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Wird das Kind krank, leiden Eltern und Kinder gleichermaßen. Dazu kommt, dass kleine Patienten oftmals große Angst vor Ärzten, Spritzen und Co. haben. Unsere neue interaktive Bilderbuch-App „Doktor Lilliput“ soll Vorschulkindern zwischen 3 und 6 Jahren diese Angst
nehmen –und sie gleichzeitig über die Wunderwelt des menschlichen Körpers aufklären.

Entdeckungsreise durch den menschlichen Körper
Im Zentrum der atmosphärisch gestalteten Bilderbuchgeschichte stehen der fingernagelgroße Doktor Lilliput, sein sprechender Arztkoffer Luis und der fliegende Krankenwagen Paula.

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Gesundheit

Wie passen diese beiden Themen zusammen? Das erste Thema ist auf die Gesundheitspolitik bezogen; das zweite Thema ist eher wissenschaftlich ausgerichtet. Mein Vortrag auf der Jahrestagung der Stiftung Gesundheit sollte die Verbindung zwischen beiden Themen herstellen und daraus auch notwendige Konsequenzen ableiten:

A. Politisches Ziel der Gesundheitspolitik ist parteiübergreifend nach allen Bekundungen, eine für alle Bürger zugängige nach dem gesicherten Stand wissenschaftlicher Erkenntnisse notwendige medizinische Versorgung unter Berücksichtigung der demographischen Entwicklung und des medizinischen Fortschritts.

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Paragraphenzeichen

Arztbewertungsportale müssen die Identität ihrer Nutzer nicht preisgeben. Das hat der Bundesgerichtshof 2014 entschieden. In dem konkreten Fall hatte ein Arzt aus Schwäbisch Gmünd von dem Bewertungsportal Sanego die Herausgabe der persönlichen Daten eines Nutzers gefordert. Dieser hatte auf dem Portal wiederholt unwahre Tatsachenbehauptungen über die Praxis des Arztes veröffentlicht: etwa, dass dort Patientenakten in Wäschekörben gelagert wären und mit Wartezeiten bis zu vier Stunden zu rechnen sei. Der Arzt konnte die Behauptungen entkräften und Sanego musste diese von seinem Portal löschen. Für die Herausgabe der persönlichen Daten des Nutzers sahen die Richter allerdings keine Rechtsgrundlage. Das Urteil des BGH ändert damit nichts – es schreibt den Status quo fest.

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Bildnachweis: Rainer Sturm/pixelio.de

Barrierefreie Praxen sind (nicht nur in der Gynäkologie) eine Rarität, zudem gibt es kaum verlässliche Informationen über die tatsächlichen Bedingungen vor Ort. Viele Angaben – gerade im Internet – beruhen auf Selbsteinschätzungen der Ärzt_innen. Welche Kriterien dabei zugrunde gelegt werden bleibt unklar. Und Barrierefreiheit im Kontext der Gynäkologie bedeutet nicht nur einen schwellenlosen Zugang zur Praxis zu haben, sondern auch eine barrierefreie Toilette, sowie Platz (für Rolli, Hebelifter, Assistentin) und Zeit zum Aus- und Ankleiden. Das größte Hindernis ist jedoch der Behandlungsstuhl, der fast nie genügend absenkbar ist – eine Behindertenzeitschrift schrieb einst von der „Besteigung des Mount Gyn“[1], für die körperlich beeinträchtigte Frauen gegebenenfalls auf einen Hebelifter zurückgreifen können müssen.

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Mama, Mia und das Schleuderprogramm

Sie sind traurig, gar nicht ansprechbar oder machen Versprechungen, die sie nicht halten können. Für Kinder ist das Verhalten psychisch kranker Eltern oft schwer zu verstehen. Wenn die Mutter oder der Vater in sich gekehrt, wütend oder verzweifelt ist, suchen Kinder nach Erklärungen – und finden diese dann häufig bei sich selbst. Sie glauben dann, sie hätten etwas falsch gemacht und trügen die Schuld an dem Gemütszustand von Mutter oder Vater.

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Bildnachweis: © Heiko Specht

Birgit Pscheidl: Welche Merkmale sollten Patienteninformationen und speziell Gesundheitsratgeber aufweisen?

