Archiv für 2010

Website-Gütesiegel der Stiftung Gesundheit

Was ist das doch ärgerlich: Da hat man so einiges an Zeit, Geld, Kreativität, häufig auch Nerven, in den Bau einer umfangreichen Homepage investiert. Und dann fristet diese im Web ein unbemerktes Dasein. Sprich: Sie erscheint nicht oder weit unten auf den Google-Ergebnislisten. Oder noch schlimmer: Es liegt plötzlich eine Abmahnung im Briefkasten, da die Homepage eine Rechtsvorschrift bricht. Ärzten und anderen Betreibern gesundheitsbezogener Websites ist das mitunter schon passiert. Das hat auch die Studie “Ärzte im Zukunftsmarkt Gesundheit 2008″ gezeigt. Danach wurden hochgerechnet rund 8.000 Arzthomepages abgemahnt.

Nicht jeder ist Jurist und kennt die zahlreichen Rechts-Bestimmungen, die für Websites gelten. Und auch die Tipps und Tricks, die Homepages bei Suchergebnissen nach oben hieven, sind eher etwas für Eingeweihte.

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Die zweite Welle der Arztbewertungen im Internet rollt an: Anno 2007 waren es garagen-basierte Start-ups, die einschlägige Portale ins Netz stellten. Jetzt, ausgelöst durch die Ankündigung des AOK-Bundesverbands, seinen Arzt-Navigator zu starten, steigen die Schwergewichte im Gesundheitsmarkt, die Krankenversicherungen, in den Ring. Doch wenn eine Krankenkasse ein Portal betreiben will, steigen die ohnehin schon hohen Anforderungen noch einmal. Denn Krankenkassen – als öffentlich-rechtliche Einrichtungen – haben noch höheren Anforderungen zu genügen als private Betreiber. In der aktuellen Ausgabe des Berliner Ärzteblatts ist ein interessanter Bericht darüber.

Stichwort Datenschutz: Das Sozialgesetzbuch V, § 284 erlaubt Krankenkassen das Speichern von Versicherten- und Behandlerdaten nur in sehr begrenztem Rahmen.

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Menschen aller Altersgruppen und Bildungsschichten nutzen das Internet als die wichtigste Informations­quelle für Gesundheitsthemen. Be­sonders geschätzt wird, dass die Informationen jederzeit und meist kostenlos verfügbar sind. Auf Dau­er können qualitätsgeprüfte, un­abhängige Internetangebote zum Thema Gesundheit aber nur dann bestehen, wenn die Nutzer auch be­reit sind, dafür zu bezahlen.

Im Gesundheitswesen haben sich erste Premium-Angebote etabliert, die personalisierte Services gegen Entgelt anbieten, sogenannte Paid Services. Bei der Inanspruchnah­me dieser kostenpflichtigen Dien­ste gibt es für die User einen – we­nig bekannten – Vorteil gegenüber der realen Welt: Abgesichert durch das Fernabsatzgesetz können sie sich ihr Geld innerhalb von 14 Ta­gen zurückholen, wenn der Service schlecht ist.

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Anmeldebogen für die Arzt-Auskunft

Sie sind Arzt und haben veraltete oder falsche Angaben in ihrem Eintrag in der Arzt-Auskunft entdeckt? Es gibt zwei einfache Wege, diese zu korrigieren.

Weg 1: Sie loggen sich ein und aktualisieren Ihre Angaben schnell und einfach online. Jeder Arzt mit einem Eintrag in der Arzt-Auskunft verfügt über einen eigenen Login und hat diesen auch per Briefpost mitgeteilt bekommen. Falls Sie diese Mitteilung nicht mehr griffbereit haben, können Sie sich Ihre Login-Daten erneut zuschicken lassen (per Fax). Informationen dazu gibt es ebenfalls auf der Zugangs-Seite der Arzt-Auskunft.

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Ein Blick aus dem Bürofenster in unserem schönen Hamburg-Ottensen: bunt gefärbte Bäume in allen Richtungen. Unzweifelhaft: Das Jahr 2010 legt gerade seinen Endspurt hin. Herbst, Advent, Lebkuchen, Weihnachtsmärkte – ab jetzt verfliegen die Wochen wieder nur so, und ehe wir uns versehen, prosten wir 2011 zu.

Wie jedes Jahr um diese Zeit ein Anlass, uns zu fragen: Was hat dieses Jahr an besonders gelungenen Publikationen zum Thema Gesundheit hervorgebracht? Wo erlebten Patienten einen Aha-Effekt, den sie so schnell nicht vergessen? Wo wurde Kompliziertes spielend leicht erklärt? Wo gab es tiefe Einblicke in die Medizin, Gesundheitspolitik oder -wirtschaft – spannend, anschaulich und faszinierend dargeboten?

