Hierzu ein Beispiel von einem Betroffenen:
Meine erste Begegnung mit dem Jobcenter gestaltete sich recht sonderbar. Wurde ich doch ernsthaft gefragt, warum ich denn arbeiten wolle. Ich sei doch behindert und könne wunderbar von der Grundsicherung leben und solle es mir daher gründlich überlegen. Ich überlegte – gründlich – und revanchierte mich mit einer Dienstaufsichtsbeschwerde. War das gründlich genug?
Bereits während meines Jurastudiums musste ich feststellen, dass mir die Materie nicht wirklich Freude bereitete, aber ich kämpfte mich durch und erwarb dann einen Abschluss mit einem sogar überdurchschnittlichen Resultat. Er sollte mir helfen, meine Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen. Und dann so was!
Gesamten Artikel lesen »
„And the Winner is“ – Und der Gewinner ist… – nun ja, korrekt hieß es diesmal: „Und die Gewinner sind…“! Zum einen haben wir in diesem Jahr erstmals in der Geschichte des Publizistik-Preises auch die Plätze zwei und drei vergeben und den ersten Platz bejubelte gleich ein ganzes Team. Nicht ihr allein gebühre die Ehre, darauf legte WDR-Redakteur Claudia Heiss großen Wert, der Gewinner-Beitrag zum Nocebo Effekt war eine Team-Leistung. Daher gehen unsere Glückwünsche neben Frau Heiss auch an Judith König, Hilmar Liebsch, Kristin Raabe, Eva Schultes und Ranga Yogeshwar.
Gesamten Artikel lesen »
Auf vielen Kongressen wird sie noch heiß diskutiert, die Frage: „Patient oder Konsument?“. Im richtigen Leben geht es allerdings gar nicht um diese Alternative. Natürlich bin ich als Patient im OP von Können und Wissen der Experten abhängig. Mit meiner Konsumentensouveränität ist es nicht weit her. Genau Gleiches gilt aber auch im Flugzeug, wenn es erst mal von der Startbahn abgehoben hat. „Auf Leben und Tod“ bin ich Piloten und Technologie ausgeliefert. Als ich das Ticket kaufte, war alles noch ganz anders. Auch auf dem Gesundheitsmarkt ist die Situation ähnlich, nachdem Transparenz, zu zögerlich zwar, aber dennoch Einzug hält. Zeitungen und Zeitschriften haben die Auflagen stärkende Funktion von Gesundheitsthemen längst entdeckt. Medizinerrankings sind beliebter denn je. Und im Internet boomen Bewertungsportale aller Art. Nach wie vor ist der Patient aber angesichts der Vielfalt der teilweise widersprüchlichen Informationen immer noch häufig auf sich allein gestellt.
Gesamten Artikel lesen »
Die Sonne scheint und die Kinder aus der Nachbarschaft spielen draußen fangen. Auch Julian möchte mit den anderen toben. Aber Julian kann nicht einfach raus und spielen – nicht in der Heuschnupfen-Saison. Bevor er also den anderen Jungs hinterherjagt, nimmt er einen tiefen Zug aus seinem Inhalator, zum Schutz vor Atemnot. Julian hat allergiebedingtes Asthma.
Heuschnupfen, Tierhaare, Anstrengungen, Stress und Zigarettenrauch – es gibt viele verschiedene Auslöser für einen Asthma-Anfall. Laut „Lungenärzte im Netz“ leiden in Deutschland etwa acht Millionen Menschen an Asthma. Im Kindesalter ist Asthma bronchiale die häufigste chronische Erkrankung.
Gesamten Artikel lesen »
„Macht Geld unmoralisch?“ fragt die Titelseite der „Zeit“ in großen Lettern, just in der Ausgabe der „Zeit“, die in großer Stückzahl auf dem Fundraising Kongress, im April 2013 in Berlin auslag.
Nun, nie würde ich es wagen der „Zeit“ vorzugreifen oder gar zu abweichender Meinung zu gelangen. Die Frage ist nun nicht ganz neu und die Antwort darauf ebenso wenig: nicht Geld macht unmoralisch, sondern Gier. Und das nicht nur bei den ganz großen Jungs und Mädchen, sondern auch auf Taschengeld-Niveau. Das ist uns natürlich noch keinen Blog wert, wäre da nicht etwas Neues: Es ist kein Einzelfall − ja, mit aller Umsicht, ich denke, es ist ein Trend, eine grundlegende Bewegung.
