1. Platz für Beitrag zur Palliativversorgung: Annette Hoth. © Matthias Kindler

Für ihre ZDFzoom-Reportage: „Letzte Tage, gute Tage? Palliativversorgung in Deutschland“ hat Annette Hoth Menschen an ihrem Lebensende besucht. Nicht alle von ihnen haben das Glück, ihre letzten Tage in einem Hospiz verbringen zu können, denn die große Mehrheit der Menschen in Deutschland stirbt im Krankenhaus oder Pflegeheim. Daher erkundet Hoth auch weitere Modelle der Palliativversorgung und beschreibt, was sich ändern muss, damit ein würdevoller Tod in Zukunft für mehr Menschen möglich ist. Im Blog erzählt die Journalistin, wie sie der manchmal belastende Dreh verändert hat.

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Jahresempfang Stiftung Gesundheit 2016

Warum findet der Jahresempfang einer Hamburger Stiftung eigentlich in Berlin statt? Das hat mindestens zwei gute Gründe: Zum einen spielen sich große Teile der deutschlandweiten Stiftungsarbeit ohnehin in der Hauptstadt ab, zum anderen hätten sich unsere rund hundert Gäste zwischen den 35 Schreibtischen bei uns in der Zentrale doch recht arg drängen müssen. Bereits zum vierten Mal haben sich daher rund 100 Besucher in der Hörsaalruine des Medizinhistorischen Museums der Charité in Berlin versammelt. In diesem Jahr kamen sie auch zusammen, um den zwanzigsten Geburtstag der Stiftung Gesundheit zu feiern.

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SUSTAIN Logo - square

Die Stiftung Gesundheit Fördergemeinschaft ist Projektpartner des europäischen Versorgungsforschungsvorhabens SUSTAIN. Das Akronym steht für Sustainable Tailored Integrated Care for Older People in Europe. Mit Mitteln aus dem Horizon 2020 Forschungs- und Innovationsprogramm der Europäischen Kommission wird das Konsortium untersuchen, welche Modelle für die individuell angepasste, integrierte Versorgung von Menschen über 65 besonders gut geeignet und langfristig finanzierbar sind. So zahlreich wie die Herausforderungen sind die unterschiedlichen Projektstandorte: In einer Serie stellen wir sie vor.

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Die Rate an Kaiserschnitten nimmt in Deutschland stetig zu © HBR, creative commons

In Deutschland kommen immer mehr Kinder durch einen Kaiserschnitt zur Welt. Im Jahr 2014 waren es knapp 32 Prozent aller Geburten. Obwohl Mediziner und Medien den Kaiserschnitt kritischer als vor einigen Jahren bewerten und Studien die Aufmerksamkeit zunehmend auf Langzeitfolgen für Mutter und Kind lenken, scheint der Trend zur Schnittentbindung ungebrochen. Dabei ist die Zahl der Geburten, bei denen es zu einer erheblichen Gefährdung für Mutter oder Kind kommt und die deshalb einen Kaiserschnitt erfordern, gleich geblieben.

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Der alljährliche Berg aus Einsendungen gehört zum Stiftungs-Office wie Geschenke unterm Tannenbaum.

Der Grund, warum Goethe so inflationär zitiert wird, ist schnell benannt: Der Mann hat einfach immer Recht. Beispiel gefällig? „Ein Kranz ist gar viel leichter binden, als ihm ein würdig Haupt zu finden.“ So – na gut, so ähnlich – formulieren es die Juroren des Publizistik-Preises der Stiftung Gesundheit jedes Jahr in ihren Urteilen. Nicht, weil es keine würdigen Häupter gäbe – sondern eher zu wenig Kränze. Grund genug, rund zwei Wochen vor der Preisverleihung auf dem Jahresempfang 2016 zu erklären, wie in einem zweistufigen Jury-Verfahren herausragende Beiträge im Gesundheits- und Medizinjournalismus identifiziert werden.

