Archiv für November, 2009

Wenn eine Debatte erstmal hinreichend emotional aufgeladen ist, dann darf man bitteschön kein von Weisheit durchtränktes Resultat erwarten. Derart aufgeladen ist ohne Zweifel die Diskussion um Telemedizin. Da trifft es sich ergänzend, dass die Diskutanten die Terminologie beherzt inkongruent besetzen.

Vorab möchte ich mal zwei Punkte festhalten:

  • nicht alle, die mal anderer Meinung sind, müssen sogleich blöde oder böse sein
  • der persönliche Kontakt zwischen Arzt und Patient wird heute und morgen noch nicht vollständig abgeschafft

Alles darüber hinaus ist derzeit Dissens in Deutschland. Und weil das Thema eine der großen Kontroversen der nächsten Jahre zu werden verspricht, haben wir in der diesjährigen Studie “Ärzte im Zukunftsmarkt Gesundheit” die Mediziner nach ihrer Einschätzung gefragt.

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Grausen und Zorn spüre ich noch heute ganz lebhaft, wenn ich mich daran erinnere, welches Ausmaß an Akten, Formularen, Telefonaten es mich über viele Monate hinweg gekostet hat, die WC-Tür für den Rollifahrer in unserem Team verbreitern zu lassen. Und am Ende haben wir es einfach selbst gemacht, an einem Samstag. Ohne Formulare, mit Hammer und Säge.

Wer trägt eigentlich die Kosten, eine Arztpraxis barrierefrei zu gestalten? Was muss der Vermieter erbringen? Wo gibt’s welche Zuschüsse? Wer will, wer soll mitreden und genehmigen? Wer kann helfen, wo gibt’s das erforderliche Know-how rund um die involvierten Normen und Vorschriften?

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Seit ihren Anfängen vor nunmehr über zwölf Jahren führt die Arzt-Auskunft Patienten und Mediziner gezielt zusammen – anhand von Therapieschwerpunkten und Qualifikationen. Dabei sind es gerade die Fachgesellschaften, die mit ihren Zertifikaten Patienten eine wichtige Orientierungsmarke an die Hand geben.

Ein fehlender Zahn. Eine Lücke, die geschlossen werden muss: Ein Zahnimplantat muss her. Für viele Menschen zählt dies nicht gerade zu den erfreulichsten Erfahrungen und geht mit mannigfaltigen Bedenken einher: Wird das Implantat auch halten? Wie wird es hinterher aussehen? Bei wem bin ich gut aufgehoben? Hier kann ein Fachgesellschafts-Zertifikat Sicherheit und Orientierung geben.

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