Gesamten Artikel lesen »
Ok, am 23. April 2013 hat der FC Bayern München den FC Barcelona mit 4:0 geschlagen. Aber der Tag hat noch mehr gebracht, etwa unseren Jahresempfang. Nachdem wir dieses jährliche Treffen rund um die Verleihung des Publizistikpreises in den vergangenen Jahren immer daheim bei uns in den Räumen der Stiftung veranstaltet haben, sind wir nun zum ersten Mal dafür nach Berlin gekommen. Und da unsere Stiftung ja qua Stiftungsgesetz ausdrücklich auf ewig angelegt ist, durfte es ja auch eine historische Umgebung sein. So feierten wir in der Charité, und genauer in der Hörsaalruine des Medizinhistorischen Museums. Virchow hatte dort gelehrt, im Krieg ist das Auditorium zerbombt worden. Heute ist es eine sehr schöne Location für Veranstaltungen und Fortbildungen, die uns Prof. Schnalke und sein Team zur Verfügung gestellt haben.
Gesamten Artikel lesen »
Wenn ich von meinem Schreibtisch aufblicke, sehe ich eigentlich nur noch Kisten, Papierstapel und die Transparente. Auf dem Boden kniet meine Kollegin und heftet Unterlagen zusammen. Das monotone Geräusch des Tackers nehme ich nur noch unbewusst wahr. Doch dann werde ich aus meinen Gedanken gerissen: „Sebastian, kannst du mir mal mit den Aufstellern helfen?“ Sekunden später stecke ich Stangen ineinander und ziehe die Transparente hoch. Der Slogan „Stiftung Gesundheit – Wissen ist die beste Medizin“ blickt mir entgegen. Der Jahresempfang der Stiftung Gesundheit – auch 2013 bedeutet dies für uns Mitarbeiter wieder eine turbulente Vorbereitung, gepaart mit Vorfreude. Während meine Kollegen alte Hasen sind, bin ich richtig gespannt, was mich bei meinem ersten Jahresempfang erwartet.
Gesamten Artikel lesen »
Wolf-Peter Weinert ist Allgemeinmediziner in Niedersachsen. Mit seinem Blog „Der andere Hausarzt“ erreichte er 2011 den zweiten Platz bei den DocCheck Blog-Awards. Die Fragen stellte Alexandra Schramm, Herausgeberin des Buchs „Online-Marketing für die erfolgreiche Arztpraxis“.
Warum sollte man als Arzt bloggen wollen? Was hat Sie dazu motiviert?
„Von Natur aus ist der Arztberuf ein Beruf, in dem es viel zu sagen, zu klären und mitzuteilen gibt: im Gespräch mit den Patienten, mit Angehörigen, mit Ärztekollegen, über Krankheiten, Vorsorge, den Stand von Wissenschaft und Forschung, zur Gesundheitspolitik oder zur medizinischen Ideologie.
Gesamten Artikel lesen »
Es ist schon vertrackt, je mehr man sich mit einem Thema auseinandersetzt, um so mehr Aspekte fallen einem auf – manchmal scheint man zunächst wirklich nur die Spitze des Eisbergs erblickt zu haben. Barrieren im Alltag ist so ein Thema: Klar, Treppen stellen für Rollstuhlfahrer ein unüberwindliches Hindernis dar. Das ist offensichtlich, wenn auch nicht immer gegenwärtig bei treppensteigenden Wesen. Aber auch das ist ja nur ein winziger Aspekt: So war vor einiger Zeit bei mir im Bus (immerhin ein Niederflurbus) eine Rollstuhlfahrerin mit elektrischem Rollstuhl unterwegs, kein Problem sollte man meinen.
Gesamten Artikel lesen »
Kürzlich stellte Der Spiegel in einem Artikel zum Thema „MBA-Programme – Business Schools in der Krise“ fest, dass die Zahl der Studenten in manchen MBA-Programmen zunahmen, als Arbeitsplätze aufgrund der schwächelnden Wirtschaft in Europa und Amerika weniger wurden. Wenn sich die Wirtschaft erholt, möchten Arbeitergeber möglicherweise besonderes Augenmerk auf diese Studenten legen. Denn sie haben gezeigt, dass sie flexibel sind und danach streben günstige Gelegenheiten beim Schopf zu packen, um sich auf neue berufliche Herausforderungen vorzubereiten – unerlässliche Eigenschaften eines erfolgreichen Wirtschaftsführers.
Gesamten Artikel lesen »