild erfasst werden, der Rest muss über den Kontext erschlossen werden. Stellen Sie sich mal vor, Sie müssten eine Unterhaltung auf Französisch ausschließlich durch Lippenablesen bestreiten!</p>
<p>Wenn sich also der gehörlose Patient fürs Lippenablesen entscheidet oder ihm nichts anderes übrig bleibt, weil kein Dolmetscher anwesend ist, sollten Ärzte einerseits auf ein Mundbild mit deutlicher Aussprache achten &#8211; aber andererseits auch nicht überdeutlich oder übertrieben langsam sprechen. Das verzerrt nämlich das Mundbild.  Die Worte können stattdessen mit aussagekräftiger Gestik und Mimik unterstützt werden. Dabei auf gute Lichtverhältnisse achten und beim Sprechen immer Blickkontakt halten. Dies gilt auch in Anwesenheit eines Dolmetschers.</p>
<p>Die Organisation des Übersetzers liegt übrigens im Verantwortungsbereich des behandelnden Arztes. Es sollte vorher geklärt werden, wer sich um den Dolmetscher kümmert, da manche Patienten einen zur Behandlung mitbringen. Dolmetscher bei ambulanten Untersuchungen werden in der Regel von der Krankenkasse übernommen. Bei stationären Krankenhausaufenthalten sind sie schon in der Fallpauschale enthalten.</p>
<p>Das Projekt „Barrierefreie Praxis“ innerhalb der <a title="Arztsuche der Stiftung Gesundheit" href="http://www.arzt-auskunft.de" target="_blank">Arzt-Auskunft</a> schließt auch Kommunikation durch Gebärdensprache und Terminabsprache per SMS, Fax oder E-Mail ein. So können gehörlose Menschen gezielt nach geeigneten Ärzten suchen oder sich vor dem Arztbesuch informieren, ob eine Praxis barrierefrei ist.</p>
<p>Mehr Informationen zum „gehörlosen Patienten“ bietet der <a title="Offizielle Seite des Gehörlosenbundes e.V." href="http://www.gehoerlosen-bund.de" target="_blank">Deutsche Gehörlosenbund e.V.</a> zum kostenlosen Download oder Versand auf seiner Homepage an.</p>
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		<title>Kriminalisiert der BGH Vertragsärzte?</title>
		<link>http://www.stiftung-gesundheit-blog.de/kriminalisiert-der-bgh-vertragsaerzte</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 08:53:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Gernot Steinhilper</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medizinrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Ärzte]]></category>

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		<description><![CDATA[Wessen Interessen vertritt ein Vertragsarzt: die der Krankenkassen oder die der Patienten? Jeder Patient erwartet, dass der Arzt vor allem ihm hilft. Der Große Senat des Bundesgerichtshofs (BGH) entscheidet das demnächst womöglich anders. Danach ist der Vertragsarzt Beauftragter der Krankenkassen und eventuell sogar Amtsträger. Das hätte erdrutschartige Folgen. 

Nimmt ein Vertragsarzt eine „Zuweiserprämie“ an, verstößt er jetzt schon gegen Berufs-, Vertragsarzt-und Wettbewerbsrecht. Ist der Vertragsarzt nach BGH-Ansicht Beauftragter der Krankenkassen, kann er obendrein wegen Bestechlichkeit bestraft werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_968" class="wp-caption alignleft" style="width: 276px"><img src="http://www.stiftung-gesundheit-blog.de/bilder/2012/02/medizinrecht-e1329122903523.jpg" alt="Medizinrecht, Sozialrecht, Arbeitsrecht" title="Medizinrecht, Sozialrecht, Arbeitsrecht" width="266" height="230" class="size-full wp-image-968" /><p class="wp-caption-text">Bildnachweis: S. von Wolffersdorff/pixelio.de</p></div>Wessen Interessen vertritt ein Vertragsarzt: die der Krankenkassen oder die der Patienten? Jeder Patient erwartet, dass der Arzt vor allem ihm hilft. Der Große Senat des Bundesgerichtshofs (BGH) entscheidet das demnächst womöglich anders. Danach ist der Vertragsarzt Beauftragter der Krankenkassen und eventuell sogar Amtsträger. Das hätte erdrutschartige Folgen. </p>
<p>Nimmt ein Vertragsarzt eine „Zuweiserprämie“ an, verstößt er jetzt schon gegen Berufs-, Vertragsarzt-und Wettbewerbsrecht. Ist der Vertragsarzt nach BGH-Ansicht Beauftragter der Krankenkassen, kann er obendrein wegen Bestechlichkeit bestraft werden. Doch die BGH-Entscheidung wäre widersprüchlich: Erhält ein Vertragsarzt unzulässige Zuwendungen, macht er sich strafbar, ein Privatarzt dagegen nicht. </p>
<p>Sind Vertragsärzte darüber hinaus Amtsträger, sind sie aus strafrechtlicher Sicht beamteten Ärzten in Krankenhäusern gleichgestellt. Ist die Krankenkasse dann auch Dienstherr, bei dem sie höhere Honorare einklagen können, wenn die Vergütung für die Praxis nicht ausreicht?</p>
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		<title>Barrierefreie Captchas in der Arzt-Auskunft: Es geht eben doch</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 08:05:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Hüsselmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barrierefreies Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Arztbewertungen]]></category>
		<category><![CDATA[Patienten]]></category>
		<category><![CDATA[Service]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Dozent von mir zitierte gerne den wohl prägendsten Spruch der Behindertenbewegung: „Man ist nicht behindert, man wird behindert.“ Und er hatte recht. Ob farbliche Kontraste, unbeschriftete Fotos oder nicht untertitelte Videos - gerade das Internet birgt so viele Fallstricke für sehbehinderte und ältere Menschen, die gar nicht sein müssen. 

