Tote Babys im Mainzer Krankenhaus – die Nachricht war ein Schock und macht bestürzt und betroffen. Und wenn so etwas Schreckliches geschieht, schreien die Medien auf, und die Politik fordert ein schärferes Gesetz. Vom Hygiene-Skandal wird geschrieben, dabei weiß noch niemand, wie im vorliegenden Fall die Bakterien in die Infusion gelangt sind. Und die Politik verlangt neue Hygiene-Vorschriften. Dabei hätte eifriges Händewaschen in diesem Fall wahrscheinlich nichts verhindern können.
(Wohlgemerkt Die Hygiene-Problematik, die nosokomialen Infektionen, sind nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Doch jeder, der zuhause mit Desinfektionsmitteln putzt, jeder, der leichtfertig Antibiotika schluckt, solange der Schmerz akut ist, trägt sein Schärflein bei zu wachsenden Resistenzen.)
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Sind Sie auch schon mal über die vielen verschiedenen Facharztbezeichnungen und Schwerpunkte gestolpert? Wie viele davon gibt es eigentlich? Wer legt das fest? Und warum wirkt das alles so unübersichtlich?
Jeder Arzt muss sich im Laufe seiner Ausbildung auf mindestens ein Fachgebiet spezialisieren. Im Rahmen dieses Fachgebietes erwirbt er dann die Qualifikation für einen oder sogar mehrere Facharzt-Titel. Welche Optionen sich dem Arzt dabei bieten, wird durch sein Fachgebiet festgelegt. Dabei gibt es Unterschiede ja nach Fachgebiet: Während es etwa im Fachgebiet Urologie “nur” den Facharzt für Urologie gibt, kann ein Chirurg sich zwischen acht verschiedenen Facharzt-Weiterbildungen entscheiden, je nachdem ob er sich eher auf Gefäßchirurgie, Plastische und Ästhetische Chirurgie oder Orthopädie und Unfallchirurgie etc. spezialisieren möchte. Neben der Facharztbezeichnung hinaus kann er noch offiziell anerkannte “Schwerpunktkompetenzen” oder Zusatzbezeichnungen erwerben.
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Qualitätstransparenz ist ein zentrales Anliegen der Verbraucher im Gesundheitswesen. Dabei spielt die Bewertung durch Patienten für Patienten erfahrungsgemäß eine zentrale Rolle. Ihnen nützt weder Ärzte-Bashing noch ein Ärztepranger, sondern es geht um eine faire Beurteilung. Daher sollten solche Portale auf Freitexte verzichten, um Schmähkritik auszuschließen.
Wichtig ist, dass die Bereiche ärztlichen Handelns bewertet werden, die von Patienten auch beurteilt werden können: Service, Kommunikation, Behandlung. Grundlage sollte ein nach wissenschaftlichen Kriterien entwickelter Fragebogen sein, damit die Ergebnisse vergleichbar dargestellt werden können.
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