Archiv für 2009

Alles Gute!

von | 22. Dezember 2009 | Allgemein

Schon wieder Neujahr. Dabei hätte das alte Jahr noch für Monate gereicht.

Nun denn, das Jahr geht nicht langsam, dafür aber ganz sicher dem Ende entgegen – da wird es Zeit, allen eine frohe Weihnacht und alles Gute für das neue Jahr zu wünschen.

Einen Dank allen, die uns tatkräftig unterstützt und unsere Arbeit begleitet haben – ob mit Lob, mit Konstruktivem wie auch mit Kritik. Wir freuen uns auf das neue Jahr mit zahlreichen neuen und alten Projekten, interessanten und lebhaften Diskussionen und sind gespannt, was es sonst noch so mit sich bringt…

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Ganz selbstverständlich nutzt man am laufenden Band die verschiedensten technischen Plattformen. Wenn dann der Computer mal abstürzt oder der Fahrkartenautomat “out of order” ist, raufen wir uns die Haare und schimpfen auf die Technik. Dabei sind das harmlose Sperenzchen. Andere haben beständig gravierendere Probleme mit der Technik. Ein Blinder kann keinen Text auf dem Bildschirm lesen. Bei einer motorischen Beeinträchtigung hilft die normale Computermaus nicht weiter. Für Menschen mit Lernschwierigkeiten erscheinen Websites meist einfach nur als Fachchinesisch. Gerade heute, wo computergestützte Kommunikation immer mehr ins Gesundheitswesen einzieht, Telematik und eHealth in aller Munde sind, dürfen Menschen mit Behinderungen nicht wegen unbedachter Technik-Designs ausgegrenzt werden.

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Natürlich darf man auf seine Arbeit stolz sein. Auf die Frage, was denn so besonderes an der Arzt-Auskunft ist, antworte ich zuerst: Die Masse und Qualität der Informationen. So gut, dass sogar Google höchstpersönlich unsere Adresssätze benutzt, damit man in Google Maps alle deutschen Arztpraxen finden kann. Und es ist nicht einfach, Google zu überzeugen. Gleiches gilt für die Bundesregierung: Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales nutzt die Arzt-Auskunft auf seinem Portal www.einfach-teilhaben.de.

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Heute ist der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung. Ein Tag, der von den Vereinten Nationen ausgerufen wurde, um das Bewusstsein der Öffentlichkeit für die Probleme von Menschen mit Behinderung wach zu halten und den Einsatz für Würde, Rechte und das Wohlergehen dieser Menschen zu fördern.

Wir wollen mit all’ unseren Kräften mit anpacken. Dafür haben wir gemeinsam mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), der Ärzte Zeitung, Lifeline.de und einfach-teilhaben.de das Projekt „Barrierefreie Praxis“ ins Leben gerufen.

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Wenn eine Debatte erstmal hinreichend emotional aufgeladen ist, dann darf man bitteschön kein von Weisheit durchtränktes Resultat erwarten. Derart aufgeladen ist ohne Zweifel die Diskussion um Telemedizin. Da trifft es sich ergänzend, dass die Diskutanten die Terminologie beherzt inkongruent besetzen.

Vorab möchte ich mal zwei Punkte festhalten:

  • nicht alle, die mal anderer Meinung sind, müssen sogleich blöde oder böse sein
  • der persönliche Kontakt zwischen Arzt und Patient wird heute und morgen noch nicht vollständig abgeschafft

Alles darüber hinaus ist derzeit Dissens in Deutschland. Und weil das Thema eine der großen Kontroversen der nächsten Jahre zu werden verspricht, haben wir in der diesjährigen Studie “Ärzte im Zukunftsmarkt Gesundheit” die Mediziner nach ihrer Einschätzung gefragt.

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Grausen und Zorn spüre ich noch heute ganz lebhaft, wenn ich mich daran erinnere, welches Ausmaß an Akten, Formularen, Telefonaten es mich über viele Monate hinweg gekostet hat, die WC-Tür für den Rollifahrer in unserem Team verbreitern zu lassen. Und am Ende haben wir es einfach selbst gemacht, an einem Samstag. Ohne Formulare, mit Hammer und Säge.

Wer trägt eigentlich die Kosten, eine Arztpraxis barrierefrei zu gestalten? Was muss der Vermieter erbringen? Wo gibt’s welche Zuschüsse? Wer will, wer soll mitreden und genehmigen? Wer kann helfen, wo gibt’s das erforderliche Know-how rund um die involvierten Normen und Vorschriften?

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Seit ihren Anfängen vor nunmehr über zwölf Jahren führt die Arzt-Auskunft Patienten und Mediziner gezielt zusammen – anhand von Therapieschwerpunkten und Qualifikationen. Dabei sind es gerade die Fachgesellschaften, die mit ihren Zertifikaten Patienten eine wichtige Orientierungsmarke an die Hand geben.

Ein fehlender Zahn. Eine Lücke, die geschlossen werden muss: Ein Zahnimplantat muss her. Für viele Menschen zählt dies nicht gerade zu den erfreulichsten Erfahrungen und geht mit mannigfaltigen Bedenken einher: Wird das Implantat auch halten? Wie wird es hinterher aussehen? Bei wem bin ich gut aufgehoben? Hier kann ein Fachgesellschafts-Zertifikat Sicherheit und Orientierung geben.

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Das Social Web ist zweifellos das Gegenteil einer Hängematte. Es braucht schon ein ordentliches Maß an Zeit und Enthusiasmus, sich da hinein zu begeben. Ein Übermaß an freier Zeit steht den Ärzten hierzulande ja eher nicht zur Verfügung. Und doch gibt es im deutschsprachigen Raum schon ein halbes Dutzend Plattformen ausschließlich für Ärzte. Begeben die sich dennoch in diese noch jungen virtuellen Welten? Und wenn ja, wofür?

Als ein Segment der diesjährigen Befragung für die Studie “Ärzte im Zukunftsmarkt Gesundheit” haben wir danach gefragt.

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Überraschungen kann man nicht voraussehen, das haben sie eben so an sich. Und wenn wir den Medizinklimaindex (MKI) abfragen, sind wir mittlerweile auf einiges vorbereitet. Wir befragen die niedergelassenen Ärzte, Zahnärzte und Psychologischen Psychotherapeuten nach ihrer Einschätzung der aktuellen wirtschaftlichen Lage und den Erwartungen für die kommenden sechs Monate – analog zum IFO-Geschäftsklimaindex.

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Schlimm genug, wenn man von Krankheit geplagt ist. Wenn Knochen schmerzen, Allergien Sorgen machen oder Migräne quält. Kaum jemand tut es mit Freude, doch wer betroffen ist, sucht Informationen: Hintergründe über die Ursachen seiner Erkrankung, Therapiemöglichkeiten und Heilungschancen.

Doch umso schlimmer, wenn zu dem ohnehin vorhandenen Leidensdruck nun noch ein neuer hinzukommt: Das “Nur-Bahnhof-Verstehen”-Syndrom. Ein bedrückender Schmerz, entstanden dadurch, dass angeblich an Patienten gerichtete Publikationen mit Fachbegriffen um sich werfen, Zusammenhänge nicht zufriedenstellend erklären und mehr Fragen aufwerfen als sie klären. Gerade das, was Erkrankte am allerwenigsten gebrauchen können.

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