Tanja Wolf: Patienteninformationen und Gesundheitsratgeber sollten Menschen in die Lage versetzen, aufgrund von unverzerrten Information selbst zu entscheiden. Dafür müssen die Informationen unabhängig, verständlich und ausgewogen sein. Sie müssen also Nutzen und Schaden aller Optionen vermitteln, auf dem aktuellen wissenschaftlichen Stand sein und die Erkrankung und ihre Risiken ohne Übertreibungen vermitteln. Sinkt beispielsweise das Risiko einer Hüftfraktur durch eine Behandlung von zwei Prozent auf ein Prozent, bedeutet dies keine Halbierung des Risikos.

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Mit weit aufgerissenem Mund jubeln wenn ein Toooooooor fällt – für Menschen denen Zähne fehlen undenkbar. Sie schämen sich und möchten das ästhetische Manko verbergen. Aber Zahnlücken sehen nicht nur unschön aus, sie können auch gesundheitliche Probleme verursachen. Wie Zahnimplantate dann helfen können und worauf es dabei ankommt erklärt PD Dr. med. dent. Sönke Harder:

Wenn Patienten durch altersbedingte Krankheiten wie Karies oder Parodontitis die ersten Zähne verloren haben, empfehlen ihnen Zahnärzte meistens, die Lücke schnell zu behandeln. Dabei sind nicht nur ästhetische Gründe ausschlaggebend. Es gibt auch viele medizinische Gründe, die dafür sprechen, sie mit einem Zahnimplantat zu füllen, zum Beispiel die Wanderung der restlichen Zähne.

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“Choosing Wisely”: Welcher Arzt wollte das nicht – kluge Entscheidungen mit und für Patienten treffen? Auf einem Workshop der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie auf dem DGIM-Kongress gingen Experten der Frage nach, ob die nordamerikanische Initiative „Choosing Wisely“ ein Modell auch für das deutsche Gesundheitswesen sein könnte.

Mutiger Zwischenruf

Der Arzt und Philosoph Howard Brody trifft einen Nerv, als er 2010 in einem viel beachteten Artikel im New England Journal of Medicine die Frage nach Überversorgung[1] stellt – mitten in der Wirtschafts- und Finanzkrise, die auch das Gesundheitssystem nicht verschont hat: Für die zukunftssichere Weiterentwicklung und Finanzierbarkeit der Gesundheitsversorgung trügen alle Beteiligten Verantwortung – auch die Ärzte, sagt Brody, seit 2006 Direktor des „Institute for the Medical Humanities“ und Professor für Allgemeinmedizin an der Universität Texas.

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Bildquelle: Lupo / pixelio.de

Viele deutsche Journalisten berichten über die Fußball-WM in Brasilien – aber der querschnittsgelähmte Florian Hebbel hat einen ganz eigenen Blickwinkel. Aus der Rollstuhl-Perspektive berichtet er nicht nur vom Geschehen auf dem Platz, sondern vor allem auch, wie er auf Rollen in den Flugzeugen, Hotels und Stadien zurechtkommt. Seine Erlebnisse hält er in einem Blog fest. Für das Spiel Deutschland gegen Portugal bekam Hebbel zum Beispiel ein dreiköpfiges Team bereitgestellt, das ihn zur Pressetribüne brachte – das ist natürlich mehr, als sich der gemeine Fußballfan mit Behinderung erhoffen kann.

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Public Viewing bei der WM

„Müller läuft und läuft und läuft. Er passt zu Podolski und … Toooooor! Tor für Deutschland!“ Wäre das nicht schön, wenn heute unsere deutsche Nationalelf mit einer solchen Szene ihren Einzug ins Achtelfinale perfekt machen würde? Ob im heimischen Garten oder beim Public Viewing darf dann wieder gefeiert werden. Während unsere Jungs im brasilianischen Recife bei 27 Grad und 70 Prozent Luftfeuchtigkeit gegen die USA wahrscheinlichch ordentlich ins Schwitzen kommen, erwarten wir hier im Norden Deutschlands immerhin 20 Grad. Auch wenn sich hier kein brasilianisches Sommerfeeling einstellt: Wer jetzt den Sonnenschutz vergisst, dessen Freude wird spätestens am nächsten Tag getrübt. Nämlich dann, wenn die Folgen des letzten Public Viewing-Ausflugs deutlich werden: Sonnenbrände auf den Schultern, im Gesicht und sogar auf der Kopfhaut.

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