Bildquelle: rupert illek  / pixelio.de;

Heute am 25. September 2014 ist es wieder soweit. Der Tag der Zahngesundheit steht nunmehr in den Startlöchern. Das diesjährige Motto lautet: “Gesund beginnt im Mund – ein Herz für Zähne!”. Der Tag der Zahngesundheit ist extra dafür gedacht, Kinder und Eltern auf eine gesunde Zahnhygiene aufmerksam zu machen. Denn obwohl auch die Vorsorgeuntersuchungen beim Zahnarzt von den Krankenkassen übernommen werden, so ist doch deren Nachfrage viel zu gering. Bei manchen Eltern ist es die reine Unwissenheit darüber, was mit einer mangelnden Mundhygiene einhergeht und andere wiederum leisten einfach keine konsequente Wissensvermittlung bei Ihren Kindern. Statistisch erwiesen ist aber, dass besonders Kinder aus einkommensschwachen Familien von Karies betroffen sind und dies speziell auf die Erziehung der Eltern zurückzuführen ist.

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Prof. Heinz Riesenhuber bei seinem Grußwort zum Innovations-Konvent 2014

Innovation ist schön und gut, erklärte uns der Redner, aber ohne Diffusion ist sie wertlos. Und er illustrierte dies mit einer Geschichte vom englischen Handelskapitän Lancaster, der im Jahr 1601 entdeckte, dass Zitronen Skorbut verhindern. Dennoch führte die englische Marine erst 1795 Obst auf ihren Schiffen ein. Was war schief gegangen? Der Innovation war keine Diffusion gefolgt, sie konnte sich nicht verbreiten und durchsetzen. Was Caspar Graf Stauffenberg hier zum Abschluss des diesjährigen Innovationskonvents des Medizin-Management-Verbands so bildhaft darstellte, traf den Kern der Veranstaltung. Genau diesem Zweck dient der Medizin-Management-Preis, der am 12. September zum vierten Mal verliehen wurde.

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09.06 Uhr: Jörg Heynemann vom Medizinrechtsanwälte e.V. begrüßt die Teilnehmer und Referenten zum zweiten Tag des Deutschen Medizinrechtstages.

09.15 Uhr: Auf die Minute genau beginnt Rechtsanwalt Dr. Michael Ossege mit seinem Vortrag „Einweisermanagement – Rechtlichen Rahmenbedingungen und erfolgreiche Umsetzung“.

09.27 Uhr: Im Einweisermanagement gilt die Erlaubnis mit Verbotsvorbehalt: Die Zuweisung von Krankenhäusern an Leistungserbringer anderer Sektoren ist grundsätzlich erlaubt, bis sie im Einzelfall verboten wird. Die Zuweisung gegen Entgelt etwa oder die Erbringung anderer wirtschaftlicher Vorteile ist unzulässig.

09.43 Uhr: “Die Folgen bei einem Verstoß reichen von Geldbußen bis zum Zulassungsentzug der Approbation”, Ossege. Außerdem liegt aktuell ein strafrechtlicher Gesetzesentwurf vor.

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09.52 Uhr: Nur noch wenige Minuten bis zur Eröffnung des 15. Deutschen Medizinrechtstages. Wie auch in den letzen Jahren findet das Symposium in Berlin statt, erstmalig in den Räumen des 2C SpreeQuartiers.

10.13 Uhr: Moderator Karl-Dieter Möller begrüßt die rund 100 Gäste – Mediziner, Juristen, Journalisten u.a.

10.23Uhr: Prof. Dr. Arno Elmer, Hauptgeschäftsführer der gematik GmbH erläutert in seinem Vortrag die Maßnahmen zum Datenschutz der elektronischen Gesundheitskarte.

