Den zweiten Teil des Rückblicks auf 2011 beginnen wir, ja, mit dem Blick auf das Jahr 2007: Das war das Jahr der Arztbewertungsportale. Damals sprossen Websites wie Topmedic, Imedo und Jameda und damals noch ein rundes Dutzend weiterer aus dem Boden. Was hat das mit 2011 zu tun? Nun, im vergangenen Jahr folgten die Krankenkassen und gaben ihren Versicherten die Möglichkeit, einander Ärzte zu empfehlen. Der BKK Bundesverband (BKK BV) ist beispielsweise unserem Empfehlungspool beigetreten. Darin teilen Portale und Krankenversicherer untereinander die Empfehlungen der User. Dazu gehört auch der Verband der Ersatzkassen (vdek) sowie deren Mitgliedskassen (unter anderem die DAK und die KKH-Allianz). Die starteten 2011 mit uns das Portal vdek-Arztlotse.
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So ein Blog ist eine feine Sache. Natürlich habe ich früher auch schon am Ende des Jahres zurückgschaut, was das vergangene so alles gebracht hat (und wie schnell die Zeit vergeht), aber wenn man seine Gedanken auf die Tasten bringt, dann fallen einem doch Aspekte auf, die man so gar nicht wahrgenommen hat. Auf 2010 hatte ich schon im Blog zurückgeblickt. Damals war ich verwundert, was so alles in ein Jahr passt. Für 2011 werd ich den Jahresrückblick sogar in zwei Teile splitten.
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Viele von Ihnen haben sicher in diesen Tagen den einen oder anderen Neujahrsvorsatz gefasst. Wir haben da noch ein mögliches Ziel für Sie im neue Jahr: den Publizistik-Preis 2012 gewinnen. Wenn Sie im Jahr 2011 ein kluges Wort publiziert haben in Sachen Medizin und Gesundheit, dann kann es losgehen: Bis zum 13. Januar nehmen wir noch Bewerbungen für diese Auszeichnung entgegen und sind gespannt auf alles, was unter dem Stichwort „Publizistik-Preis“ in unserem Briefkasten landet. Bewerben können sich Journalisten, die im Laufe des Jahres 2011 einen Beitrag zum Thema Gesundheit und Medizin in einem öffentlich zugänglichen Medium publiziert haben – also in einer Zeitung oder Zeitschrift, in Hörfunk oder Fernsehen, als Buch, Multimedia- oder Internet-Angebot.
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In Deutschland leben etwa 164.000 blinde und eine Million hochgradig sehbehinderte Menschen, weltweit sind es sogar 39,8 und 285,3 Millionen. Angeboren oder im Kindes- bzw. Erwachsenenalter erworben – die Ursachen von Erblindung sind vielfältig. Seit 2001 feiert die World Blind Union den 4. Januar als „Welt-Braille-Tag“. Die Braille-Schrift funktioniert so: Sechs Punkte sind in zwei Spalten und drei Zahlen so angeordnet, dass die Form bequem unter die Fingerkuppe passt und optimal zu lesen ist. Diese sechs Punkte erlauben 64 Kombinationsmöglichkeiten und können so alle Buchstaben, Akzente und Satzzeichen in allen Sprachen darstellen, die die lateinischen Buchstaben verwenden.
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Wenn die Zugriffszahlen bei unserer Arztsuche, der Arzt-Auskunft, plötzlich nach oben schnellen, kann das alle möglichen Gründe haben. Am Samstag vor dem vierten Advent da jammerten die Server ein wenig und und heizten wohl den Serverraum um noch ein paar Grad mehr auf: Innerhalb einer Stunde stürzten sich so viele User auf unsere Seiten, dass alle unsere Server für die Arzt-Auskunft an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit gerieten. Wer glaubt, dass das Fernsehen ein sterbendes Medium in den Endzügen ist, der sei eines besseren belehrt.