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Ständig klingelt in unserem Büro das Telefon – Akquiseanrufe. Am anderen Ende der Leitung wartet oft ein mutmaßlich “einmaliges”, “interessantes” oder “Spezialangebot” für Bürostühle, Dienstwagen oder Fensterreiniung – exklusiv für uns, zu einem Preis, der alle anderen Anbieter vor Neid erblassen ließe. Wenn wir uns intensiv mit jedem Angebot beschäftigten, kämen wir kaum noch zu unseren eigentlichen Aufgaben. Aber manchmal kommt es eben doch vor, dass man neue Bürostühle, eine größere Menge Druckerpapier oder gar eine neue Druckerei braucht. Dann ist es ratsam, auch wenn die angebotenen Produkte und Dienstleistungen grundsätzlich interessant sind, nähere Informationen einzuholen.

Hier finden Sie eine Checkliste mit Tipps für die Suche nach neuen Lieferanten und neuen Dienstleistern.

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“Qualitätsmanagement erhöht die Patientensicherheit” – das war im September die Überschrift der „Stiftungsbrief-News“, des monatlichen Newsletters der Stiftung Gesundheit. 46 Prozent der Befragten machen durch QM leichte bis starke positive Effekte auf die Patientensicherheit aus, so ein Ergebnis der Studie “Qualitätsmanagement und Patientensicherheit in der ärztlichen Praxis 2010″. Uns als Autoren der Studie hat das Ergebnis überrascht. Ärzte galten lange als Skeptiker in Bezug auf QM. Und nun sagt plötzlich fast die Hälfte, dass QM einen positiven Effekt habe. 17 Prozent hingegen meinten, QM habe eher negative Auswirkungen habe, weil es die Abläufe verkompliziere. 36 Prozent sehen keine Effekte. Entscheidend sind diese 36 Prozent neutrale Antworten. Denn die führten zu Verwirrung.

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Die Arzt-Auskunft ist unser Ärzte-Suchportal, das wir seit über zehn Jahren seriös und werbefrei betreiben. Und das ist in Stadt und Land bekannt: Dutzende führende, seriöse Internet-Portale haben dieses fein differenzierte Verzeichnis in ehrlicher Absprache integriert, dutzende Krankenversicherer haben mit uns besondere Schnittstellen, besonderen Zugang zur Arzt-Auskunft Professional vereinbart, und weisen ihren Versicherten damit den Weg. Ja, millionenfach werden in Deutschland die Patienten geleitet – und in den allermeisten Fällen wissen sie nicht, dass die Informationsgrundlage die Arzt-Auskunft ist.

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Prof. Sander von der Fachhochschule Hannover erläuterte die Herausforderungen, die durch die Vernetzung der Leistungserbringer auf die Dokumentation zukommen

Der 11. Deutsche Medizinrechtstag liegt hinter uns. Und trotz des Mottos „Medizin in der Zwangsjacke“ ist die Atmosphäre sehr entspannt geblieben. Was nicht zuletzt an spannenden Themen, netten Referenten und der angenehmen Tagungs-Location lag.

Mit der Arzneimittelhaftung, den Regelleistungsvolumina und der Dokumentation der ärztlichen Tätigkeit hatten wir drei anspruchsvolle Themenblöcke aufgetischt. Die vielschichtigen Probleme rund um RLV und kooperative Organisationsformen zeigten deutlich, wie groß die Umwälzungen im System sind und welch enormer Klärungsbedarf noch besteht. Auf der anderen Seite warf auch die Zukunft ihre Schatten voraus, als es um computergestützte Dokumentation ging – heftige Diskussionen über Sinnhaftigkeit und Risiken im Plenum waren die Folge.

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Donnerstag Abend geht es los in Richtung Göttingen und damit zum 11. Deutschen Medizinrechtstag. Und mit fährt nicht nur unsere freudige Erwartung, sondern auch ein ganz schön volles Auto. Denn man möchte kaum glauben, was für einen zweitägigen Kongress doch alles an Material nötig ist! Nur etwa die Hälfte davon besteht aus Papier – wie Namensschilder, Podiumsschilder, Teilnehmermappen, Teilnehmerlisten, Raum-Ausschilderung, Visitenkarten… Nochmals ebenso groß ist ein zweiter Haufen, der bei uns das Etikett „Technik“ trägt: Präsentations-Laptop, Ersatz-Laptop, Beamer, USB-Sticks, externe Laufwerke, Fernbedienung, Netzteile, Ladegeräte, Fotoapparat, Reserve-Batterien… – man sollte meinen, wir packen einen ganzen Elektrofachhandel ein. Und auch ganz banale Dinge wie Verlängerungskabel und Mehrfachsteckdose müssen schließlich mit, denn wer kennt schon im Vorfeld die Gegebenheiten im Vortragssaal bis ins Detail?

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