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Porträtfoto von Dr. Frank Stehr

Die Krankheit trägt einen langen Namen – und der ist genauso schwierig wie ihre Diagnose und Verlauf: Neuronale Ceroid Lipofuszinose, kurz NCL, ist die häufigste Form von Kinderdemenz. Ein schrittweiser Abbau von Neuronen führt bei den Betroffenen zur Erblindung, geistigem Abbau, motorischen Störungen, Epilepsie und einem vorzeitigen Tod – meistens noch vor dem 30. Lebensjahr. Dieser Krankheitsverlauf ist ebenso tragisch wie unausweichlich, denn die Forschung steckt noch in den Kinderschuhen. Die NCL-Stiftung arbeitet daran, dass das nicht so bleibt: Sie möchte Betroffenen und Angehörigen eine Perspektive geben – und kümmert sich daher um die Vernetzung, Förderung und Koordinierung der verschiedenen Forschungsansätze.

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Porträt von Max-Hubertus Allert

Erwachsenen Patienten einen Eingriff zu erklären, ist schon schwer genug. Aber wie schildert man einem Kind, dass eine Polypenentfernung kein Grund zur Besorgnis ist? Viele Ärzte sind in der kindgerechten Kommunikation schon an ihre Grenzen geraten. Auch Dr. Max-Hubertus Allert ging es nicht anders – was ihn auf eine unkonventionelle Idee gebracht hat: Er schrieb „Kalle wird operiert“ – ein Kinderbuch, das jungen Patienten die Angst nehmen soll. Allerts Plan hat funktioniert: Das Buch wurde von der Stiftung Gesundheit zertifiziert.

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Auch Führungskräfte können nicht alles wissen – vor allem bei schwierigen Rechtsfragen, die Arbeit oder Karriere betreffen, sind sie auf die Hilfe von juristischen Spezialisten angewiesen. Aber wen fragen sie dann? Entscheider im Gesundheitswesen will der Medizin-Management-Verband dafür ein Partner sein: Er bietet seit Beginn des Jahres 2016 eine Rechtsberatung für seine Mitglieder an, deren Kosten bereits im Mitgliedsbeitrag enthalten sind. Die interdisziplinär ausgelegte Vereinigung von Führungskräften im Gesundheitswesen kooperiert dafür mit der „United Leaders Association“ (ULA), der Vereinigung der deutschen Führungskräfteverbände. Ihr Hauptgeschäftsführer Ludger Ramme erklärt, wie Mitglieder von dem neuen Angebot profitieren.

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Demenz – darf man darüber lachen? Unbedingt, finden Thomas Klie und Peter Gaymann: Sie haben mit dem im medhochzwei-Verlag erschienenen Buch „Demensch – Für einen menschenfreundlichen Umgang mit Demenz“ eine Kollektion aus Texten und Zeichnungen vorgelegt, die den öffentlichen Diskurs über diese Krankheit verändern kann. Weil sie geistreich zeigt, dass Humor für Toleranz unabdingbar ist: Jenseits von platten Witzen bleibt viel Raum, der Demenz ohne Scham und Furchtsamkeit zu begegnen. Indem man mit den Betroffenen lacht – und nicht über sie.

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Dr. Steffen Köhler von Dentilegus

Aus medizinischer Sicht sind die meisten Zahnprobleme kein Problem mehr: Insbesondere die Implantologie macht vieles möglich – allerdings ist zeitgemäßer Zahnersatz für einen immer größer werdenden Teil der Bevölkerung zunehmend unerschwinglich. Die dentilegus-Stiftung macht moderne zahnmedizinische Versorgungsmöglichkeiten, die derzeit nur mit erheblichen Zuzahlungen zu haben sind, sozial benachteiligten Gruppen zugänglich. Das Stiftungskonzept nützt allerdings nicht nur Patienten – auch junge Zahnärzte sollen bei ihrer Ausbildung profitieren.

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