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Das Projekt „Barrierefreie Praxis“ geht in die nächste Runde. In unserer Online-Abfrage können noch bis Anfang Januar 2012 alle niedergelassenen Ärzte, Zahnärzte und Psychologischen Psychotherapeuten Angaben zum Grad der Barrierefreiheit in ihren Praxen machen. Diese sind dann auf der Seite der Arzt-Auskunft sowie auf einfach-teilhaben.de, dem Portal vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), für jeden zugänglich.
Gemeinsam mit unseren Partnern, dem BMAS und der Ärzte-Zeitung, starteten wir die erste bundesweite Umfrage im Frühjahr 2010. Die Antwort: Zu 68.000 Ärzten, Zahnärzten und Psychologischen Psychotherapeuten liegen Angaben zur Barrierefreiheit vor. Dabei haben wir u.a. nach Behindertenparkplätzen, stufenfreien Zugängen, barrierefreiem Fahrstuhl, verstellbaren Untersuchungsmöbeln, rollstuhlgerechtem WC, Gebärdensprache für Gehörlose und Orientierungshilfen für Menschen mit Sehbehinderungen gefragt.
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Die Ärztekammer Bayern warnt vor Adressbuch-Betrügern. Auch die Stiftung Gesundheit warnt immer wieder vor unseriösen Angeboten an Ärzte und ist in der Vergangenheit bereits erfolgreich juristisch gegen solche Anbieter vorgegangen. Alle betroffenen Ärzte können sich gerne an die Stiftung Gesundheit oder an das Medizinrechts-Beratungsnetz wenden, wenn Sie Opfer unseriöser Angebote geworden sind. Wir helfen Ihnen gerne weiter, vermitteln Kontakte zu anderen betroffenen Ärzten oder zu deren Anwälten.
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Nein, es war zwar keine Flaschenpost eines längst vergessenen Brieffreundes, die mir dieser Tage auf den Tisch flatterte, wohl aber Post aus der Vergangenheit.
Die Nachricht: Das Insolvenzverfahren gegen die Stebor Office Factory GmbH wird mangels Masse eingestellt. Stebor – das ist die Nachfolge-Firma von Stebo Expert. Stebo Expert hatte vor vielen, vielen Jahren Ärzte kostenlose Adresseinträge in unbekannte Verzeichnisse (“Heftkladden”, so die Richter) angeboten und dabei verschleiert, dass dieses Angebot massiv kostet. Wir, die Stiftung Gesundheit, haben damals gemeinsam mit dem Medizinrechts-Beratungsnetz für die betroffenen Ärzte geklagt und durchgesetzt, dass sie nicht bezahlen mussten bzw. einen Rückzahlungsanspruch haben.
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Sollten Arztsuchportale Bewertungen über Ärzte als Kommentare in freier Textform veröffentlichen? Da scheiden sich die Geister. Viele Ärzte befürchten Diffamierungen – Portalbetreiber die Manipulationsanfälligkeit sowie den hohen Aufwand, Schmähkritik herauszufiltern.
Wir haben allerdings in unserem Usability-Labor beobachtet, dass einige Nutzer die Kommentare von Patienten gerne verwenden, um einen geeigneten Arzt zu finden. So wird für einen Patienten, der mit Unbehagen an den Zahnarztbesuch denkt, der folgende Kommentar hilfreich sein: „Das Team und die Praxis nehmen einem die Angst vorm Zahnarzt.“
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Eine Zertifizierung, die die eigene Praxis-Homepage als seriös, nutzerfreundlich und informativ ausweist – welcher Arzt würde nicht gern damit glänzen? Leider steht diesem Wunsch oft der Blick ins Portemonnaie entgegen. Denn bei einer ernstzunehmenden Zertifizierung müssen Gutachter tätig werden, deren Arbeit bezahlt sein will. Sprich: Die Angelegenheit kostet Geld. Und das sitzt heutzutage fast nirgendwo mehr locker. Nicht einmal mehr bei Ärzten – Gesundheitsreformen sei Dank.
Die Fördergemeinschaft der Stiftung Gesundheit bezuschusst daher Anträge von Ärzten.
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