Wer das Internet nutzt, sucht dort häufig auch nach Gesundheitsthemen. Bei weiten Teilen der Bevölkerung ist nicht mehr der Arzt die Informationsquelle Nummer eins für Informationen über Krankheiten und ihre Behandlung. Diagnose und Therapie finden natürlich weiterhin in der ärztlichen Praxis statt; aber der Dialog zwischen Patient und Arzt profitiert von der Unterstützung durch Informationsquellen im Web.
Mehr als hundert wissenschaftliche Studien haben allerdings gezeigt, dass Gesundheitsinformationen im Internet häufig fehlerhaft und durch die Interessenlage der Anbieter systematisch verzerrt sein können. Somit bleibt nach der Internetsuche bei vielen Surfern Verunsicherung.
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Immer wieder kommt es zu ungläubigen Nachfragen, ob denn der kostenfreie Grundeintrag in der Arzt-Auskunft wirklich kostenfrei sei. Dieses Serviceangebot scheint nach wie vor Skepsis auszulösen: Wann bekommt man schon mal was umsonst? Und dann noch etwas sinnvolles, das für das eigene Praxismarketing wertvoll ist.
Auch in Zeiten, in denen Redewendungen à la “was nichts kostet, ist auch nichts wert” auf “Geiz ist geil” treffen, wittern Viele hinter einem kostenfreien Angebot immer noch einen Haken in Form von versteckten Kosten.
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Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass ich mich über den Publizistik-Preis der Stiftung Gesundheit ausgesprochen gefreut habe. Seit die Einreichungsfrist verstrichen war, habe ich mehrfach täglich vor mich hingemurmelt, dass ich diesen Preis wirklich besonders gerne bekäme. Das hängt zum einen damit zusammen, dass so ein Preis den Narzissmus, unter dem ja viele Journalisten ein wenig leiden, prächtig bedient. Außerdem hängt es damit zusammen, dass man ja gerade im Bereich der Gesundheitspolitik als Journalist nicht laufend nur Zustimmung und Lob für seine Arbeit erhält.
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