Was bedeutet überhaupt „Barrierefreies Web“? Im Großen und Ganzen heißt es, dass jeder – Menschen mit und ohne Behinderung – eine Internetseite unabhängig von Browser und Hardware und ohne fremde Hilfe betrachten und nutzen kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_958" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img src="http://www.stiftung-gesundheit-blog.de/bilder/2012/02/arzt-auskunft-captcha-300x199.jpg" alt="Einsatz von Captchas bei der Arztbewertung der Arzt-Auskunft" title="Einsatz von Captchas bei der Arztbewertung der Arzt-Auskunft" width="300" height="199" class="size-medium wp-image-958" /><p class="wp-caption-text">Bildnachweis: Stiftung Gesundheit</p></div>Ein Dozent von mir zitierte gerne den wohl prägendsten Spruch der Behindertenbewegung: „Man ist nicht behindert, man wird behindert.“ Und er hatte recht. Ob farbliche Kontraste, unbeschriftete Fotos oder nicht untertitelte Videos &#8211; gerade das Internet birgt so viele Fallstricke für sehbehinderte und ältere Menschen, die gar nicht sein müssen. </p>
<p>Was bedeutet überhaupt „Barrierefreies Web“? Im Großen und Ganzen heißt es, dass jeder – Menschen mit und ohne Behinderung – eine Internetseite unabhängig von Browser und Hardware und ohne fremde Hilfe betrachten und nutzen kann. Hierzu muss sie inhaltlich verständlich und benutzerfreundlich sein. Ist die Seite gut strukturiert angelegt, können Programme, sogenannte Screenreader, die Seite für Menschen mit Seheinschränkung vorlesen. Das geht aber nur, wenn die Struktur stimmt. Ist eine Überschrift nicht als Überschrift, ein Textkörper nicht als Textkörper und ein Menüpunkt nicht als solcher formatiert, würde der Screenreader die korrekte Reihenfolge nicht erkennen können. Die Folge ist dann ein meist unverständlicher Wortsalat.</p>
<p>Auch bei gut strukturierten Seiten können Hindernisse auftauchen. Eine solche Hürde stellen die zur Verhinderung von Spam- und Werbeeinträgen gedachten Captchas dar. Diese Buchstaben-/Zahlenkombinationen sollen unterscheiden, ob ein Mensch oder eine Maschine die Eingaben in ein Formular vornimmt. Auf einem Bild werden beispielsweise verzerrte Buchstaben dargestellt. Die müssen die User in ein Feld eintragen, bevor sie bestimmte Funktionen der Website nutzen können. So soll erkannt werden, ob wirklich ein Mensch vor dem Computer sitzt oder ein sogenannter „Spambot“ die Angaben macht. Die Problematik besteht darin, dass ein Captcha in der Regel aus einer Grafik besteht, die der Screenreader nicht erfassen kann, da dem Bild keine Textalternative vorgegeben wird. Somit kann ein sehbeeinträchtigter Mensch die Abfrage nicht beantworten.</p>
<p>Doch eine Website kann auch auf anderem Wege vor Spam geschützt werden. Die Stiftung Gesundheit hat dies bei uns beauftragt. Sie betreibt die Arztsuche „Arzt-Auskunft“. Hier können Patienten ihren Arztpraxen Schulnoten geben. Natürlich möchte die Stiftung Gesundheit nicht, dass Spambots massenweise Bewertungen eintragen. Darum muss am Ende jeder Eingabe eine Authentifizierung stehen. Wir haben uns für eine kleine Rechenaufgabe entschieden. Die kann der Screenreader problemlos vorlesen. So können auch sehbehinderte Menschen zum Beispiel den Grad der Barrierefreiheit in der Praxis ihres Arztes kommentieren. Durch diese und ein paar zusätzliche Sicherheitseinstellungen bleibt der Spam ausgeschlossen. Es geht eben doch.</p>
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		<title>Jahresrückblick 2011, Teil 2 – Im Zeichen der Arztbewertung</title>
		<link>http://www.stiftung-gesundheit-blog.de/jahresrueckblick-2011-teil-2</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 16:08:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Peter Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Arztbewertungen]]></category>