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Bildnachweis: Stiftung Gesundheit

Ich bin ja nicht häufig krank, ich meine so richtig krank. Durch regelmäßigen Sport und gesunde Ernährung – als Vegetarier stehe ich auf Gemüse in allen Facetten – tropft höchstens mal bei dem Hamburger Schietwedder die Nase. Aber dann traf es mich doch: Hashimoto-Thyreoiditis. „Ist nicht so schlimm, regelmäßig ne Tablette und für Sie ändert sich nichts“, lautet die medizinische Fachmeinung. Das klingt zwar nicht dramatisch, beruhigt mich aber überhaupt nicht. Also setze ich mich mit einer Tasse Kaffee bewaffnet an meinen Laptop und befrage das allwissende Internet. 228.000 Treffer spuckt die Suchmaschine aus. Das ist schon ziemlich einschüchternd. Ich wage es dennoch und fange oben an:

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Bildnachweis: Gesamtkunstwerk

Wird das Kind krank, leiden Eltern und Kinder gleichermaßen. Dazu kommt, dass kleine Patienten oftmals große Angst vor Ärzten, Spritzen und Co. haben. Unsere neue interaktive Bilderbuch-App „Doktor Lilliput“ soll Vorschulkindern zwischen 3 und 6 Jahren diese Angst
nehmen –und sie gleichzeitig über die Wunderwelt des menschlichen Körpers aufklären.

Entdeckungsreise durch den menschlichen Körper
Im Zentrum der atmosphärisch gestalteten Bilderbuchgeschichte stehen der fingernagelgroße Doktor Lilliput, sein sprechender Arztkoffer Luis und der fliegende Krankenwagen Paula.

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Gesundheit

Wie passen diese beiden Themen zusammen? Das erste Thema ist auf die Gesundheitspolitik bezogen; das zweite Thema ist eher wissenschaftlich ausgerichtet. Mein Vortrag auf der Jahrestagung der Stiftung Gesundheit sollte die Verbindung zwischen beiden Themen herstellen und daraus auch notwendige Konsequenzen ableiten:

A. Politisches Ziel der Gesundheitspolitik ist parteiübergreifend nach allen Bekundungen, eine für alle Bürger zugängige nach dem gesicherten Stand wissenschaftlicher Erkenntnisse notwendige medizinische Versorgung unter Berücksichtigung der demographischen Entwicklung und des medizinischen Fortschritts.

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Paragraphenzeichen

Arztbewertungsportale müssen die Identität ihrer Nutzer nicht preisgeben. Das hat der Bundesgerichtshof 2014 entschieden. In dem konkreten Fall hatte ein Arzt aus Schwäbisch Gmünd von dem Bewertungsportal Sanego die Herausgabe der persönlichen Daten eines Nutzers gefordert. Dieser hatte auf dem Portal wiederholt unwahre Tatsachenbehauptungen über die Praxis des Arztes veröffentlicht: etwa, dass dort Patientenakten in Wäschekörben gelagert wären und mit Wartezeiten bis zu vier Stunden zu rechnen sei. Der Arzt konnte die Behauptungen entkräften und Sanego musste diese von seinem Portal löschen. Für die Herausgabe der persönlichen Daten des Nutzers sahen die Richter allerdings keine Rechtsgrundlage. Das Urteil des BGH ändert damit nichts – es schreibt den Status quo fest.

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Bildnachweis: Rainer Sturm/pixelio.de

Barrierefreie Praxen sind (nicht nur in der Gynäkologie) eine Rarität, zudem gibt es kaum verlässliche Informationen über die tatsächlichen Bedingungen vor Ort. Viele Angaben – gerade im Internet – beruhen auf Selbsteinschätzungen der Ärzt_innen. Welche Kriterien dabei zugrunde gelegt werden bleibt unklar. Und Barrierefreiheit im Kontext der Gynäkologie bedeutet nicht nur einen schwellenlosen Zugang zur Praxis zu haben, sondern auch eine barrierefreie Toilette, sowie Platz (für Rolli, Hebelifter, Assistentin) und Zeit zum Aus- und Ankleiden. Das größte Hindernis ist jedoch der Behandlungsstuhl, der fast nie genügend absenkbar ist – eine Behindertenzeitschrift schrieb einst von der „Besteigung des Mount Gyn“[1], für die körperlich beeinträchtigte Frauen gegebenenfalls auf einen Hebelifter zurückgreifen können müssen.

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Mama, Mia und das Schleuderprogramm

Sie sind traurig, gar nicht ansprechbar oder machen Versprechungen, die sie nicht halten können. Für Kinder ist das Verhalten psychisch kranker Eltern oft schwer zu verstehen. Wenn die Mutter oder der Vater in sich gekehrt, wütend oder verzweifelt ist, suchen Kinder nach Erklärungen – und finden diese dann häufig bei sich selbst. Sie glauben dann, sie hätten etwas falsch gemacht und trügen die Schuld an dem Gemütszustand von Mutter oder Vater.

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