Archiv für Mai, 2009

Die Neufassung des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) hat offenbar bei vielen Ärzten für Unsicherheit gesorgt. Viele Fragen erreichen uns, was denn nun noch erlaubt sei. Darf ich Patienten noch per Brief auf Vorsorgetermine oder einen “Tag der offenen Tür” hinweisen? Und wie ist es, wenn ich per Telefon oder E-Mail Kontakt aufnehmen will? Darf ich Patienten noch seine Laborergebnisse faxen, oder ist das auch schon verboten?

Wir haben nachgefragt: Ärzten ist es nach Auskunft der Anwälte auch nach dem neuen UWG weiterhin gestattet, ihre Patienten per Post zum Beispiel auf Angebote und Aktionen der Praxis hinzuweisen. Es handelt sich dabei zwar um Werbung, die Zustellung von Briefen ist von der Verschärfung der Rechtslage jedoch nicht betroffen.

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Karl Valentin hat gesagt, “Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit!”. Nun ist es nicht wirklich Kunst, wenn unsere Jury einmal im Jahr den Preisträger unseres “Publizistik-Preises” ermittelt, aber Arbeit, das bereitet das Verfahren dann doch: Jedes Jahr erreichen uns klar über hundert Arbeiten, die sich um die Auszeichnung bewerben.

Und da machen sich die Autoren, oder deren Redakteure, Chefredakteure bzw. die zuständige Abteilung der ganz großen Sender schon richtig Arbeit; sie füllen unsere gestrengen Formulare aus, bis zum letzten Jota.

In erster Schicht teilen sich die Juroren dann die Werke nach Genre auf, arbeiten Stapel von Büchern, Zeitschriftenartikeln, Hörfunk- und TV-CDs durch, klicken durch Online-Angebote, tragen akribisch ihre Häckchen in die Schemata ein, die bei den zutiefst unterchiedlichen Werken einen Vergleich, eine Bemessung möglich machen sollen.

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