		<category><![CDATA[Barrierefreie Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Barrierefreies Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Service]]></category>
		<category><![CDATA[Zertifizierungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Den zweiten Teil des Rückblicks auf 2011 beginnen wir, ja, mit dem Blick auf das Jahr 2007: Das war das Jahr der Arztbewertungsportale. Damals sprossen Websites wie Topmedic, Imedo und Jameda und damals noch ein rundes Dutzend weiterer aus dem Boden. Was hat das mit 2011 zu tun? Nun, im vergangenen Jahr folgten die Krankenkassen und gaben ihren Versicherten die Möglichkeit, einander Ärzte zu empfehlen. Der BKK Bundesverband (BKK BV) ist beispielsweise unserem <a href="http://www.stiftung-gesundheit.de/arzt-empfehlungspool/empfehlungspool.htm" title="Empfehlungspool der Stiftung Gesundheit" target="_blank">Empfehlungspool</a> beigetreten. Darin teilen Portale und Krankenversicherer untereinander die Empfehlungen der User. Dazu gehört auch der Verband der Ersatzkassen (vdek) sowie deren Mitgliedskassen (unter anderem die DAK und die KKH-Allianz). Die starteten 2011 mit uns das Portal <a href="http://www.vdek-arztlotse.de" title="Arztlotse des vdek" target="_blank">vdek-Arztlotse</a>.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_813" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-813" title="Arzt-Auskunft der Stiftung Gesundheit" src="http://www.stiftung-gesundheit-blog.de/bilder/2011/10/arzt-auskunft-laptop-300x200.jpg" alt="Arzt-Auskunft der Stiftung Gesundheit" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Bildnachweis: Stiftung Gesundheit</p></div>
<p>Den zweiten Teil des Rückblicks auf 2011 beginnen wir, ja, mit dem Blick auf das Jahr 2007: Das war das Jahr der Arztbewertungsportale. Damals sprossen Websites wie Topmedic, Imedo und Jameda und damals noch ein rundes Dutzend weiterer aus dem Boden. Was hat das mit 2011 zu tun? Nun, im vergangenen Jahr folgten die Krankenkassen und gaben ihren Versicherten die Möglichkeit, einander Ärzte zu empfehlen. Der BKK Bundesverband (BKK BV) ist beispielsweise unserem <span style="text-decoration: underline;"><a title="Empfehlungspool der Stiftung Gesundheit" href="http://www.stiftung-gesundheit.de/arzt-empfehlungspool/empfehlungspool.htm" target="_blank">Empfehlungspool</a></span> beigetreten. Darin teilen Portale und Krankenversicherer untereinander die Empfehlungen der User. Dazu gehört auch der Verband der Ersatzkassen (vdek) sowie deren Mitgliedskassen (unter anderem die DAK und die KKH-Allianz). Die starteten 2011 mit uns das Portal <span style="text-decoration: underline;"><a title="Arztlotse des vdek" href="http://www.vdek-arztlotse.de" target="_blank">vdek-Arztlotse</a></span>. Mit dem vdek hatten wir dieses Projekt über einige Zeit diskutiert, vorbereitet, geplant und organisiert. Dabei galt es, die verschiedenen Präferenzen der jeweiligen Mitgliedskassen unter einen Hut zu bringen. <a title="Projekt vdek-Arztlotse" href="http://www.stiftung-gesundheit-blog.de/von-der-freude-und-der-schwernis-der-verbandsarbeit" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Das ist Verbandsarbeit</span>.</a> Auf das Ergebnis sind wir stolz. Sowohl der Verband, als auch die teilnehmenden Mitgliedskassen haben jetzt genau die Version des Arztlotsen, die ihren Präferenzen entspricht.</p>
<p>Der Vollständigkeit halber sei angefügt, dass wir auch mit der Weissen Liste/Ärzte zusammenarbeiten, die auf der wiederum die Brüder des Arztlotsen basieren, die Gruppe der Arztnavigatoren, der Arztbewertungsportale von AOK und BarmerGEK.</p>
<h3>Customizing: individuell angepasste Arztsuchen</h3>
