Noch etwas mehr als 24 Stunden, und wir werden unser eigenes Büro wahrscheinlich nicht wiedererkennen. Wo jetzt noch die Kollegen hinter Monitoren sitzen und verhaltenes Tastengeklapper produzieren, werden morgen über 50 Gäste sich unterhalten, essen, trinken und mit uns unseren Jahresempfang feiern.
Neben freudiger Erwartung schleicht sich da klammheimlich auch etwas Lampenfieber ein. Schließlich steht vor so einer Veranstaltung ein großer Berg an Organisationsarbeit.
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Schmerzen? Eine unerwartete Diagnose vom Arzt? Was muss ich bei meiner Reise in die Tropen beachten? Viele Patienten befragen Google nach der Antwort. Doch sich aus den schier unendlichen Füllen dessen zu bedienen, was die Suchmaschinen zu GesundheitsBegriffen so alles zu Tage fördern, ist immer ein Griff ins Ungewisse. Schließlich ist das WorldWideWeb nichts anderes ein großes offenes Buch, das jeder x-Beliebige unkontrolliert und nach Lust und Laune mit Inhalten füttert. Egal ob Experte oder völliger Laie, egal ob getrieben vom Wunsch, Patienten zu helfen, oder die eigenen Produkte zu verkaufen. Was sich im Internet tummelt, ist oft alles andere als vertrauenswürdig, auch wenn Websites sich in eine noch so professionelle Optik hüllen.
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Es gibt keine Probleme, es gibt nur Herausforderungen? Von wegen! Ich habe ständig mit Problemen zu kämpfen. Immer wenn wir die Arzt-Auskunft bei einem unserer Partnerportale einbinden, dann müssen wir die Schnittstellen programmieren. Und je nachdem, ob die Arzt-Auskunft bei der Deutschen BKK, bei wissen.de oder bei apotheken-umschau.de eingebunden wird, bedeutet es, sich mit komplett unterschiedlichen Systemen auf der Partnerseite befassen zu müssen. Das sorgt schon einmal für Blut, Schweiß und Tränen.
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Manchmal weiß ich nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Da fragt mich ein Gesprächspartner bei einem Meeting nach dem Stifter der Stiftung Gesundheit – einem Arzt aus Kiel, der ungenannt bleiben möchte. Ob es stimme, dass es sich dabei um den Euthanasie-Arzt aus Kiel handele, der im Nationalsozialismus sein Unwesen getrieben habe!? Nein, das stimmt nicht. Und um es gleich vorwegzunehmen: Wir schlafen auch nicht mit Hakenkreuzfahnen unter dem Kopfkissen.
Zugegeben, das war bislang das Irrwitzigste, was ich je in Bezug auf die Stiftung Gesundheit gehört habe, aber bei weitem nicht das einzige.
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