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Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Das lässt sich zum Beispiel bei der Stellensuche beobachten: Ein Blick aufs Foto und schon bilden sich Arbeitgeber ganz automatisch ein Urteil über die Kandidaten. Liegt kein Bewerbungsbild bei, begeben sich viele im Internet auf die Suche. Schließlich möchte man wissen, wer sich da beworben hat. Mit diesem Wunsch, zur Person ein Gesicht vor Augen zu haben, stehen Arbeitgeber nicht allein da. Gerade im Gesundheitsbereich, wo das Vertrauen zwischen Arzt und Patient eine besonders wichtige Rolle spielt, möchten Patienten gerne sehen, mit wem sie es zu tun haben werden – am besten schon bevor sie zum ersten Mal in die Praxis kommen.

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angstfreies Lächeln

Immerhin 70 Prozent der Patienten geben zu, sich vor dem Zahnarztbesuch zu fürchten. Doch für zehn Prozent ist der Gedanke an Bohrer und Spritzen unerträglich. Schon das Geräusch des Saugers löst bei ihnen Panik aus. Patienten, die den Zahnarztbesuch aufgrund ihrer Angst systematisch vermeiden, gelten als Zahnbehandlungsphobiker, auch Dentalphobiker oder Odontophobiker genannt. Sie führen ein „Schattendasein“, da sie nie in der Zahnarztpraxis auftauchen. Trotzdem fallen sie auf, denn den schlechten Gesundheitszustand ihrer Zähne können sie auf Dauer nicht verbergen. Der Statistik nach gehören vor allem Frauen zwischen 20 und 40 Jahren zu den Betroffenen. Besonders dann, wenn ihnen der familiäre Rückhalt fehlt oder sie aus einer finanziell benachteiligten Familie stammen.

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Neben speziellen Behinderten-Sportvereinen, wollen immer mehr Sportvereine die Inklusion von Menschen mit Behinderungen fördern. Damit Menschen mit und ohne Behinderungen gemeinsam Sport treiben können, müssen innerhalb der Vereinsstrukturen bestimmte Bedingungen erfüllt sein: etwa Vorkehrungen zur Barrierefreiheit wie ebenerdige Zugänge und barrierefreie sanitäre Anlagen sowie eine Kultur, bei der alle Vereinsmitglieder auch Menschen mit Einschränkungen als vollwertige Mitspieler anerkennen. Um Sportvereine und -verbände dabei zu unterstützen, hat der Deutsche Behindertensportverband (DBS) den „Index für Inklusion im und durch Sport“ entwickelt. Ziel ist es, den Ausbau einer inklusiven Sportlandschaft in Deutschland voranzutreiben. Gefördert wurde das Projekt vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS).

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Bohrend, stechend, hämmernd, drückend und fast immer unerträglich. Für Millionen Menschen sind Schmerzen ständig präsent. Egal, ob im Kopf, im Rücken, in den Gelenken oder Nerven – sie treiben die Betroffenen in die Verzweiflung und schränken ihr Leben ein. Doch Hilfe ist möglich! Mit geeigneten Therapien lassen sich Schmerzen gut behandeln kann. Die Betroffenen müssen lernen, den Schmerz zu verstehen. Dann sind sie fähig, aktiv gegen ihre Probleme anzugehen. Die Multimodale Schmerztherapie gilt hierbei als die effektivste Behandlungsform chronischer Schmerzen. Sowohl körperliche Ursachen wie Verletzungen, altersbedingter Verschleiß oder Fehlbelastungen am Arbeitsplatz als auch psychische Faktoren wie Konflikte in der Familie oder im Beruf werden gleichermaßen berücksichtigt. Diese fachübergreifende Behandlung durch spezialisierte Ärzte und Therapeuten hilft Patienten mit chronischen Schmerzen, ihr Leiden zu lindern und ihre Lebensqualität zu steigern.

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Patienten als Zielgruppe

Good Governance – die Maßgaben ordentliche Unternehmensführung gelten nicht nur als Maxime für die großen Konzerne. Die Arbeit von ordentlicher Buchführung, sorgfältiger Mittelverwendung, sorgsamer Mitarbeiterführung, langfristiger Planung und akkurater Publikation der Arbeit, sind eigentlich Selbstverständlichkeiten. Und sie gelten natürlich nicht nur für die großen Konzerne, sondern haargenau so für kleine und mittlere Unternehmen wie auch andere Körperschaften wie eben Stiftungen, Vereine und andere Non-Governmental Organizations (NGOs), auch wenn sie gemeinnützig tätig sind und auf der Basis des Social Entrepreneurship arbeiten, als Sozial-Unternehmen.

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Wie gewappnet ist die Zahnärzteschaft für die Qualitätsdebatte? Zum fraglichen Umgang mit Kritik in dieser Branche:

Einen guten Arzt oder Zahnarzt zu finden, ist für Patienten eine entscheidende Frage – und fast immer eine, die kaum zu beantworten ist. Die wahre Qualität von Titeln, Fortbildungen oder Zertifizierungen ist für Laien schwer zu durchschauen, und ob ein Arzt handwerklich gut arbeitet oder sich nach aktuellen wissenschaftlichen Belegen richtet, kann ein Patient nicht beurteilen. Wer als Patient etwa zum Zahnarzt muss, soll mitentscheiden, ob eine Füllung gemacht wird oder ein Inlay, ob Metall oder Kunststoff in den Zahn kommt oder, im Falle einer Krone, auf den Zahn. Ob Implantate die richtige Wahl sind, und wenn ja, wie viele. Notwendiges von Überflüssigem zu unterscheiden, wäre wichtig. Denn Untersuchungen haben immer wieder ergeben, dass sich Untersuchungsmethoden, Diagnosen und Behandlungspläne in der Zahnmedizin teilweise deutlich unterscheiden und dass notwendige und nicht notwendige Maßnahmen häufig nebeneinander stehen.