<p>Die individuelle Anpassung der Arztsuche an die Bedürfnisse der Nutzer: neudeutsch heißt das „Customizing“. Das war wohl eine der größten Herausforderungen für unsere Mitarbeiter. Denn nicht nur der vdek und die jeweiligen Kassen wollten eigene Lösungen. Auch der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV-Verband) hat seine <span style="text-decoration: underline;"><a title="Arztsuche beim Verband der Privaten Krankenversicherung" href="http://www.derprivatpatient.de" target="_blank">individuell zugeschnittene Arztsuche</a></span> bekommen. Privatversicherte suchen beispielsweise nach Schwerpunkten der Ärzte und nach Servicekriterien. Diese Merkmale stehen gleich zur Vorauswahl bereit.</p>
<p>Eine thematische Fokussierung unserer Arzt-Auskunft hat Philips für das Frauengesundheitsportal <span style="text-decoration: underline;"><a title="Mein Körper und ich" href="http://www.meinkoerperundich.de" target="_blank">www.meinkoerperundich.de</a></span> erhalten. Hier sind nur Gynäkologen, Internisten usw. aufgeführt – Implantologen, Anästhesisten etc. sind gleich außen vor.</p>
<h3>Internet-Agenturen verpflichten sich unseren Standards</h3>
<p>Was gab es noch in 2011? Vor allem unsere <span style="text-decoration: underline;"><a title="Website-Gütesiegel der Stiftung Gesundheit" href="http://www.stiftung-gesundheit.de/zertifizierte-websites/zertifizierte-websites.htm" target="_blank">Website-Zertifizierung</a></span>. Die hatten wir bereits 2010 öffentlich gestartet, nach gut drei Jahren der Forschung und Vorbereitung; im vergangenen Jahr <span style="text-decoration: underline;"><a title="Website-Zertifizierung der Stiftung Gesundheit" href="http://www.stiftung-gesundheit.de/zertifizierte-websites/zertifizierte-websites1.htm" target="_blank">nahm sie Fahrt auf</a></span>. Viele <span style="text-decoration: underline;"><a title="Webdesign nach Kriterien des Gütesiegels der Stiftung Gesundheit" href="http://www.stiftung-gesundheit.de/zertifizierte-websites/zertifizierte-websites-agenturen.htm" target="_blank">Internet-Agenturen</a></span> haben sich mittlerweile vertraglich verpflichtet, die Kriterien unserer Homepage-Zertifizierung gleich beim Bau neuer Websites zu berücksichtigen. So gehen die Ärzte sicher, dass ihre Internet-Auftritte benutzerfreundlich, leicht verständlich, rechtlich solide und suchmaschinenoptimiert sind. Eine tolle Bestätigung der Arbeit unserer Gutachter.</p>
<h3>Barrierefreiheit: das Thema für 2012</h3>
<p>So, nun ist es aber genug, selbst der Eitelste muss ja mal bei der Selbstbespiegelung zum Ende kommen. Zeit stattdessen, ein herzliches Dankeschön an all die helfenden Hände auszusprechen, die das vergangene Jahr so erfolg- und erlebnisreich gemacht haben. In den nächsten zwölf Monaten wollen wir uns auch wieder intensiv dem Thema Barrierefreiheit widmen. Zum einen der Barrierefreiheit im Internet, auf die vor allem Menschen mit Seheinschränkung angewiesen sind. Zum anderen der <span style="text-decoration: underline;"><a title="Barrierefreie Arztpraxis" href="http://www.arzt-auskunft.de/arzt-service/barrierefreie-Praxis/barrierefreie-praxis.htm" target="_blank">Barrierefreiheit in Arztpraxen</a></span> – also rollstuhl-, seh- und hörbehindertengerecht. Dazu haben wir gerade wieder trunusgemäß alle Arztpraxen in Deutschland befragt, wie es um die Barrierefreiheit in der Praxis aussieht. Die Ergebnisse sind über unsere Arzt-Auskunft und das Portal <span style="text-decoration: underline;"><a title="Einfach teilhaben" href="http://www.einfach-teilhaben.de" target="_blank">www.einfach-teilhaben.de</a></span> des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) abrufbar. Und natürlich bieten wir diese Inhalte und die Mitwirkung am Projekt „Barrierefreie Praxis“ auch anderen Portalen an, wie auch den Verbänden und Institutionen in diesem Feld.</p>
<p>Hier finden Sie den <span style="text-decoration: underline;"><a title="Jahresrückblick der Stiftung Gesundheit 2011 - Teil 1" href="http://www.stiftung-gesundheit-blog.de/jahresrueckblick-2011-teil-1">ersten Teil des Jahresrückblicks 2011</a></span>.</p>
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