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„Gesund leben mit Diabetes“ – unter diesem Motto steht die aktuelle, dreijährige Kampagne der Internationalen Diabetes Foundation (IDF). Nicht nur am heutigen Welt­dia­betestag verdient dieser Vorstoß unsere Aufmerksamkeit. Denn das Bewusstsein für einen gesunden Lebensstil zu stärken und die Gesundheit zukünftiger Generationen zu schützen, ist ein zentrales Thema unserer Zeit. Gesundheit ist kein Zufallsprodukt, sondern in hohem Maße beeinflussbar. Unsere Lebensweise kann gesundheitliche Risiken bannen und unser körperliches wie seelisches Wohlbefinden lange erhalten.

Das Rezept für ein gesundes Leben scheint simpel: Sich reichlich bewegen und gesund ernähren hält fit. Doch mit der Umsetzung dieser Empfehlungen im Alltag tun wir uns häufig schwer. Das Angebot an Fertiggerichten verführt uns gerade im hektischen Arbeitsalltag zur „schnellen Küche“. Dabei verlieren wir aber leicht den Überblick darüber, was wir täglich tatsächlich essen. Und dass der Körper jedes Zuviel speichert, liegt in seiner Natur: Die Fettreserven sicherten dem Menschen das Überleben zwischen Ernte- oder Jagdperioden. Hier und heute kennen wir „schlechte Zeiten“ kaum noch und auch die Notwendigkeit, uns zu bewegen, gehört für viele von uns nicht mehr zum Lebensalltag.

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Gemeinsam gegen das Vergessen. Das Ärztenetz Südbrandenburg stellt mit diesem Konzept in einer ländlichen Region trotz Ärztemangel und einem überdurchschnittlichen Alter der Bevölkerung eine umfassende und hochwertige Betreuung und Versorgung für Menschen mit einer dementiellen Erkrankung sicher.

Die umfangreichen Pflege- und Betreuungsangebote im Konzept Lebensfreude sind darauf ausgerichtet, Patienten und Angehörigen von Demenzkranken jeweils so viel Unterstützung anzubieten, wie gerade benötigt wird. So wird den Patienten ermöglicht, möglichst lange in ihrer vertrauten Umgebung verbleiben zu können – stationäre Aufenthalte in Klinik oder Pflegeheim werden deutlich reduziert beziehungsweise zeitlich verzögert. Insbesondere pflegenden Angehörigen wird die Möglichkeit eröffnet, ihre aufopferungsvolle Tätigkeit besser unterstützt und damit länger wahrnehmen zu können. Dazu hat das ANSB ein 6-stufiges Betreuungssystem für dementiell Erkrankte entwickelt.

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Ärztin begutachtet Röntgenbild.

Der Medizinrechtsanwälte e.V. hat seinen Gutachterpool vergrößert. Den Vertrauensanwälten des Medizinrechts-Beratungsnetzes stehen ab sofort weitere fünfhundert Ärzte als medizinische Gutachter zur Seite. Damit hat sich der Fundus an medizinischen Experten, die unsere Juristen in medizinischen Fragen beraten, mehr als verdoppelt. Beim Medizinrechts-Beratungsnetz können Ärzte und Patienten einen Beratungsschein beantragen. Der ermöglicht ihnen ein kostenfreies medizinrechtliches Orientierungsgespräch mit einem Vertrauensanwalt in ihrer Nähe.

In den Orientierungsgesprächen geht es vielfach um vermeintliche Behandlungsfehler, um eine Frühverrentung aus medizinischen Gründen, die Ablehnung von Leistungen durch die Krankenkasse, um berufsrechtliche oder Gebührenfragen der Ärzte – um nur einige der Beispiele aufzuzählen, in denen Medizinrechtsanwälte für Patienten und Ärzte tätig werden können. In einem Orientierungsgespräch geht es zunächst einmal darum, den Sachverhalt zu erfassen, nach ersten Antworten zu suchen und die Frage zu klären, ob eine Weiterverfolgung der Angelegenheit überhaupt sinnvoll ist.

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Schuppende, gerötete und entzündete Stellen auf der Haut – die unschönen Begleiterscheinungen einer Psoriasis, umgangssprachlich Schuppenflechte, sind unübersehbar. Betroffene stehen häufig unter einem großen Leidensdruck. Durch ihre auffälligen Hautveränderungen fühlen sie sich zum Teil ausgegrenzt und abgelehnt. Heute ist Welt-Psoriasis-Tag, Zeit über anhaltende Vorurteile der Erkrankung aufzuklären.

Wenn die Schuppen rieseln

„So, wie das aussieht, kann das doch nur ansteckend sein!“ Falsch, fest steht: Psoriasis ist nicht ansteckend. Richtig ist zwar auch, dass die chronisch-entzündliche Erkrankung nicht vollständig heilbar ist, doch mit der richtigen Behandlung lässt sie sich gut in den Griff bekommen. Falsch ist außerdem, dass Psoriasis durch mangelnde Körperpflege oder nur bei psychisch labilen Menschen auftritt. Bei der Erkrankung spielt ganz einfach die körpereigene Immunabwehr verrückt: Die Haut erneuert sich in rasendem Tempo. So schnell sie sich neu bildet, so schnell stirbt sie auch wieder ab.

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